Beschluss des Kirchengemeinderats zur „Initiative Regenbogen“

Der Kirchengemeinderat hat in seiner Januarsitzung mit großer Mehrheit beschlossen, dass unsere Kirchengemeinde der „Initiative Regenbogen“ beitritt. Sie ist aus dem Bündnis Homosexualität und Kirche heraus entstanden. Der Beschluss lautet für alle Gemeinden der Initiative gleich:

„Wir sind offen - für Lesben und Schwule in unserer Gemeinde, - für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, - für Pfarrerinnen und Pfarrer, die mit ihrer Partnerin/ihrem Partner im Pfarrhaus leben wollen.
Für uns ist es selbstverständlich, dass Lesben und Schwule zur Kirchengemeinde gehören. Menschen unterschiedlicher Lebensformen und sexueller Identitäten sind willkommen.“
Der Kirchengemeinderat hat dazu in Gruppen über unterschiedliche Aspekte diskutiert:
über den Beschluss der Badischen Landessynode, gleichgeschlechtliche Paare in der Form der kirchlichen Trauung zu segnen;
über biblische Texte die beim Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften oft genannt werden. Dabei wurde deutlich, dass es auch theologische Unterschiede gibt, wie diese biblischen Texte verstanden werden.
Grundlegend ist unsere christliche Überzeugung, dass jeder Mensch von Gott gleich geliebt ist. Aber selbst kirchlich interessierten schwulen oder lesbischen Paaren geht es oft so, dass sie für sich nichts von der Kirche erwarten. Die offiziellen Verlautbarungen verstärken dies auch immer wieder.
Uns, dem Kirchengemeinderat, ist die Offenheit der Kirchengemeinde wichtig. Mit diesem Beschluss machen wir es sichtbar.

 Bericht KWZ 23.02.2017

Bericht LKZ 02.03.2017