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Ausstellung "Adel-Glaube-Kirche. Die Dorfkirche St. Martin im Laufe der Zeiten" im Herbst 2014

Ausstellungsplakat

Tafeln mit der Baugeschichte der Martinskirche

KWZ-Artikel zu einzelnen Ausstellungsstücken

Kurzgefasste Baugeschichte

1. Bauphase ca 630/640
Erste Holzkirche mit Innengrab
2. Bauphase Mitte 8. Jahrhundert
Steinerne Saalkirche mit Apsis
3. Bauphase um 1100
Unter dem Patronat des Klosters Hirsau wird eine größere Saalkirche mit eingezogenem Rechteckchor errichtet. Erste urkundliche Erwähnung.
4. Bauphase in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts:
Nach Kirchenbrand wird nach Übernahme des Patronats durch das Koster Bebenhausen eine neue Kirche mit Rechteckchor und Chorturm errichtet.
Zwischen 1481 und 1495: Erneuerung des Langhauses und neue spätgotische Fenster und Portale unter Pfarrer Jakob Bömler
5.Bauphase Ende des 15. Jahrhunderts bis 1516
Unter Baumeister Hans von Ulm wird ein Neubau konzipiert, aber nur der Chor und Chorseitenturm realisiert. Der geplante Neubau des Langhauses wird wohl wegen Geldmangelns aufgegeben. Bis Ende des 16. Jahrhunderts wird eine moderate Verlängerung des Langhauses nach Westen sowie die Einbringung von dreibahnigen, nachgotischen Fenstern vorgenommen.
1682 Erste OrgelDas Innere der Kirche vor 1967
1773 Turm bekommt Zwiebeldach
1881/82 Turm erhält spitzen Turmhelm, 21 Meter hoch
6. Bauphase 1967/68
Umbau und Renovierung: Vom Schiff bleibt nur die Nordwand stehen und wird - wie bereits Anfang des 16. Jahrhundert vorgesehen - nach Süden erweitert. Chor steht nun mittig zum Langhaus. Verlegung der Orgel von der Empore in den Chorraum. Juli-Oktober Grabungen unter Leitung von Prof. Dr. Barbara Scholkman. Kurzbericht Dr. Sören Frommer, Nehren