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Diakonieladen "Zweite Liebe"

Der Diakonieladen verkauft gebrauchte Haushaltswaren, Kleider und Möbel. Hier können auch gut erhaltene Gegenstände abgegeben werden.
Ort: Kornwestheim, Karlstr.32
Öffnungszeiten:

  • Dienstag bis Freitag 10.00 bis -18.00 Uhr
  • Montag und Samstag: geschlossen.

Ladenleitung: Manfred Zahler: 07154-1552133
Gesucht werden immer ehrenamtliche Helfer/innen für den Laden. Wer mitmachen möchte, meldet sich bei Ladenleiter Martin Zahler unter der Telefonnummer 01 76 / 64 69 15 99.

Zeitungsberichte:

"Die Gäste finden die Zweite Liebe erste Sahne. Anstoßen auf ein neues Angebot: Gestern ist in der Ludwig-Herr-Straße der Diakonieladen eröffnet worden." Bericht von Susanne Mathes in der KWZ vom 25.11.2011
Erstaunt, ja sichtlich angetan sind gestern die ersten Besucher des neuen Diakonieladens durch die Räume geschlendert. "Ist das schön geworden. Überhaupt nicht kruschtelig", stellen zwei ältere Damen fest und bewundern das angenehme Ambiente, die schöne adventliche Dekoration, die ansprechend und luftig gehängten oder auf Regalen drapierten Kleidungsstücke und die sorgfältig gestapelten Service und Gläser.Nun ist es also so weit", sagt Martin Strecker, Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Ludwigsburg - und klingt ein bisschen so, als könne er es selbst kaum glauben. Kein Wunder angesichts der Tatsache, dass vor einigen Wochen noch nicht einmal der Vertrag unterschrieben war und vor einigen Tagen noch gähnende Leere im Laden herrschte. Doch Ladenleiter Manfred Zahler und eine ambitionierte Helferschar haben alles gegeben, dass der Einweihungstermin gehalten werden kann. Und so stehen jetzt viele geladene Gäste und auch schon einige neugierige Hereingeschneite im Laden und staunen, wie gepflegt und stilvoll "Secondhand" aussehen kann. "Das ist mehr als ein Gebrauchtwarenladen", betont Strecker. "Mancher und manches erhält hier eine zweite Chance." Ob es die Langzeitarbeitslosen sind, die hier wieder eine berufliche Perspektive bekommen, die Kleider und Möbel, die mancher noch gut gebrauchen kann oder die Menschen, denen der Laden vielleicht zur Quelle für soziale Kontakte wird. "Wir starten mit vielen Risiken", räumt Strecker ein - jetzt gelte es Kunden, Spender und Ehrenamtliche zu finden. Dennoch schaut er optimistisch in die Zukunft und skizziert ein sympathisches Szenario, bei dem im Jahr 2015 die "Zweite Liebe" eine feste Größe und ein Ankerpunkt in Kornwestheim ist. Dass das so sein wird, wünscht auch Oberbürgermeisterin Ursula Keck der neuen Einrichtung. "Von Seiten der Stadt und des Gemeinderates werden wir unser Möglichstes dazu beitragen, dass dieses Projekt ein Erfolg wird", erklärt sie. Für die Stadt sei der Laden eine Bereicherung. Einerseits gebe es genug Menschen, denen günstige Einkaufsmöglichkeiten das Leben erleichterten. Andererseits sei es aber gut, dass nicht nur Menschen mit kleinem Geldbeutel, sondern alle angesprochen würden. "Sie zeigen, dass die Dinge eine Bedeutung und einen Wert haben. Und dass man sich nicht immer dem totalen Konsumzwang unterwerfen muss." Den Namen Zweite Liebe finde sie übrigens wunderbar, sagte Keck und schob schmunzelnd nach: "Die meisten von uns wissen, dass die zweite Liebe nicht die schlechteste ist."Anlaufstelle und Begegnungsort sein, eine Plattform für neue Angebote bieten und Menschen zusammenbringen: "Da kann unsere Kompetenz zum Tragen kommen, da können wir Kirche als Nachbarin erlebbar machen", sagte der evangelische Dekan Winfried Speck, der ebenfalls zum Gratulieren gekommen war.Und auch Pfarrer Dieter Haug von der evangelischen Kirchengemeinde Kornwestheim, die Kooperationspartnerin des Diakonieladens ist, freut sich. Zwar arbeite die Kirche an einem räumlichen Verkleinerungsprozess, "aber hier kommt ein neuer und wertvoller Ort der Begegnung, des Austauschs und der Anteilnahme dazu". Das sei großartig "für alle, die es brauchen, die ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten wollen oder die einfach ein tolles Stück ergattern möchten". Die Gunst der Stunde nutzte gestern gleich der eine oder andere Besucher - zum Einstand klirrten nicht nur die Sektgläser, sondern ging auch schon das ein oder andere Kleidungsstück über die Ladentheke."


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