Dank an Kirchentagsunterstützer in Kornwestheim

Der Kirchentag ist vorbei, klingt aber bei allen, die daran teilgenommen bzw. mitgewirkt haben, positiv nach. "Das war ein Ereignis, wie man es selten erlebt." "Die Atmosphäre war fanstastisch und total entspannt." "Ein Kompliment an die Organisatoren und besonders an die tausende von Ehrenamtlichen, die alles jederzeit im Griff hatten.

Wir sagen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich während des Kirchentags engagiert haben, für die rund 900 Gäste, die in den 4 Schulen bzw. bei den Privatquartiergebern untergebracht waren. Im Johannesgemeindehaus gab es abends ein sehr gut besuchtes Gute-Nacht-Café und beim Schluss-Gottesdienst halfen drei Pfarrer und 17 Ehrenamtliche beim Austeilen des Abendmahls mit, leider an Tischen, die ziemlich weit von der Bühne entfernt waren.

Hier ein Bericht der KWZ vom 8. Juni als pdf-Dokument

Bericht von Henning Maak in der KWZ vom 28. Mai 2015

"Knapp 100 Betten und 1500 Plätze in Schulen. Rund 80 Helfer wollen dafür sorgen, dass sich die Besucher des Kirchentags hier wohlfühlen."
Kornwestheim ist gerüstet für den Ansturm der Besucher des 35. Evangelischen Kirchentages, der in der nächsten Woche von Donnerstag bis Sonntag in Stuttgart stattfindet. Knapp 100 Betten in Privathaushalten und rund 1500 Schlafplätze in vier Kornwestheimer Schulen hat das sechsköpfige Team um Wolfgang Kuttig für potenzielle Gäste organisiert. 'Die genaue Zahl der erforderlichen Privatquartiere erfahren wir vom Stuttgarter Organisationsteam erst in der nächsten Woche', berichtet Wolfgang Kuttig.
Kurz nach Weihnachten hat der Ehrenvorsitzende des CVJM zusammen mit einigen Helfern begonnen, nach Schlafplätzen für die Gäste des Kirchentages Ausschau zu halten. 'Wir haben einen Aufruf im Gemeindebrief verfasst, bei verschiedenen kirchlichen Veranstaltungen Werbung gemacht, hatten auf dem Marktplatz einen Stand und durften auch bei der Gesundheitsbörse Werbung machen', zählt Kuttig einige der Aktivitäten auf.
Wo auch immer der umtriebige Pensionär in den vergangenen Monaten hingegangen ist, stets hatte er einige Prospekte bei sich, um für die gute Sache Werbung zu machen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neben den knapp 100 Privatquartieren und den 1500 Schlafplätzen in der Schillerschule, dem Ernst-Sigle-Gymnasium und der Theodor-Heuss-Realschule steht auch noch ein Team von rund 80 Mitarbeitern bereit, damit es den Kirchentagsbesuchern in den vier Tagen an nichts fehlt. Die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule wird von Mitarbeitern des Malteser Hilfsdienstes betreut. Ein Großteil der Helfer fungiert als so genannte Quartierbetreuer für die vier Schulen. 'Allein für das Frühstück sorgen in jeder der vier Schulen jeweils zehn Helfer', berichtet Wolfgang Kuttig.


Auch beim Empfang und für die Zuteilung der Besucher auf die Klassenzimmer am Mittwoch steht eine Heerschar von guten Geistern bereit. 'Von Mittwochmittag an sind wir für die Schulen verantwortlich', sagt Wolfgang Kuttig. In jedem Klassenraum werde ein Foto gemacht, wie die Anordnung der Tische und Stühle sei und an einer Wand aufgehängt. Die Besucher dürften dann die Möbel zur Seite rücken und es sich in den Räumen mit Isomatten und Schlafsäcken bequem machen. Am Sonntag müssen dann Tische und Bänke wieder an ihre alten Plätze gerückt werden.
Die Schulen werden abends ab 20 Uhr geöffnet. Nachts sind in jeder Schule jeweils vier Leute in zwei Zweier-Schichten als Ansprechpartner für Probleme präsent. 'Sie helfen zum Beispiel Jugendlichen, die nachts schlaftrunken zum Klo gehen und dann nicht mehr in ihren Klassenraum zurückfinden', erklärt Wolfgang Kuttig. Zudem wird strikt kontolliert, wer Zutritt zu den jeweiligen Schulen will. 'Alle Gäste kriegen eine Erkennungsmarke', erläutert der Cheforganisator. Tagsüber gibt es für jede Schule zwei Ansprechpartner, die während des Kirchentages auf einer speziellen Handynummer erreichbar sind. 'Es kann ja zum Beispiel sein, dass einer krank wird und tagsüber an sein Gepäck muss, wenn die Schule geschlossen ist', sagt Wolfgang Kuttig.
Ab Mittwochmittag hängt ein Helferteam Wegweiser vom Kornwestheimer Bahnhof zu den vier Schulen aus. Auf dem Weg zu ihren Schlafplätzen können die Kirchentagsbesucher noch einen Einkehrschwung in das Gute-Nacht-Café im Johannes-Gemeindehaus machen, für das jeden Abend vier weitere Helfer zuständig sind. 'Da können die Gäste noch einen alkoholfreien Absacker zu sich nehmen und mit anderen Kirchentagsbesuchern ihre Erfahrungen austauschen', beschreibt Kuttig die 'Kornwestheimer Kommunikationsbörse'.
Zum rund 80-köpfigen Helferteam gehören im Übrigen nicht nur evangelische Christen, sondern auch Katholiken. Der jüngste Mitarbeiter ist 16 Jahre, die ältesten 'in der Mitte der 70er', wie es Kuttig ausdrückt. Er ist sich sicher, dass in Kornwestheim sogar noch mehr als rund 100 Privatquartiere zur Verfügung gestellt werden. 'Ich weiß, dass einige Kornwestheimer Gäste haben, die sie von anderen Kirchentagen kennen, und die gar nicht über die Zentrale in Stuttgart gemeldet sind', sagt er. Unter anderem nimmt ein Ehepaar drei Gäste aus Ungarn auf.


Doch nicht nur als Gastgeber und Helfer in Kornwestheim, sondern auch in Stuttgart selbst sind einige Kornwestheimer im Einsatz: Eine Gruppe von Vietnamesen betreut einen Verpflegungsstand beim Abend der Begegnungen am Mittwochabend auf der Theodor-Heuss- und Königstraße. Das Flötenensemble Suabile hat einen Auftritt in Bad Cannstatt. Der CVJM-Posaunenchor ist Teil eines größeren Orchesters und einige Pfarrer aus Kornwestheim sowie Kuttigs Ehefrau Helga teilen beim Abschlussgottesdienst das Abendmahl aus. Markus Kuttig-Trölenberg, der Sohn von Wolfgang Kuttig, hilft am Freitagnachmittag beim Kinderprogramm im Stadtgarten für Kinder von sechs bis 15 Jahren. 'Er freut sich sehr darauf, dabei sein zu können', weiß Wolfgang Kuttig.
Kornwestheim Kornwestheim ist gerüstet für den Ansturm der Besucher des 35. Evangelischen Kirchentages, der in der nächsten Woche von Donnerstag bis Sonntag in Stuttgart stattfindet. Knapp 100 Betten in Privathaushalten und rund 1500 Schlafplätze in vier Kornwestheimer Schulen hat das sechsköpfige Team um Wolfgang Kuttig für potenzielle Gäste organisiert. 'Die genaue Zahl der erforderlichen Privatquartiere erfahren wir vom Stuttgarter Organisationsteam erst in der nächsten Woche', berichtet Wolfgang Kuttig.
Kurz nach Weihnachten hat der Ehrenvorsitzende des CVJM zusammen mit einigen Helfern begonnen, nach Schlafplätzen für die Gäste des Kirchentages Ausschau zu halten. 'Wir haben einen Aufruf im Gemeindebrief verfasst, bei verschiedenen kirchlichen Veranstaltungen Werbung gemacht, hatten auf dem Marktplatz einen Stand und durften auch bei der Gesundheitsbörse Werbung machen', zählt Kuttig einige der Aktivitäten auf.
Wo auch immer der umtriebige Pensionär in den vergangenen Monaten hingegangen ist, stets hatte er einige Prospekte bei sich, um für die gute Sache Werbung zu machen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neben den knapp 100 Privatquartieren und den 1500 Schlafplätzen in der Schillerschule, dem Ernst-Sigle-Gymnasium und der Theodor-Heuss-Realschule steht auch noch ein Team von rund 80 Mitarbeitern bereit, damit es den Kirchentagsbesuchern in den vier Tagen an nichts fehlt. Die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule wird von Mitarbeitern des Malteser Hilfsdienstes betreut. Ein Großteil der Helfer fungiert als so genannte Quartierbetreuer für die vier Schulen. 'Allein für das Frühstück sorgen in jeder der vier Schulen jeweils zehn Helfer', berichtet Wolfgang Kuttig.
Auch beim Empfang und für die Zuteilung der Besucher auf die Klassenzimmer am Mittwoch steht eine Heerschar von guten Geistern bereit. 'Von Mittwochmittag an sind wir für die Schulen verantwortlich', sagt Wolfgang Kuttig. In jedem Klassenraum werde ein Foto gemacht, wie die Anordnung der Tische und Stühle sei und an einer Wand aufgehängt. Die Besucher dürften dann die Möbel zur Seite rücken und es sich in den Räumen mit Isomatten und Schlafsäcken bequem machen. Am Sonntag müssen dann Tische und Bänke wieder an ihre alten Plätze gerückt werden.
Die Schulen werden abends ab 20 Uhr geöffnet. Nachts sind in jeder Schule jeweils vier Leute in zwei Zweier-Schichten als Ansprechpartner für Probleme präsent. 'Sie helfen zum Beispiel Jugendlichen, die nachts schlaftrunken zum Klo gehen und dann nicht mehr in ihren Klassenraum zurückfinden', erklärt Wolfgang Kuttig. Zudem wird strikt kontolliert, wer Zutritt zu den jeweiligen Schulen will. 'Alle Gäste kriegen eine Erkennungsmarke', erläutert der Cheforganisator. Tagsüber gibt es für jede Schule zwei Ansprechpartner, die während des Kirchentages auf einer speziellen Handynummer erreichbar sind. 'Es kann ja zum Beispiel sein, dass einer krank wird und tagsüber an sein Gepäck muss, wenn die Schule geschlossen ist', sagt Wolfgang Kuttig.
Ab Mittwochmittag hängt ein Helferteam Wegweiser vom Kornwestheimer Bahnhof zu den vier Schulen aus. Auf dem Weg zu ihren Schlafplätzen können die Kirchentagsbesucher noch einen Einkehrschwung in das Gute-Nacht-Café im Johannes-Gemeindehaus machen, für das jeden Abend vier weitere Helfer zuständig sind. 'Da können die Gäste noch einen alkoholfreien Absacker zu sich nehmen und mit anderen Kirchentagsbesuchern ihre Erfahrungen austauschen', beschreibt Kuttig die 'Kornwestheimer Kommunikationsbörse'.
Zum rund 80-köpfigen Helferteam gehören im Übrigen nicht nur evangelische Christen, sondern auch Katholiken. Der jüngste Mitarbeiter ist 16 Jahre, die ältesten 'in der Mitte der 70er', wie es Kuttig ausdrückt. Er ist sich sicher, dass in Kornwestheim sogar noch mehr als rund 100 Privatquartiere zur Verfügung gestellt werden. 'Ich weiß, dass einige Kornwestheimer Gäste haben, die sie von anderen Kirchentagen kennen, und die gar nicht über die Zentrale in Stuttgart gemeldet sind', sagt er. Unter anderem nimmt ein Ehepaar drei Gäste aus Ungarn auf.
Doch nicht nur als Gastgeber und Helfer in Kornwestheim, sondern auch in Stuttgart selbst sind einige Kornwestheimer im Einsatz: Eine Gruppe von Vietnamesen betreut einen Verpflegungsstand beim Abend der Begegnungen am Mittwochabend auf der Theodor-Heuss- und Königstraße. Das Flötenensemble Suabile hat einen Auftritt in Bad Cannstatt. Der CVJM-Posaunenchor ist Teil eines größeren Orchesters und einige Pfarrer aus Kornwestheim sowie Kuttigs Ehefrau Helga teilen beim Abschlussgottesdienst das Abendmahl aus. Markus Kuttig-Trölenberg, der Sohn von Wolfgang Kuttig, hilft am Freitagnachmittag beim Kinderprogramm im Stadtgarten für Kinder von sechs bis 15 Jahren. 'Er freut sich sehr darauf, dabei sein zu können', weiß Wolfgang Kuttig.