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Andacht- und Predigt Archiv

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Fr, 14.12.2018
Weihnachten in aller Welt
Weihnachten in aller Welt In Frankreich zählt das große Essen, mit den Familien besucht man die Mitternachtsmessen. In Nordamerika bringt Santa Claus am 25. die Geschenke nach Haus.
Sabine Hering

Sa, 08.12.2018
Zum Sonntag: Kopf hoch!
Gesengten Hauptes läuft Timmy von der Schule nach Hause. Wieder einmal hat er es nicht geschafft. Und dabei hat er sich so angestrengt. Wieder eine vier. Noch gellen die Sprechchöre der Mitschüler in seinen Ohren. "Dummy-Timmy!" Eine dicke Träne kullert über seine Pausbacken.
Kerstin Gottfried

Fr, 07.12.2018
Konkret die Not lindern
Warnhinweis: „Achtung! Der folgende Beitrag ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet. Denn er enthält die schonungslose Wahrheit, die aus naiven Kindern und gutgläubigen Jugendlichen auf einen Schlag desillusionierte aufgeklärte Menschenwesen macht.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 01.12.2018
Zum Sonntag: Wie soll ich dich empfangen …
… und wie begegn ich dir, …“ – schon seit Wochen geht mir dieses Lied nicht aus dem Kopf und die Melodie klingt in mir. Doch warum drängt sich mir dieses Lied so auf? Ist es die diesjährige Freude auf die Adventszeit, die Zeit des Wartens und der Vorfreude auf die Ankunft Jesu Christi? Ich bleibe einfach an diesem Lied hängen und lese alle zehn Strophen in aller Ruhe durch. Da ist von „Friede und Freude“ genauso die Rede wie von „tausend Plagen und großer Jammerlast“. Mir scheint, wie wenn das ganze Leben mit allen Höhen und Tiefen von Paul Gerhardt vor mir aufgefächert wird. Vor über 350 Jahren schrieb er diesen Text und er hat an Aktualität nichts eingebüßt.
Sabine Horn
Geschäftsführerin, Ökumenische Hospizinitiative

Fr, 30.11.2018
Warten auf das Licht
Advent bedeutet warten. Warten auf das Licht, denn die Tage, die immer noch kürzer werden, werden ab dem 21. Dezember, also fast genau zu Weihnachten, zunächst allmählich und dann immer schneller wieder länger.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 24.11.2018
Zum Sonntag: Ewigkeitssonntag
Es ist Brauch, am Ewigkeitssonntag besonders an die Verstorbenen zu denken. Es werden Angehörige zum Gottesdienst eingeladen, alle Namen der Verstorbenen verlesen und für sie Kerzen entzündet. Es ist ein besinnlicher, trauriger Gottesdienst, dieser letzte im alten Kirchenjahr. Ganz verschieden sind sie gestorben. Hier ein erfülltes, langes Leben. 5 Kinder, 14 Enkel, 23 Urenkel. Dort ein kurzes: junger Familienvater, Unfall mit Traktor. Eine Witwe mit zwei Kindern bleibt zurück. Oder die Frau, die so lange nicht sterben konnte. Die Schmerzen waren schlimm. Auch Morphium nützte fast nichts mehr. Warum, Gott, musste sie leiden, und warum wir mitleiden?
Martin Merdes
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Asperg

Fr, 23.11.2018
Was bleibt?
Schon wieder ist eine Woche rum. Kaum zu glauben. Wahrscheinlich ist eine ganze Menge passiert. Und höchstwahrscheinlich der Großteil schon wieder vergessen.
Martin Ergenzinger
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche -

Sa, 17.11.2018
Zum Sonntag: Wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen.
Als Jesus verhaftet wurde, hatte einer seiner Anhänger das zunächst verhindern wollen. Mit seinem Schwert hatte er sogar einem der Beteiligten das Ohr abgeschlagen. Doch Jesus stoppte ihn und sagte: „Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen.“
Oliver Groll
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 16.11.2018
Licht für das Herz
Auch wenn die Tagestemperaturen noch recht angenehm sind, so merken wir doch die abnehmenden Stunden der Helligkeit am Tag. Viele gehen am Morgen bei Dunkelheit aus dem Haus und kommen am Abend bei Dunkelheit wieder heim.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 10.11.2018
Zum Sonntag: Trauer und Tränen im November
Gehören Trauer und Tränen nicht zu den erstrangigen Eigenschaften, die uns zum Menschen machen? Ist es nicht ein Qualitätssprung erster Güte, dass es einem nicht egal ist, ob jemand stirbt oder nicht?
Georg - Pfr. i. R. Schützler

Fr, 09.11.2018
Die Macht des Erinnerns
Heute erinnern wir uns: vor 80 Jahren hat sich überall in Deutschland eine klare und unmissverständliche Botschaft an die jüdische Bevölkerung eingebrannt:
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 02.11.2018

Der Sommer ist endgültig vorbei. Am vergangenen Sonntag haben wir die Uhren umgestellt und damit vielleicht auch unsere Gefühlslage.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 27.10.2018
Zum Sonntag: Ein Gott, der für mich ist!
In der Sendung «The Voice of Germany», die derzeit im Fernsehen in der 8. Staffel läuft, singen die Künstler in der ersten Phase vor einer vierköpfigen Jury, die den Sänger nicht sehen kann. Bewertet wird auf diese Weise allein der Gesang. Dabei kommt es immer wieder zu Überraschungen:
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Sa, 20.10.2018
Zum Sonntag: Muss ich die Bibel wörtlich verstehen?
„Ich muss die Bibel wörtlich verstehen, wenn ich sie ernst nehme.“ Bis heute begründen Menschen so die Ablehnung von Frauen im Pfarramt oder der kirchlichen Trauung für alle, auch für Schwule und Lesben. Aber auch Menschen, die die Bibel wörtlich auslegen wollen, legen für sich selbst fest, was sie nun wörtlich nehmen, und was nicht
Olaf Digel
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Neckarweihingen
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 19.10.2018
Sucht der Stadt Bestes
Das Volk Israel erlebte 600 vor Christus eine besonders schwere Zeit. Das Land war von den Babyloniern überrannt und die gesamte Oberschicht nach Babylon deportiert worden. Aber anstatt ihnen Hoffnung auf eine baldige Heimkehr zu machen,
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 13.10.2018
Zum Sonntag: Erntedank!
An vielen Orten und in unterschiedlichster Form wurde und wird in diesen Wochen Erntedank gefeiert, obwohl die Ernte noch lange nicht beendet ist. Viele Ackerpflanzen und Früchte reifen noch in der Herbstsonne. Das wohl größte Erntedankfest im Lande, das in diesem Jahr sein 200jähriges Bestehen feiert, schließt auch an diesem Wochenende seine Pforten: der Cannstatter Wasen.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 12.10.2018
Aigners Apfelbilder
Kennen Sie Emilie Müller, Himpels Rambur oder Schöner von Wiederbrück? Herrlich poetische Namen von alten Apfelsorten.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 06.10.2018
Zum Sonntag: Gebet
Ein Qigong-Lehrer berichtete von einem Freund, der nach einem schweren Autounfall begeistert erzählte: „Zum Glück hatte ich meinen Rosenkranz dabei.“ Ob er ihn in der Hand hielt und wie ich das verstehen sollte, wollte ich nun nicht nachbohren.
Alexander König, Dekan
Dekan, Kath. Dekanat Ludwigsburg

Fr, 05.10.2018
Bildung statt Hunger
Am Sonntag ist Erntedankfest. In Kornwestheim und anderswo werden die Altäre der Kirchen mit Früchten und Gemüse geschmückt. Das ist schön für das Auge.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 29.09.2018
Zum Sonntag: Stark machen – Kindern Chancen geben
Wir wissen, dass Armut viele Facetten hat, die miteinander verknüpft sind. Kinder aus armen Familien haben einen schlechteren Zugang zu Bildung als jene aus wohlhabenden Familien. Je niedriger jedoch der Bildungsabschluss, desto niedriger das Einkommen im Erwerbsalter. Und je geringer das Einkommen, desto größer die Gefahr der Altersarmut.
Oliver Merkelbach
Dekan / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 28.09.2018
So wundervoll wie eine KASTANIE
Innerhalb weniger Stunden kam er mit voller Wucht: der Herbst! Plötzlich ist es kalt draußen. Auch die immer kürzer werdenden Tage verdeutlichen uns, dass es nicht mehr Hochsommer ist.
Sabine Hering

Sa, 22.09.2018
Zum Sonntag: Gottes Liebe ist wie die Sonne
Es herbstet in deutschen Landen: Die Tage werden kürzer, die Bäume beginnen, sich zu verfärben und die Sonne verliert an ihrer Kraft. Doch Letzteres ist nicht ganz richtig, denn die Strahlkraft der Sonne bleibt ja immer gleich. Es ist nur die Neigung der Erde, die darüber entscheidet, in welchem Winkel das Sonnenlicht auf die Erde fällt:
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 21.09.2018

„Desintegriert euch!“ Dieses Buch von Max Czollek, Lyriker und Politikwissenschaftler, ist gerade erschienen. „Desintegriert euch!“ Ich lasse mich manchmal gern provozieren.
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 15.09.2018

Wer mein Freund sein will, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. So fordert Jesus seine Jünger im Bibeltext des kommenden Sonntags (Mk 8,27-35) auf. Zusammen mit seinen Freunden ist er auf den staubigen und heißen Landstraßen nach Jerusalem unterwegs, er weiß es wird ein schwerer Anstieg, der ihn in die Hauptstadt an sein Ziel führt. Hier wird sich alles Weitere in seinem Leben entscheiden.
Michael Schmid, Kath. Kirche Ludwigsburg

Fr, 14.09.2018
Dankbarkeit
Eine Erfahrung, die sich oft wiederholt: geht es mir schlecht, so vergesse ich, wie viel Gutes mir in meinem Leben bereits wiederfahren ist. Geht es mir dann wieder gut, so kommt es mir selbstverständlich vor.
Charlotte Mildenberger
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Thomaskirche

Sa, 08.09.2018
Zum Sonntag: Wer Wind sät, wird Sturm ernten!
Die Zeiten sind rauer geworden. Menschen gehen schneller an einander hoch, schleudern wüste Ausdrücke um sich, drohen oder werden sogar handgreiflich. Harmlose Fußballspiele werden von Randalieren missbraucht. Demonstrationen erfordern zunehmend ein enormes Polizeiaufgebot. Vieles gärt in unserer Gesellschaft. Positionen prallen aufeinander. Schwarz-Weiß-Seher haben Hochkonjunktur. Gründe gibt es dafür viele: eine „Ich-muss-mich-behaupten-Mentalität“, Verlustängste, sinkende Frustrationstoleranz, Verlust von gemeinsamen Werten …
Oliver Langer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Möglingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 25.08.2018
Zum Sonntag: Bitte "ungerecht" sein!
Tief beeindruckt hat mich vor kurzem folgende Einsicht: „Der Frieden ist nicht durch Tauschgeschäfte zu sichern! Gemeinsames Leben basiert nicht auf ausgleichender Gerechtigkeit, sondern auf liebevoller Hingabe.“
Christian Lehmann, Pfarrer in Walheim

Fr, 24.08.2018
Seelenlose Technik
Treffe ich außerhalb der Schulferien Bekannte in der Stadt, belasse ich es meistens bei einem knappen Gruß. Zeit ist ja kostbar und meistens wartet ein Termin, zu dem ich nicht zu spät kommen will.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 18.08.2018
Zum Sonntag: Geld regiert die Welt.
Geld regiert die Welt, sagt der Volksmund. Recht hat er. Ohne Geld funktioniert die Welt nun einmal nicht. Egal, um welchen Lebensbereich es geht: immer kommen die Euros ins Spiel.
Christoph Bayer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evangelischer Pfarrverein in Württemberg e.V. -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 17.08.2018
Ein Lob auf das Gelingen
Nein, in der Welt ist wahrlich nicht alles schlecht. Ich habe den Eindruck, dass wir sehr vieles oft ausgesprochen negativ sehen.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 11.08.2018
Zum Sonntag: Hörst Du nicht die Glocken?
Ich wohne direkt neben der Kirche. Deshalb sind Glocken für mich manchmal ein Ärgernis, viel häufiger aber sind sie Anlass zum Nachdenken und Innehalten. An ein Ärgernis kann ich mich noch besonders gut erinnern: Wir saßen an einem Samstagabend mit Freunden in geselliger Runde im Garten, als pünktlich um 18 Uhr alle drei Glocken der Möglinger Johanneskirche zu läuten begannen. An ein Gespräch war in den nächsten 10 Minuten nicht zu denken – und das ist dann eine recht lange Zeit.
Karlheinz Hering
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Möglingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 10.08.2018
Urlaubszeit - Reisezeit
Es ist Urlaubszeit. Die Sommerferien haben vor 2 Wochen begonnen. Die vielen Kinder, die sonst immer den Schulweg bevölkern, sind woanders unterwegs
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 04.08.2018
Zum Sonntag: Kalte Religion in heißen Zeiten
Ein Eis am Nachmittag oder die Füße in einem Eimer kalten Wasser: Die letzten Wochen haben uns wieder erfahren lassen, wie gut eine Abkühlung in hitziger Zeit tut. Das gilt auch für die Religionen. Auch Religionen haben heißere Phasen und kältere, und die kälteren sind durchaus wichtig.
Martin Wendte
Pfarrer, Citykirche-Ludwigsburg -art-und-weise- -
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Friedenskirche -

Fr, 03.08.2018
Wohl dem Volk!
Das biblische Motto für die kommende Woche lautet: „Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat“ (Ps 33,12). Eine Seligpreisung, die aus der Zeit gefallen wirkt.
Georg Hardecker
Vikar, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd

Sa, 28.07.2018
Zum Sonntag: I have a dream...
Ich habe einen Traum, und erinnere mich an den von Martin Luther King, der vor etwas über 50 Jahren ermordet wurde, weil er seine Träume gelebt hat. Er, jener "Extremist der Liebe", der gewaltlosen Widerstand predigte, kam gewaltsam um, aber geträumt hat er nicht umsonst...

Sa, 21.07.2018
Zum Sonntag: Aufbrechen-Loslassen-Ankommen
Viele von uns sind in diesen Tagen wieder in Aufbruchstimmung. Nächste Woche beginnen die Sommerferien. Ich habe neulich gelesen, dass es auch im Urlaub drei verschiedene Phasen geben soll, in die er eingeteilt werden kann: Zunächst das Aufbrechen, dann das Loslassen und schließlich wieder das Zu Hause Ankommen.
Elke Goldmann
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 20.07.2018
Aufbrechen …
Letztes Jahr war ich vier Monate lang für ein Studiensemester in Israel. Überall dort hängen an den Türen jüdischer Häuser sogenannte Mesusot. Eine Mesusa ist ein Pergament, auf dem Abschnitte des jüdischen Glaubensbekenntnisses (5. Mose 6, 4-9) geschrieben stehen

Sa, 14.07.2018
Zum Sonntag: Die schönste Nebensache
Ich gebe zu: Nachdem enttäuschenden WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalelf war Fußball kurzzeitig nicht die schönste, sondern eher die schrecklichste Nebensache der Welt. Aber einmal abgesehen davon, dass hilflos zu verlieren nie schön ist, bleibt es dabei: Fußball ist die schönste Nebensache der Welt!
Christian Lehmann, Pfarrer in Walheim

Sa, 07.07.2018
Zum Sonntag: Ich habe Angst
„Ich habe einfach Angst“. Diese Worte höre ich oft aus dem Mund von Patientinnen und Patienten. „Angst, dass es schlechter wird, Angst, dass die Ärztinnen und Ärzte mit ihrem Latein am Ende sind, Angst, dass ich bald sterben muss. Aber ich will leben, ich möchte meine Enkel aufwachsen sehen. Ich will nicht sterben.“
Hildegard Renovanz-Grützmacher
Geschäftsführende Pfarrerin, Klinikenseelsorge Ludwigsburg

Fr, 06.07.2018
HOCH HINAUS
Hoch hinaus wollen die Tage viele: jede Mannschaft träumt davon, ganz hoch zu kommen und Weltmeister zu werden.
Sabine Hering

Sa, 30.06.2018
Zum Sonntag: Macht der Worte
Letzten Sonntag bin ich gebissen worden. Von einem Wort. Ich bin ihm schon öfter begegnet, aber diesmal – bei einer Diskussion im Fernsehen – hat es mich schmerzhaft verletzt. Von „illegalen Migranten“ war da die Rede...
Irmtraut Aebert
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 29.06.2018
Verspielt im Leben
Was für eine Anspannung, war in dem Gesicht vom Bundestrainer Joachim Löw zu sehen, während die Minuten in der letzten Spielphase am Mittwoch verrannen.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 23.06.2018
Zum Sontag: Leben ohne Vorurteile

Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 22.06.2018
Feste feiern wie sie fallen
Man soll die Feste feiern, wie sie fallen – daran musste ich als erstes denken, als ich die Einladung zur Mitfeier der Silberhochzeit meines Bruders erhielt.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 15.06.2018
Hören, Hinhören, Wahrnehmen
Kürzlich bin ich Wolfgang Sedlmeier wiederbegegnet. Er war bis 1989 Vikar in Kornwestheim. Begegnet bin ich ihm in einer Notiz über den Pfingstgottesdienst, den er in der Marienkirche in Aalen gefeiert hat.
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 09.06.2018
Zum Sonntag: Befreit zum Menschsein
Bewertungen können sehr hilfreich sein. Als ich vor einiger Zeit einen neuen Drucker kaufen musste, orientierte ich mich an dem Feedback, das Kunden im Internet abgegeben hatten. Für das Ferienhaus in Oberitalien, in dem wir jüngst ein paar Tage Urlaub verbracht haben, habe ich selber eine detaillierte Bewertung verfasst. Bewertungen schaffen Transparenz und bringen zum Ausdruck, ob die angekündigten Versprechen auch eingehalten werden.
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 08.06.2018
Heimat ist, wo ich gut leben kann
Viele verbinden mit dem Begriff „Heimat“ den Ort, an dem sie aufgewachsen sind. Heimat ist da, wo meine Wiege stand.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 01.06.2018
Bauen und Bewahren
Heute ist Weltbauerntag. Er soll daran erinnern, dass die Landwirte weltweit für die Erzeugung unserer Lebensmittel sorgen. Der Gedenktag wurde im Jahr 2000 zur EXPO in Hannover erstmals ausgerichtet.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 19.05.2018
Zum Sonntag: Was haben wir gemeinsam?
„Die sind doch so weit weg!“ „Niemand spricht deren Sprache!“ „Was haben wir schon gemeinsam?“ „Haben wir nichts Wichtigeres zu tun?“ Bedenken, die immer wieder geäußert werden, wenn es um die Partnerschaft des evangelischen Kirchenbezirks Ludwigsburg mit dem presbyterianischen Kirchenbezirk Pjöngjang in Südkorea geht.
Elke Dangelmaier-Vinçon
Dekanatsreferentin, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 12.05.2018
Zum Sonntag: Mutter – Tag
Zum Muttertag gibt´s Blümchen, früher noch selbstgepflückte dazu ein selbstgemaltes Bild. Vielleicht wird der Mama das Frühstück bereitet, womöglich gar ans Bett gebracht, die Frau wird bestenfalls zum Essen eingeladen. Kinder seid schön artig: Heute ist Muttertag!
Eveline Kirsch
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Hoheneck
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 05.05.2018
Zum Sonntag: Es zeigt sich unterwegs
Von Bertolt Brecht stammt das folgende Wort: „Ich will mit dem gehen, den ich liebe. Ich will nicht ausrechnen, was es kostet. Ich will nicht nachdenken, ob es gut ist. Ich will nicht wissen, ob er mich liebt. Ich will mit ihm gehen, den ich liebe“. Liebe bleibt ein Prozess, der Wandel mit sich bringt und immer auch ein Weg ins Unbekannte, ein Abenteuer voller Lebendigkeit ist. Solche Liebe ist keine Gefühlsduselei, sondern lebt von der Entschiedenheit, die zum Handeln drängt:
Pfarrer Dr. Alois Krist

Fr, 04.05.2018
Geh aus mein Herz
1618, also vor 400 Jahren begann ein Krieg – 30 Jahre sollte er dauern. Der 30jähriger Krieg gilt als eine der größten Katastrophen der Neuzeit.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 28.04.2018
Zum Sonntag: Du stellst meine Füße auf weiten Raum
Das Wochenende, bei manchen durch einen Brückentag verlängert, gibt vielen Zeit Atem zu holen, Zeit mit Familie oder Freunden, Gelegenheit vielleicht für einen Ausflug. Wie ein dankbar staunender Kommentar zu solchen Freiräumen im Alltag und im Leben liest sich der Vers aus Psalm 31 der Bibel: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9).
Dörte Bester
Direktorin, Karlshöhe Ludwigsburg

Fr, 27.04.2018
Neue Hoffnung
Kurz nach Ostern ging es dieses Jahr richtig los: Die Natur erwachte und mit ihr die Menschen. Und mittlerweile kann man den Frühling überall wahrnehmen.
Sabine Hering

Sa, 21.04.2018
Zum Sonntag: Erstkommunion
„Darf ich jetzt immer zur Kommunion gehen?“ fragte mich erwartungsvoll ein Kind nach dem Fest seiner Erstkommunion, als könne es gar nicht annehmen, dass es so etwas Besonderes nun immer wieder geben könnte. Erst verstand ich die Frage nicht recht, weil es bei der Vorbereitung und Feier der Erstkommunion ja gerade darum geht, dass die Kinder nun zum Teil der Mahlgemeinschaft werden. Ich ärgerte mich sogar ein wenig über die Unwissenheit des Kindes und fand mich schon bestätigt in meinem Verdacht, dass manche das Fest der Erstkommunion als Abschluss eines Weges sehen und mit dem Fest nicht nur ihre erste, sondern auch gleichzeitig ihre letzte Kommunion feiern.
Alexander König, Dekan
Dekan, Kath. Dekanat Ludwigsburg

Fr, 20.04.2018
Taizé- gelebtes Vertrauen
Seit vielen Jahren gibt es in Kornwestheim die gute Tradition, in der Fastenzeit ein ökumenisches Taizégebet zu gestalten. Ich war schon öfters mit Jugendgruppen bei der Communauté von Taizé zu Gast und kam fasziniert zurück.
Christina Kneifel

Fr, 13.04.2018
Es liegt in uns
Kriegsgerassel! Die Säbel werden verbal gewetzt. Dem Giftgasangriff in der Stadt Duma in Syrien folgen markige Worte eines amerikanischen Präsidenten in gewohnten Twittertönen.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 06.04.2018
Schmetterlings-Mensch
Ostern = Osterhase, das weiß doch jedes Kind! Und sicher, das populärste Zeichen für Ostern ist eindeutig der Osterhase, der die Ostereier versteckt. Der Hase und die Eier – beides steht für das neue Leben, das mit Ostern begonnen hat.
Georg Hardecker
Vikar, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd

Sa, 31.03.2018
Zu Sonntag: Kampftag Karfreitag
Gestern war der höchste evangelische Feiertag, wie manche sagen: Karfreitag. Jesus umschreibt das, was er auf einem Hügel mit dem makabren Namen „Schädelstätte“ an einem Folterinstrument aus Holzbalken erleidet, einmal so: „Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“
Christian Lehmann, Pfarrer

Fr, 23.03.2018
Fake News
In meiner Kindheit erzählte meine Großmutter immer wieder von einer sehr beeindruckenden Himmelserscheinung.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 17.03.2018
Zum Sonntag: Wenn das Weizenkorn in die Erde fällt
Haben Sie dabei daran gedacht, was alles nötig ist, damit Brot und Brötchen auf Ihren Tisch kommen? Ein Satz aus dem morgigen Sonntagsevangelium erinnert an das kleinste Glied in der Kette, das uns das Brot auf den Tisch bringt.
Ursula Kaiser
Pastoralreferentin / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 10.03.2018
Zum Sonntag: Er überlebt, das ist der Unterschied!
Ein alter Mann ging bei Sonnenuntergang den Strand entlang. Er genoss das Alleinsein, die Geräusche, das Licht. Plötzlich sah er einen jungen Mann. Immer wieder bückte der sich, hob einen kleinen Gegenstand auf und warf ihn in hohem Bogen ist Meer. Jetzt konnte er sehen, dass es sich um einen Seestern handelte, die zu Tausenden am Strand lagen. Erstaunt beobachtete er, wie der junge Mann jeden Seestern, den er zwischen den Steinen finden konnte, vorsichtig in die Hand nahm und in die Wellen warf...
Michael Schmid

Fr, 09.03.2018
Freut Euch!
Freuen Sie sich auch schon auf den Frühling und auf Ostern? Der kommende Sonntag „Laetare“ („Freut Euch!“) ist wie ein „kleines Osterfest“ mitten in der Passionszeit.
Charlotte Mildenberger
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Thomaskirche

Fr, 02.03.2018
Orte des Lichts
Nach den langen dunklen Wintermonaten werden die Tage jetzt so langsam wieder länger. Wir merken es beim Aufstehen oder beim Abendessen: es wird früher hell und später dunkel.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 24.02.2018
Zum Sonntag: So etwas darf sich nicht wiederholen!
„So etwas wie 2015 darf sich nicht wiederholen!“ – dieser Satz wird ständig beschworen, in den Medien und in der Politik. Was darf sich nicht wiederholen? Dass Tausende von Menschen in Richtung Europa aufbrechen? Eine Kanzlerin, die ihrem Gewissen folgt? Diese Welle der Hilfsbereitschaft, die bis heute anhält? Das darf sich nicht wiederholen?
Richard Fock
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 23.02.2018
Alles ändert sich
Ich erinnere mich gut an einen älteren Mann aus meiner Gemeinde, der um die Wende zum 20. Jahrhundert auf der Schwäbischen Alb aufgewachsen war.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 17.02.2018
Zum Sonntag: Verzicht?
In einer Sache schweigen, über die alles klatscht, über Menschen und Einrichtungen ohne Feindschaft lächeln, das Minus an Liebe in der Welt durch ein Plus an Liebe im Kleinen und Privaten bekämpfen ...
Albrecht Häcker
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Poppenweiler

Fr, 16.02.2018
Sieben Wochen ohne
Vorgestern, an Aschermittwoch, hat die diesjährige Fastenzeit begonnen. In der Evangelischen Kirche wird sie mit der Aktion „Sieben Wochen ohne“ begangen.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Fr, 16.02.2018
Sieben Wochen ohne
Vorgestern, an Aschermittwoch, hat die diesjährige Fastenzeit begonnen. In der Evangelischen Kirche wird sie mit der Aktion „Sieben Wochen ohne“ begangen.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Fr, 09.02.2018
Es ist Narrenzeit
Vor kurzem bin ich auf dieses Bild von Roland Peter Litzenburger: „Christus, der Narr – König der Juden“ gestoßen. Warum ist Christus, der Narr? War er ein Träumer, ein Spinner, einer, der alles auf den Kopf stellt?

Fr, 02.02.2018
Das Geschenk des Zuhörens
Sind Sie eine gute Zuhörerin, ein guter Zuhörer? Für viele ist das sicher gar nicht leicht zu sagen. Was bedeutet „gut“ in diesem Zusammenhang überhaupt? „Aufmerksam“ trifft es besser.
Charlotte Mildenberger
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Thomaskirche

Fr, 19.01.2018
Träume von einer besseren Welt
Haben Sie Träume und wissen Sie am Morgen noch, was Sie geträumt haben? Oder haben Sie Träume, die die Hoffnung auf eine bessere Welt ausdrücken.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 13.01.2018
Zum Sonntag: Jahreslosung 2018
Im Pankratium – Haus des Staunens – in Gmünd steht der Ui-Ui-Vogel. Ein Metallvogel mit offenem Schnabel in einem Glaskasten, der sich beständig um eine Stange herum dreht. Gespeist wird er von lebendigem Wasser, das über ihn hinweg in seine Glasbehausung fließt und ihn zum Schwingen bringt. Es ist nur schwer vorhersehbar und nicht zu steuern, was er macht...
Andrea Mattioli
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Eglosheim
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 12.01.2018
„Ich träume …“
Das Jahr ist noch recht jung und der Terminkalender hat noch viele unbeschriebene Seiten. Da fallen einem noch die Informationen, die zu mindest in einigen Kalendern noch nebenbei zu den Tagen gegeben werden, ins Auge.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 06.01.2018
Zum Sonntag: Gottes Engel in menschlicher Gestalt
Beeindruckt hat mich vor einiger Zeit da die Frage eines Kindes: “Gibt es Engel heute noch-kann auch ich ein Engel sein?“ Ja es gibt sie heute noch,Gottes Engel in menschlicher Gestalt!
Frank - Pfarrvikar Schöpe

Sa, 06.01.2018
Zum Sonntag: Neues Jahr – neue Chance
Zeit kann nicht heilen. Auch ein neues Jahr nicht. Heilen kann allein der, der uns die neue Lebenszeit und damit neue Lebenschancen schenkt...
Pfarrer Christian Lehmann

Fr, 05.01.2018
Zusage an alle Menschen
Wie soll man diese gegensätzlichen Gruppen unter einen Hut bringen ? Da käme so mancher Zeremonienmeister ganz schön ins Schwitzen.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Fr, 29.12.2017

365, 364,....10, ...2 - Der Countdown für 2017 ist fast abgelaufen. Der Jahreswechsel , ein Datum nur im Kalender, doch zugleich eine Zäsur im Bewusstsein.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 23.12.2017
Zum Sonntag: Weihnachten!
Mit dem Kind im Stall bringt Gott althergebrachte Denkmuster durcheinander: Im Kleinsein stark. In der Zerbrechlichkeit mächtig. In der (Mit)Menschlichkeit göttlich.
Jens Keil
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Aldingen

Fr, 22.12.2017
Angst vor Weihnachten
Haben Sie auch Angst vor Weihnachten? Viele mögen sich über diese Frage wundern. Hämmert uns doch die Reklame seit Wochen ein, dass wir uns auf das „Fest der Feste“ zu freuen haben.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 16.12.2017
Zum Sonntag: Ehre sei Gott in der Tiefe
Bei den Engeln, die den Hirten die Nachricht von der Geburt des Gotteskindes brachten und auf den Feldern von Bethlehem sangen, war einer vom himmlischen Heer dabei, der sang falsch.
Frank - Pfarrvikar Schöpe

Sa, 09.12.2017
Zum Sonntag: Dunkelheit: Danke es reicht!
Die Bäume sind leer. Die Gärten sind trist. Der Wecker klingelt obwohl es noch dunkel ist. Die Sonne schleppt sich mühsam in den Tag um bald wieder zu versinken. Feierabend, und es ist schon wieder dunkel. Okay, überall brennt das Licht, das künstliche. Trotzdem das Gefühl, dass einen die Dunkelheit im Griff hat.
Georg - Pfr. i. R. Schützler

Fr, 08.12.2017
Warten auf Weihnachten
Adventszeit bedeutete früher Fastenzeit. Das ist kaum bekannt, im Gegensatz zu der Zeit vor Ostern, in der viele Menschen auf irgendetwas verzichten, oft auf Alkohol oder Süßigkeiten.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 02.12.2017
Zum Sonntag: Ein gutes neues Jahr!
Vor ein paar Jahren verbrachte ich den 1. Advent mit Konfirmanden auf einer Freizeit. Als ich morgens den Frühstücksraum betrat, sagte ich: Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr!
Oliver Groll
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 01.12.2017
Advent, Advent …
… und nicht nur eins, zwei, drei oder vier Lichter brennen, sondern tausende. Es ist wenig zu spüren vom eigentlichen Advent, dieser Besinnungs- und Fastenzeit, die in der christlichen Kultur dem Weihnachtsfest vorgeschaltet ist.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 24.11.2017
Unsterblich werden
Oft bringen mich Schüler und Schülerinnen zum Nachdenken über meinen Glauben. Immer wieder faszinieren mich ihre Überlegungen. So war es bei der biblischen Geschichte vom barmherzigen Samariter.
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 18.11.2017
Zum Sonntag: Drei Schwestern und ein Rock
Neulich in der S-Bahn. Im Abteil neben mir sitzen zwei alte Frauen. Sie sind Diakonissen, das sieht man an den Hauben auf ihren Köpfen. Eine Station später steigt eine junge Frau ein und setzt sich den beiden Damen gegenüber. Sie ist Muslima, das sieht man an ihrem Kopftuch.
Martin Ergenzinger
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche -

Fr, 17.11.2017
Stärkung in dunklen Zeiten
Trotz Zeitumstellung verlassen viele Menschen zur Zeit bei Dunkelheit ihre Wohnungen um sich auf den Weg zur Schule oder zur Arbeit zu machen. Am Abend kommen viele dann bei Dunkelheit wieder nach Hause.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 11.11.2017
Zum Sonntag: Was ist los mit den Männern?
Was ist eigentlich los mit den Männern? Mit uns Männern? Kein Tag vergeht, an dem nicht von Gewalt, Terror und sexuellen Übergriffen von Männern berichtet wird.
Oliver Langer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Möglingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 10.11.2017
Werden in der Zeit
Es ist mitunter erstaunlich, wie manches im Leben seine Zeit braucht, bis es zu einer Annäherung, Reife oder gar zu einer gewissen Vollendung kommt.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 04.11.2017
Zum Sonntag: Begriffsverwirrung
„Glauben“ ist wieder modern. Viele Menschen glauben jetzt an sich selbst. Motivationstrainer raten dazu, an sich selbst zu glauben, um im Leben besser zurechtzukommen.
Christoph Bayer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evangelischer Pfarrverein in Württemberg e.V. -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 03.11.2017
Ein echtes Privileg
Das Lutherjahr erreichte vor wenigen Tagen seinen Höhepunkt: Am 31.10. erinnerten wir uns daran, wie Martin Luther vor 500 Jahren seine 95 Thesen veröffentlichte.
Sabine Hering

Sa, 28.10.2017
Stille - - - - Schweigen
Letze Woche war ich auf dem alljährlichen Konvent der Diakoninnen und Diakone. Dort beschäftigten wir uns mit Veränderungsprozessen.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 14.10.2017
Zum Sonntag: Eine kleine, wahre Geschichte über eine Blockade
Ich sitze da und mir fällt nichts ein. Für das Wort zum Sonntag möchte ich seit zwei Stunden einen Text zur Tageslosung aus Jona 2,8 schreiben: “Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir.
Horst Buchholz
Personalleiter, Evang. Kindertagesstätten im Kirchenbezirk Ludwigsburg -
Personalleiter, Evangelische Kirchenpflege Ludwigsburg -

Fr, 13.10.2017
Angedacht- Die SEKT-Regel
Es ist bei mir mal wieder viel los. Auf der Arbeit starten die Projekte und Veranstaltungen, zu Hause stapelt sich die Wäsche, Elternabende stehen an und Freunde warten auf Rückmeldung, ob wir etwas gemeinsam unternehmen.
Christina Kneifel

Sa, 07.10.2017
Zum Sonntag: Dankbarkeit
Zwei Afrikaner laufen durch die Steppe. Da baut sich plötzlich eine giftige Schlange vor ihnen auf und bedroht die beiden Freunde mit ihrem furchterregenden Zischen. Die beiden Männer reagieren prompt, drehen auf dem Absatz um und ergreifen die Flucht.
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 06.10.2017
Naturpoesie in der Bibel
Längst ist es morgens wieder dunkel, wenn die meisten von uns zur Arbeit gehen oder fahren. Die langen Tage des Sommers haben sich verabschiedet. Die Tag- und Nachtgleiche ist auch schon seit zwei Wochen vorüber.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 30.09.2017
Zum Sonntag: Erntedank
Es ist Herbst geworden- Zeit innezuhalten und danke zu sagen, Erntedank zu feiern.
Gisela Vogt
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Friedenskirche -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 29.09.2017
Vielfalt verbindet
Unter diesem Motto hat die Interkulturelle Woche am vergangenen Sonntag begonnen. Seit über 40 Jahren gibt es diese von der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche getragene Initiative.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 22.09.2017
Zwei Kreuze für die Zukunft
„Ich freu` mich immer mächtig auf den Wahlsonntag, denn was ich an dem Tag so ganz besonders mag, ist die große Monster-Show, die Fernseh-Live-Diskussion mit Vertretern von Regierung und Opposition!...“
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 15.09.2017
Ernten, was gesät worden ist
Der beginnende Herbst ist eine geheimnisvolle Zeit, geprägt von vielen unterschiedlichen Gedanken , Gefühlen und Erinnerungen. Er ist einerseits Abschied vom Sommer,
Guido Hirschbühl

Fr, 18.08.2017
Hoffnung pflanzen
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Dieser Satz wird Martin Luther zugeschrieben, dem Mann, der mich auch 500 Jahre später mit seinem unerschütterlichen Glauben fasziniert.
Sabine Hering

Fr, 11.08.2017
Mobilität ohne Grenzen?
Wir alle sind selbstverständlich und gerne unterwegs. Mobilsein ist ein hohes Lebensgut geworden. Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir stets ohne Probleme von einem Ort zum anderen Ort kommen.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 05.08.2017
Zum Sonntag: Von den Martins zu den Katharinen
Das Reformationsjubiläum wurde in Ludwigsburg unter ökumenischer Perspektive am 22.10.16 mit einem Pilgerweg eröffnet, der Martin von Tours mit Martin Luther verband. An dessen baldigem Ende sollen nun zwei Katharinen stehen.

Fr, 04.08.2017
Brauche ich das wirklich?
Wenn ich mit dem Fahrrad einige Tage unterwegs bin, prüfe ich genauer, was ich einpacke. Ich habe es die ganze Zeit auf dem Gepäckträger bei mir.Was brauche ich wirklich?
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 29.07.2017
Zum Sonntag: All inclusive
Mit dem Beginn der Sommerferien am vergangenen Donnerstag liegen für viele von uns wieder die schönsten Wochen des Jahres vor uns. Und die können ganz unterschiedlich verbracht werden. Mit Entspannung zu Hause, mit Abenteuer-Reisen, mit Urlaub all inclusive.
Elke Goldmann
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 28.07.2017
Ein Stück mehr ich selbst
Ein Aufatmen und frohes Aufschreien ging vorgestern durch die Schulhäuser. Ein Gefühl der Erwartungen ist an vielen Arbeitsplätzen zu spüren . Endlich Urlaub!
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 22.07.2017
Zum Sonntag: Ferien-Countdown
Noch wenige Tage, dann beginnen die Sommerferien. Die Zeugniskonferenzen in den Schulen sind gelaufen. Die Noten und Beurteilungen sind zu Papier gebracht. Für die Schüler folgen nun die spannenden Tage der Zeugnisausgabe.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 21.07.2017
Schule ist mehr als Noten
Bald sind Schulferien. Ein verbreitetes Vorurteil lautet: Schüler und Lehrer lassen ihre Arbeit nun auslaufen. Die Noten sind ja schließlich gemacht. Wer will sich da noch Mühe geben?
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 08.07.2017
Zum Sonntag: Einer trage des andern Last
Mein Gegenüber lächelte. Aber es sah nicht überzeugend aus. Spuren von Überwindung waren deutlich zu sehen. Sie hatte ihr kleines Häuschen verkauft. Mit ein paar wenigen Erinnerungsstücken ist sie ins betreute Wohnen gezogen.

Fr, 07.07.2017
Keine Frage der Form
Als Martin Luther und die Reformatoren die Ehe für alle ausriefen war der Aufruhr stellenweise erheblich. Aber es war nur konsequent.

Sa, 01.07.2017
Zum Sonntag: Was ist gerecht?
Ich will euch geben, was Recht ist.“ Dieses Versprechen aus dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg steht in diesem Jahr über den Erntebittgottesdiensten, die in diesen Wochen überall im Land gefeiert werden.
Karlheinz Hering
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Möglingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 30.06.2017
Einfach Bitten und Vertrauen?!
Beim Mittagessen stellte mein dreijähriger Sohn fest, dass die Mama sein Messer vergessen hatte. Ich sah die Notwendigkeit eines Messers nicht und meinte: "Wenn du meinst du brauchst dein Kindermesser, dann geh und hol es dir aus der Küche."
Kerstin Gottfried

Sa, 24.06.2017
Zum Sonntag: Kämpfen für den Glauben?
Menschen morden, gehen selbst in den Tod, um den Glauben an ihren großen Gott zu bezeugen. Weil menschliche Grausamkeiten, zumal wenn sie religiös motiviert sind, abzulehnen sind, lehnen viele die Religion, Gott und die jeweilige Glaubensinstitution ab.
Eveline Kirsch
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Hoheneck
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Do, 22.06.2017
Woran glaubst du?
Woran glaubst du? Diese Frage stellte in diesem Monat die ARD in ihrer Themenwoche. In verschiedenen Beiträgen wurde nach Antworten gesucht. Menschen wurden dazu auf der Straße befragt oder in ihrem Alltag begleitet.
Christina Kneifel

Sa, 17.06.2017
Zum Sonntag: Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig
Einen Ausgleich zu schaffen zwischen den Kräftigen und den Kraft­losen, die Übersehenen in den Blick zu bekommen - diese Grundhal­tung der Bibel wird z.B. in der Diakonie praktiziert.
Margarete Rittmann
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-West -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 16.06.2017
6 Tage Krieg - 50 Jahre Unfrieden
In diesem Monat jährt sich der Sechs-Tage-Krieg vom Juni 1967 zwischen Israel und sei-nen Nachbarn Ägypten, Syrien und Jordanien zum 50. Mal. 20000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Entschieden wurde der Nahostkonflikt dadurch nicht.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 10.06.2017
Zum Sonntag: 1+1+1=1
Da hat wohl jemand in der Schule nicht richtig aufgepasst! Das weiß doch fast jedes Kind, dass dies Unmöglich sein kann. Das Ergebnis ist drei!
Kerstin Gottfried

Sa, 03.06.2017
Zum Sontag: Die Pfingstferien – Zeit für Ihr ganz eigenes Pfingstwunder
Der Schwabe – so lerne ich als „Reingeschmeckter“ – fährt in den Pfingstferien fort. Soweit es sich irgendwie einrichten lässt, packt er Kind und Kegel und ist dann mal weg, bevorzugt in südlichen Gefilden. Dort hat er dann Zeit zum Ausspannen, zum Genießen – und vielleicht auch für ein ganz eigenes Pfingstwunder.
Martin Wendte
Pfarrer, Citykirche-Ludwigsburg -art-und-weise- -
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Friedenskirche -

Sa, 27.05.2017
Zum Sonntag: Herr, erneure deine Kirche – und fange bei mir an!
Gerade findet in Wittenberg und Berlin der Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Dieses Jahr steht dort das 500-jährige Reformationsjubiläum im Vordergrund. In zahlreichen Veranstaltungen gedenken unsere evangelischen Schwestern und Brüder der Reformation, ausgelöst durch die deutliche Kritik Martin Luthers 1517 an der damaligen Kirche. Aber es geht um mehr: ein bloßes Gedenken der Reformation wird der Sache nicht gerecht.
Peter Hohler

Fr, 26.05.2017
Nicht zurückziehen
Es ist wieder Kirchentag. Seit vorgestern treffen sich um die 100 000 Dauerteilnehmer und viele Tagesgäste zu einem Christentreffen, das in diesem Jahr in Berlin und der Lutherstadt Wittenberg stattfindet.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 20.05.2017
Zum Sonntag: Was wäre wenn? - Jesus und die Kirche
Wäre die Botschaft Jesu nicht sang- und klanglos mit ihm im Grab verschwunden, wenn da nicht die Kirche gewesen wäre? Und wäre es der Botschaft von der Auferstehung gelungen, auch nur einen Meter über die Stadtmauer Jerusalems hinaus zu gelangen, wenn es nicht die Kirche gegeben hätte?
Pfarrer Winfried Schmid, Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist Markgröningen

Fr, 19.05.2017
Was uns frei macht
Etwa 170 Frauen haben sich vergangene Woche zum Essen im Alten Feuerwehrhaus in Stuttgart getroffen. Zum Essen – vegetarisch, koscher, halal – gab es Tischreden: Was macht mich frei?

Fr, 12.05.2017
Die mütterliche Seite Gottes
Am Sonntag ist Muttertag. Wer nicht mit Scheuklappen durch die Welt geht, wird in diesen Tagen in der Werbung penetrant darauf hingewiesen. Geschenkangebote für die Mütter von Kaufhäusern, Gärtnereien und Konditoren sind wir schon gewohnt
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 06.05.2017
Zum Sonntag: Jetzt geht es mir wieder gut
Ich werfe den zerknüllten Papierball in Richtung Papierkorb. Warum? Was ist passiert?
Horst Buchholz
Personalleiter, Evang. Kindertagesstätten im Kirchenbezirk Ludwigsburg -
Personalleiter, Evangelische Kirchenpflege Ludwigsburg -

Fr, 05.05.2017
Wie lieblich ist der Maien
Der Mai ist ein ganz besonderer Monat. Wonnemonat wird er genannt, der Monat der Lieblichkeit oder Blumenmond, weil jetzt die meisten Pflanzen blühen. Über kaum einen Monat gibt es so viele Lieder.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 29.04.2017
Zum Sonntag: Vom Säen und Ernten
Kurz vor Ostern haben wir mit einigen Kindern unserer Kindergruppe Gänseblümchensamen in Joghurtbecher ausgesät. Die Kinder waren begeistert und so voller Erwartung, dass sie ihre Gänseblümchen am liebsten noch am selben Tag hätten aufwachsen sehen wollen.
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 28.04.2017
Arbeit im Abseits
Arbeiten für nichts! Das ist für kaum jemand vorstellbar. Arbeit, in der nichts vorankommt, in der nichts bewegt wird, in der nichts verdient wird. Arbeiten für einen Hungerlohn, dazu ist kaum einer hier in unserer Gesellschaft bereit.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 22.04.2017
Zum Sonntag: Wie neu geboren
Mein schönstes Erlebnis im Jahr: Sommerurlaub, Fahrt an den Bodensee und das erste Bad im See. Seit ein paar Jahren nehme ich dies als mein persönliches Tauf-Erinnerungs-Ritual.
Irmtraut Aebert
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 21.04.2017
Vorsicht Schwalbe!
Jetzt im Frühling fliegen sie wieder, die Schwalben. Sie sind wahre Flugkünstler. Mit atemberaubender Geschwindigkeit fliegen die kleinen Vögel durch die Luft. Auch beim Fußball gibt es solche Flugkünstler.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 15.04.2017
Zum Sonntag: Zwischen Karfreitag und Ostern
Ostern: Frühlingserwachen, Schluss mit dem winterlichen Grau-in-Grau, Eiersuchen im Garten, erstes Grillen auf der Terrasse. Es geht wieder aufwärts, der Sommer ist in Sicht. Jeder bei uns weiß, Ostern gehört zu den höchsten christlichen Festen. Christus ist auferstanden, das Leben hat den Tod besiegt. Wunderbar – wenn da nicht der Karfreitag wäre!
Heinz-Werner Neudorfer
Dekan, Evang. Kirchenbezirk Marbach

Sa, 01.04.2017
Zum Sonntag: April, April!
Haben sie sie schon entdeckt: die Nachricht des Tages, also die zum 1. April. Oder sind sie gar schon einer solchen auf den Leim gegangen. – Hätte ich das jetzt hier nicht erwähnen dürfen, weil mancher es noch nicht gemerkt hat, dass heute dieser seltsame Tag für Scherzkekse ist?
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 31.03.2017
Heute und jetzt
Der Schweizer Theologe und Schriftsteller Kurt Marti ist am 11. Februar 2017 im Alter von 96 Jahren verstorben. Als ich 15 Jahre alt war habe ich zum ersten Mal ein Buch von Kurt Marti gelesen und mich hat beeindruckt,

Sa, 25.03.2017
Zum Sonntag: Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen.
Im Mittelpunkt der Aktion steht in diesem Jahr das Beispielland Burkina Faso, eines der ärmsten Länder der Welt. Seine Menschen entwickeln eigene Ideen, um die Ernährung in ihren Dörfern zu verbessern. Mit Zähigkeit und Findigkeit suchen sie nach Lösungen für die vielfältigen Probleme ihres Alltags.
Ursula Kaiser
Pastoralreferentin / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 24.03.2017
Das Vorhandene teilen
„Ich kann Dir morgen 10 Euro mitbringen, mein Papa hat Arbeit!“ Dieser Satz eines Erstklässlers geht mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf. Eine Klassenkameradin des Jungen hat in der Pause ihren Stift verloren,
Sabine Hering

Sa, 18.03.2017
Zum Sonntag
Da klopft mir doch neulich auf dem Markt jemand auf die Schultern: „Hallo alter Freund, wie geht‘s? Mensch, hab dich kaum wieder erkannt seit der Schule! Ist ja auch schon Ewigkeiten her! Sag, wie geht es dir? Hast du Familie, was machst du beruflich?
Albrecht Häcker
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Poppenweiler

Fr, 17.03.2017
Gemeinsam für den Frieden
Große Ereignisse können grundverschieden sein: Jubiläen, Wahljahre, runde Geburtstage. Unddoch ist ihnen allen etwas gemeinsam
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 11.03.2017
Zum Sonntag: Glücklich, die rein sind im Herzen
Hin und wieder ist es einem geschenkt, von einem Glücksgefühl überrascht zu sein, das sich nach einem rundum stimmigen Gespräch einstellt, mal mit einem bekannten, mal mit einem weniger bekannten Menschen. Doch warum ist man glücklich?
Georg - Pfr. i. R. Schützler

Fr, 10.03.2017
Verlorene und erfüllte Zeit
Warten wird lästig, wenn der Zug nicht pünktlich kommt. Im Wartezimmer des Arztes kann ich mir die Zeit mit einer Illustrierten vertreiben. Dabei lässt sich die Zeit überhaupt nicht vertreiben. Sie ist immer da und geht unaufhaltsam weiter.
Ernst Worbs
Pfarrer i. R., Sonstige Dienste

Sa, 04.03.2017
Zum Sonntag: Alles hat seine Zeit
Die närrischen Tage sind vorüber. Mit dem Aschermittwoch hat im kirchlichen Kalender die Fastenzeit vor dem Osterfest begonnen.

Fr, 24.02.2017
Was reimt sich auf die Narretei?
Irgend wann ist sie vorbei,die Jahreszeit der Narretei.Tschau Alaaf! Und Tschau Helau!Tschau Tsche-hoi! Und Tschau Miau!
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 18.02.2017
Zum Sonntag: Verbindlichkeit
„Ja“, und dann doch nicht – „Nein“, und dann doch – „Vielleicht“, sich alles offen halten bis zuletzt, das wird immer alltäglicher. Verbindliche Zusagen und deren Einhaltung sind nicht mehr selbstverständlich.
Richard Fock
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 17.02.2017
Vergiss die Liebe nicht
„Küss mich! Im Schloss“ Das ist ein besonderes Angebot von ausgewählten Schlössern im Ländle, so z.B. auch im Residenzschloss Ludwigsburg. Mit einem Kuss an der Schlosskasse erhalten Liebespaare noch bis zum Sonntag freien Eintritt.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 11.02.2017
Zum Sonntag: Wie geht es weiter?
Jetzt, nachdem Weihnachten gefeiert und der amerikanische Präsident eingesetzt ist, stellt sich eine gewisse kritische Leere ein: Wie soll es weitergehen? Reicht es, Vorgaben und Sachzwängen zu entsprechen, ohne zu wissen, wohin die Reise gehen soll? I
Bernhard Hellmuth, Diakon
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 10.02.2017
Nicht vom Brot allein
Im Supermarkt an der Kasse. Waren aufs Band. Die Plastikschiene, die dem Kassier signalisiert „nächste Kundin“, vor meine Einkäufe. Es dauert.

Sa, 04.02.2017
Zum Sonntag: Das Allerwichtigste im Zusammenleben
Die Freiheit ist „das Allerwichtigste im Zusammenleben“, so hat es Joachim Gauck einmal geschrieben. Hinter dieser Überzeugung stecken seine Lebenserfahrungen und seine protestantische Prägung.
Dörte Bester
Direktorin, Karlshöhe Ludwigsburg

Fr, 03.02.2017
Die Magie von Tisch und Stühlen
„Stellen Sie sich zwei Menschen an einem Tisch vor mit zwei völlig gegensätzlichen, einander ausschließenden Vorstellungen. Allein dass sie einander zuhören verändert sie schon. Das merken die meisten gar nicht,
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 21.01.2017
Zum Sonntag: Ich will mit dir neu anfangen!
Es ist erst vier Wochen nach Weihnachten, da hören wir diese Geschichte in der das Kind groß geworden ist, Jesus verlässt Nazaret um in Kafarnaum am See zu wohnen. Nicht um sich ein nettes Häuschen zu bauen, sondern um sein Wirken in der Öffentlichkeit zu beginnen.
Michael Schmid

Fr, 13.01.2017
Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht
In dieser Woche hat mir nochmals jemand eine gutes und gesegnetes Neues Jahr gewünscht. Ich hatte ein seltsames Gefühl dabei und dachte: Das Neue Jahr ist doch schon alt. Viele gute Vorsätze sind inzwischen aufgegeben.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 07.01.2017
Zum Sonntag: Immer neuer
Haben Sie sich etwas für das neue Jahr vorgenommen? Einen guten Vorsatz? Ein Motto? Seit Jahren lautet meine Devise: „Humorvolle Leichtigkeit.“ Ich bleibe allerdings noch weit dahinter zurück. Regelmäßig rege ich mich noch über Kleinigkeiten auf, werde laut, lasse mich unnötig stressen und fahre aus der Haut. Nach außen kann ich das gut verbergen, aber meine Lieben kennen mich.
Christian Lehmann, Pfarrer

Fr, 30.12.2016
Bilanz
Am Ende eines Jahres schaue ich unwillkürlich zurück und ziehe Bilanz. Was hat es gebracht das Jahr 2016? Für mich, meine Familie, unsere Kirchengemeinde und unsere Stadt, für unser Land, die ganze Welt?
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 17.12.2016
Zum Sonntag: Advent – Einladung zum Wachsein
Der Advent ist voller Traditionen und Sehnsüchten. Die leuchtenden Lichterketten abends vermitteln eine heimelige Atmosphäre trotz der Kälte draußen. Selbst zünde ich Kerzen in meinem Büro an, um für eine angenehme Stimmung in der arbeitsreichen Zeit zu sorgen.
Peter Förster
Pastoralreferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 16.12.2016
Die Magie der Weihnacht
Ganz ehrlich: Ich freue mich auf Weihnachten. Natürlich gibt es da ein paar freie Tage, weil selbst in der Kirche außer bei den Gottesdiensten fast keine Arbeit anfällt. Aber ich freue mich auf Weihnachten viel mehr, weil die Familie zusammenkommt:
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 10.12.2016
Zum Soinntag: Begegnungen
Immer wieder habe ich in der Innenstadt zu tun und meine Schritte führen in diesen Tagen wie von selbst über den Weihnachtsmarkt.
Alexander König, Dekan
Dekan, Kath. Dekanat Ludwigsburg

Fr, 09.12.2016
Endlich einmal wieder Mensch sein
Advent. Zeit des Wartens. Zeit der Lichter. Zeit der Dunkelheit. Für mich geht es im Advent auch immer um die Frage, was zum Menschsein dazu gehört. Ein gedeckter Tisch zum Beispiel. Nicht einleuchtend? Ein Mann sitzt auf den Treppenstufen zum Haus.

Sa, 03.12.2016
Zum Sonntag: Die Sonnenuhr – tickt sie richtig?
Manchmal findet man ihn noch, den alten Spruch: „Mach es wie die Sonnenuhr: Zähl die heit´ren Stunden nur“. Ein Leben nach diesem Motto – stets fröhlich und unbeschwert, das klingt verlockend. Aber die Zeit hält nicht still, wenn die Sonne nicht scheint, nichts wird einfach übersprungen.
Gebhard Altenburger, Diakon
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 02.12.2016
Zungenschläge
Im US-Wahlkampf konnte miterlebt werden, wie Lügen, „fake news“ und die Verbreitung von Gerüchten, Raum und Gehör fanden, vielleicht auch wahlentscheidend waren. Die sogenannten sozialen Medien verbreiten diese Gerüchte in Windes Eile

Fr, 25.11.2016
Mache dich auf und werde Licht
Viele Kinder haben vor gut zwei Wochen zu Ehren des Hl. Martin die Dunkelheit mit ihren schön gestalteten Laternen erhellt. Dabei haben sie auch sichtbar gemacht, was der Hl. Martin für seine Zeitgenossen war und auch heute noch sein kann:
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 19.11.2016
Zum Sonntag: Vorbereitung ist alles
Vor mir ausgebreitet liegt das ganze Material: die Karten und die Reiseführer. Zugegeben, ich bin sehr früh dran, aber ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Urlaub. Mir macht es großen Spaß mit meinen Urlaubsplanungen, Überlegungen und Gedankenspiele aus dem Alltag herauszutreten.
Horst Buchholz
Personalleiter, Evang. Kindertagesstätten im Kirchenbezirk Ludwigsburg -
Personalleiter, Evangelische Kirchenpflege Ludwigsburg -

Fr, 18.11.2016
Dem Vergehen nachgehen
Der November hat seine ganz eigene Stimmung. Er schlägt auf das Gemüt. Denn das Vergehen hat in dieser Zeit „Hochkonjunktur“
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 12.11.2016
Zum Sonntag: Vor Gericht
Früher hatten die Menschen Angst vor dem Gericht Gottes. Heute haben wir Angst vor dem Gericht unserer Mitmenschen. Jeden Tag werden wir von anderen beurteilt.
Oliver Groll
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 05.11.2016
Zum Sonntag: Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.
Am 31.Oktober 1517 hat Martin Luther seine 95 Thesen zum Ablass an der Tür der Schlosskirche von Wittenberg angebracht. Er hat damit eine Diskussion ausgelöst, mit der die Reformation der Kirche begonnen hat.
Karlheinz Hering
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Möglingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 04.11.2016
„Hören und Sehen“
In den oberen Räumen des Schloss Neuenbürg im Nordschwarzwald kann man Wilhelm Hauffs Märchen „Das kalte Herz“ hören und sehen - sehr schön gemacht, sehr spannend mit Kindern (aber auch ohne). Die Geschichte ist ja ein bisschen gruselig,

Fr, 28.10.2016
Die Heilkraft der Musik
Er tobt. Er schreit. Er wirft mit Sachen um sich. Er ist außer sich. Die Anfälle werden immer häufiger und intensiver. Es wird immer schlimmer mit ihm. Seine Zornausbrüche können jeden treffen – wahllos.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 22.10.2016
Zum Sonntag: Pilgern
Sind Sie schon einmal gepilgert? In Gedanken sind sicher schon viele gepilgert beim Lesen eines der vielen Bücher dazu. Es ist interessant geworden für Menschen von heute, verspricht es doch zu sich selbst zu finden, dem Sinn des Lebens auf die Spur zu kommen, Glaubenserfahrungen zu machen, Neues mit anderen Menschen zu erleben, Abstand zu gewinnen von dem, was einen bedrängt.
Dorothea Schlatter
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Martinskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 15.10.2016
Zum Sonntag: Wenn meine Großmutter noch leben würde
Wenn meine Großmutter noch leben würde, hätte sie heute Namenstag. Sie hieß Theresia. Teresa von Avila (spanische Form von Theresia), war eine Mystikerin im 16. Jahrhundert, eine fromme Frau, die die Nähe Gottes suchte.
Hildegard Renovanz-Grützmacher
Geschäftsführende Pfarrerin, Klinikenseelsorge Ludwigsburg

Fr, 14.10.2016
Hans im Glück
Nach sieben Dienstjahren entlohnt ihn sein Herr mit Gold, eine Kugel so groß wie sein Kopf.Das habe ich verdient! Das steht mir zu! Jetzt können alle sehen, wer ich bin!Das Märchen geht anders:
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 08.10.2016
Zum Sonntag: Abstieg
„Muss man an Gott glauben, um Mitglied in der Kirche zu sein?“ Diese Frage beleuchtet der Autor einer evangelischen Kirchenzeitung.
Margarete Rittmann
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-West -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 07.10.2016
„Wir treffen uns am Erntedankaltar!“
So verabreden sich noch bis zum Sonntag viele Menschen in Stuttgart. Zugegeben: sie sprechen ehr von der unübersehbaren Fruchtsäule mitten auf dem Cannstatter Wasen, an der sie sich treffen.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 01.10.2016
Zum Sonntag:Erntedank
Erntedankfest - bei wem bedanken wir uns da? Bei den Landwirten, die mit der Arbeit ihrer Hände für die Ernte gesorgt haben? Bei den Wissenschaftlern im Labor, die mit Düngemitteln und Pflanzenschutz den Ernteertrag sichern? Bei den Supermärkten, die für immer gefüllte Regale sorgen?
Christoph Bayer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evangelischer Pfarrverein in Württemberg e.V. -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 30.09.2016
An Gottes Segen ist alles gelegen
Am Sonntag ist Erntedankfest. So kennen wir das: Früchte des Gartens und der Felder, Kürbisse, Tomaten, Gurken, Äpfel und manches andere wird in die Kirchen gebracht, um den Altar für das Erntedankfest zu schmücken.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 24.09.2016
Zum Sonntag: Wie Jung und Alt zusammen geht
Das Handy klingelt. Clara sieht sofort, dass es ihre Oma Marianne ist und begrüßt sie freudig. Diese kommt gleich zur Sache und erzählt, dass mit dem Fernseher etwas nicht stimmt. Und auch mit ihrem Handy hat sie Probleme. „Kannst du nicht vorbeikommen?“ Clara überlegt nur kurz: „Na klar, Oma. Heute Abend bin ich bei dir.“
Oliver Merkelbach
Dekan / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 23.09.2016
Möge Gott dein Schiff lenken
Die Sommerpause ist vorbei. In den Betrieben gehen die Urlaubsvertretungen stark zurück. Für Familien mit schulpflichtigen Kindern sind die ersten zwei Wochen mit so manchen Neuerungen schon vorüber. So langsam strukturiert sich der Alltag wieder.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 17.09.2016
Zum Sonntag: Steh auf und geh! - Eine Kurzzeit-Therapie
"Jede Seele bricht irgendwann," sagt die Psychologin Maggie Schauer. Sie leitet an der Uni Konstanz das Kompetenzzentrum Psychotraumatologie und beschäftigt sich zur Zeit vor allem mit den seelischen Folgen der Ereignisse, die aus der Heimat geflüchtete Menschen erlitten haben.

Fr, 16.09.2016
„Ich vermag alles durch den, der mich stark macht“
Ein Vers aus der Bibel, der mich seit Wochen begleitet – mal am Tag, mal in der Nacht!Wo ist Deine Tankstelle für´s Leben – Wer oder was kann Dir neue Kraft geben?
Sabine Hering

Sa, 10.09.2016
Zum Sonntag: Ausgerechnet Schnecken
Beim ersten Besuch der St. Sebaldus Kirche in Nürnberg habe ich mich nur gewundert, die Sache aber nicht weiter beachtet: Schnecken in der Kirche? Tatsächlich: Die Reliquien des Heiligen Sebaldus werden von zwölf Schnecken getragen. Schnecken als Träger des Sargs?
Achim Dürr
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Neckargröningen
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Aldingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 09.09.2016
Meine Zeit steht in deinen Händen
Ich sitze am Abend auf dem Balkon und komme zur Ruhe. Kaum noch Verkehrsgeräusche. Die Zeit fließt langsam dahin. Der Horizont geht von Blau in ein lichtes Lila über.
Ernst Worbs
Pfarrer i. R., Sonstige Dienste

Sa, 03.09.2016
Zum Sonntag: Sommerliebe
Als Jugendpfarrer weiß ich: Die Sommerferien eignen sich hervorragend für wunderschöne bis tragische Liebesgeschichten. Hier kommt eine ganz besondere der ersten Sorte.
Martin Ergenzinger
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche -

Fr, 02.09.2016
Lebendiger Dialog benötigt
Der Buddhismus versteht sich als Weg der Befreiung und Erlösung aus eigener Kraft.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 27.08.2016
Zum Sonntag: Du bereitest den Tisch...
Ich sitze an meinem Schreibtisch. Es ist ein großer Schreibtisch mit viel Platz. Nützliches, was gebraucht wird: Bildschirm, Tastatur, Telefon, Ablagefächer, Tischkalender mit den Terminen, Locher und Stempel, Notizblock. Und Persönliches, nicht unbedingt Notwendiges:
Sabine Horn
Geschäftsführerin, Ökumenische Hospizinitiative

Sa, 20.08.2016
Ein 'Mülleimer für mehr Liebe'
Vor einiger Zeit führte mich meine Joggingstrecke einmal an einem Mülleimer vorbei, der neben einer einsamen Bank am Feldrand stand. 'Für mehr Liebe' hatte dort jemand in großen, roten Lettern draufgesprüht.
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 19.08.2016
Menschlichkeit
Gedanken zum Welttag der Humanität.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 13.08.2016
Zum Sonntag: Internationaler Tag der Jugend
Entscheidungen für die Jugend heute und die folgenden Generationen haben. Es geht ums Nachdenken darüber, in wieweit die Entscheidungsträger in verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft nur die kurzfristigen Ziele wie die nächste Wahl oder den Tageswert des DAX als Planungsziel vor Augen haben, oder ob sie heute bereit sind...
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 06.08.2016
Zum Sonntag: An Gottes Segen...
Keiner weiß, was Morgen und in den 365 Tagen eines Jahres geschehen wird. Das macht uns unsicher. Und Unsicherheit macht Angst. Deshalb möchten wir gerne wissen, was auf uns im Großen und Ganzen wartet.
Stefan U. Kost

Fr, 05.08.2016
Auch in schweren Tagen
Lohnt sich der christliche Glaube? Diese Frage beantworte ich mit Ja: „Ich glaube an Gott und an seinen Sohn Jesus Christus – in guten und in schweren Tagen.“
Herbert, Pastor i. R. Seeger

Sa, 30.07.2016
Zum Sonntag: ... die Liebe bewahren
In Zeiten religiöser Überhitzung ist es angebracht, an den Theologen Rudolf Bultmann zu erinnern, dessen Todestag sich heute zum 40. Mal jährt.
Jens Keil
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Aldingen

Fr, 29.07.2016
Einen Punkt machen
Ab diesem Wochenende reihen sich nun auch die Baden-Württemberger in die Urlaubs-Blechkolonnen ein. Die Ferien haben begonnen. Wohl dem, für den das nun bedeutet:
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 23.07.2016
Zum Sonntag: Gott im Urlaub
Einem Menschen wurde im Traum die Begegnung mit Gott angekündigt. Er beschloss sich darauf vorbereiten. Er nahm sich einen Tag Urlaub, ging in die Kirche und saß einen Nachmittag lang und wartete.
Gisela Vogt
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Friedenskirche -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 22.07.2016
Mit Bildern sprechen
Mit dem Beginn der Sommerferien geht es wieder in den Urlaub. Viele Museen werden besucht. Doch wie sieht so ein Museumsbesuch oft aus? Menschenmassen gehen durch die Räume,
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 15.07.2016
Der Apostel Paulus
Ich mag den Apostel Paulus. Gerade in den vergangenen Monaten habe ich das gemerkt, weil er auf die Spannungen und Spaltungen zwischen Menschen und Gruppen mit unglaublichem Feinsinn und mit Herzblut und Mut reagiert, und ich lese nicht selten mit

Sa, 09.07.2016
Zum Sinntag: Aus der Traum ...
…so mögen viele von uns am Donnerstag Abend gedacht haben, nachdem die Nationalmannschaft das Fußballspiel gegen Frankreich verloren hatte. Aus der Traum vom Endspiel oder gar der, dass Deutschland Europameister wird.
Elke Goldmann
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Sa, 02.07.2016
Zum Sonntag: Gottes Welt und Gottes Wort
utos werden durch Straßen geschwemmt. Kühlschränke und Waschmaschinen warten stapelweise auf die Entsorgung. Menschen stehen verzweifelt vor dem Nichts. In den vergangenen Wochen wurde uns wieder einmal drastisch vor Augen geführt, welche Auswirkungen es hat, wenn „der Mensch“ in den natürlichen Lauf der Schöpfung eingreift...
Heinz-Werner Neudorfer
Dekan, Evang. Kirchenbezirk Marbach

Fr, 01.07.2016
Es gibt auch gute Nachrichten
Mir kommt es so vor, als gäbe es immer mehr schlechte Nachrichten von Katastrophenund Verbrechen. Und Berichte aus der Politik erinnern mich bisweilen an streitende Kinderim Sandkasten.
Ernst Worbs
Pfarrer i. R., Sonstige Dienste

Sa, 25.06.2016
Zum Sonntag: Ohne ...
Die Welt war wüst und leer (hebräisch heißt das Tohuwabohu). Da war nichts. Ohne, kein, niemand – finster ist das. Abgründig. Gott hat Licht ins Dunkel gebracht.
Eveline Kirsch
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Hoheneck
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 18.06.2016
Zum Sonntag: Suchet der Stadt Bestes…
Kennen Sie das Gefühl, fremd zu sein? Fremd, weil man ein Leben leben muss, das man so nie wollte? Fremd, weil man keine wirkliche Verbindung zu den Menschen hat, mit denen man lebt?Fremd, weil man an einem Ort lebt, an dem man nicht sein möchte?
Joachim Stricker
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-West

Fr, 17.06.2016
Verantwortung übernehmen
Wir Menschen tragen Verantwortung. Wir übernehmen sie für unser Lebensumfeld, in unserem Beruf, in unseren Worten und für unsere Handlungen. Es gibt keinen Menschen, der nicht in irgendeiner Verantwortung steht.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 10.06.2016
Von den Redlichen
Ich habe mich sehr erschrocken als ich diese Woche in den Nachrichten gehört habe, dass etwa Justizminister Maas oder der Grünenpolitiker Cem Özdemir zunehmend Morddrohungen ausgesetzt sind.

Sa, 04.06.2016
Zum Sonntag: Zwei in einem Boot
So sieht es aus, wenn sich Zwei in einem Beziehungsboot befinden. Der eine kundig der Sterne, die andere kundig der Stürme. Der eine kennt sich besser mit den Sternen über dem Meer des Lebens aus, mit den Sternen am Seelenhimmel, die im Chaos des Lebens Orientierung geben.
Georg - Pfr. i. R. Schützler

Fr, 03.06.2016
„Wann wird's 'mal wieder richtig Sommer,....
...., ein Sommer wie er früher einmal war. Ja - mit Sonnenschein von Juni bis September und nicht so nass und so sibirisch wie im letzten Jahr.“
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 28.05.2016
Zum Sonntag: Von der Würde des „Dazwischen“
Haben Sie sich schon mal bewusst beim Gehen zugeschaut? Ein Fuß wird abgehoben, schwebt ein Stück durch die Luft und wird wieder abgesetzt. Der andere hält derweil das Gleichgewicht.
Irmtraut Aebert
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 27.05.2016
Schwächlinge gesucht!
In Stellenanzeigen werden oft wahre Superfrauen und –männer gesucht. Erwartet wird Verantwor-tungsbewusstsein und Engagement, Führungskompetenz und sicheres Auftreten, Durchsetzungskraft und Teamfähigkeit.
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 21.05.2016
Zum Sonntag: Gönne dich dir selbst
Stress – ein Phänomen der Neuzeit? Sicherlich. Doch Druck und Belastungen kannten wohl die Menschen aller Zeiten. Die folgenden Zeilen sind rund 900 Jahren alt sind

Fr, 20.05.2016
„Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit!“
Dieser biblische Satz ist in den Grundstein des Paulusgemeindehauses gehauen.Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes und deshalb ist Pfingsten ein Fest der Freiheit.Mir fällt Hans im Glück ein.
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 14.05.2016
Zum Sonntag: Auf der Suche nach Gott im Kleinen und Feinen
Viele Menschen sind auf der Suche nach Gott und fragen sich: Wie geht das, Gott finden? Ich schaue bei meiner Suche nach Gott gern in die Bibel. Eine meiner Lieblingsfiguren ist der Prophet Elija, der im 9. Jahrhundert vor Christus gelebt hat.
Ursula Kaiser
Pastoralreferentin / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 07.05.2016
Zum Sonntag: Schaut nicht hinauf...
Ein Lied aus meiner Kindheit lautet: „Schaut nicht hinauf der Herr ist hier bei euch“. Es bringt auf bildhafte Weise die gesamte Spannung zwischen Christi Himmelfahrt und der folgenden Zeit zum Ausdruck: Wo ist denn nun Christus? Hier oder dort? Hat Christus die Erde für immer verlassen, schaut er nun vom Himmel anteilnamelos dem Geschehen auf der Erde zu? Wie mischt er sich ein?
Alexander König, Dekan
Dekan, Kath. Dekanat Ludwigsburg

Fr, 06.05.2016
Grenzen der Verachtung überschreiten
In der Zeit von Jesus waren die Völker, vielleicht besser, die Religionsgemeinschaften der Juden und der Samariter wie verfeindete Brüder. Beide beriefen sich auf Mose, den großen Propheten der Vorzeit, der ihnen die 10 Gebote geschenkt hatte.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 29.04.2016
„Mir macht Angst, dass du dir so viel Angst machen lässt!“
Diese Worte hat ein Jugendlicher zu seinem Vater gesagt, der in die AfD eingetreten ist. Sie klingen immer noch in meinem Ohr, seit ich sie in einer Reportage diese Woche gehört habe.

Sa, 23.04.2016
Zum Sonntag: Worte haben Macht
Worte haben Macht. Es war nur ein winziger Buchstabendreher und in einer Email lud ich vor einiger Zeit statt zu einem »FRUCHT-baren« Treffen zu einem »FURCHT-baren« Treffen ein. Was in diesem Fall zur allgemeinen Erheiterung bei den Eingeladenen beitrug, kann in manchen anderen Fällen jedoch böse enden
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 22.04.2016
Dankbar sein
Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ – ein Wunsch von Redakteuren? Natürlich freuen sie sich nicht über Katastrophen, aber es gibt etwas zu berichten in Wort und Bild.
Herbert, Pastor i. R. Seeger

Sa, 16.04.2016
Zum Sonntag: Hier stehe ich, ich kann nicht anders …
So hat Martin Luther am 18. April 1521, beim Reichstag in Worms seine neugewonnene reformatorische Überzeugung mutig verteidigt. „Hat er“, sagen die Einen; „soll er haben“, sagen die Anderen und sehen in dem Zitat lediglich die nachträgliche Glorifizierung des inzwischen zum Helden avancierten Reformators.
Heinz-Werner Neudorfer
Dekan, Evang. Kirchenbezirk Marbach

Fr, 15.04.2016
Wer teilt gewinnt
Wer teilt gewinnt – das war das Motto für die halbjährliche Vorbereitungszeit unserer Kommunionkinder, die am Samstag und Sonntag nach Ostern das erste Mal die Mahlgemeinschaft mit Jesus Christus gefeiert haben.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 09.04.2016
Zum Sonntag: Frühjahrsputz
Das Regalbrett ist leer. Bis auf die Wollmäuse. Doch auch die müssen weichen. Dann werde ich es wieder einräumen. Es ist Zeit für Frühjahrsputz.
Andrea Mattioli
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Eglosheim
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 08.04.2016
Nachhaltige Geschenke
Einladungen zu unterschiedlichen privaten Festen erreichen uns und der erste Gedanke ist die Vorfreude. Der zweite widmet sich der Herausforderung: Was soll man den Feiernden schenken und kann man darüber hinaus einen kreativen Beitrag zum
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 01.04.2016
Schluss – aus – Ende?
Stille, betrübte Gesichter, die Lage scheint ernst. Vereinzelt wird getuschelt, die Blicke stets auf das Geschehen gerichtet. „Selbst schuld“, sagen die einen, während die anderen tief bestürzt sind und am liebsten selbst helfen würden.
Sabine Hering

Sa, 26.03.2016
Zum Sonntag: Schatten über Ostern
Das Stichwort auf dem Schreibtisch lautete „Osterjubel!“ Und mit einem Handstreich ware es vom Tisch. Terroranschläge in Belgien! „Pray for Zaventem.“ So lese ich im Internet. Aus den Vorbereitungen des Osterjubels wird ein Gebet für … Und wieder stocken die Gedanken. Wofür eigentlich?
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 19.03.2016
Zum Sonntag: Goldene Konfirmation
Da stehen sie wieder in der Kirche. Manche haben sich lange nicht gesehen. Älter sind sie geworden. Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Und doch erinnern sie sich an diesen einen besonderen Tag: ihre Konfirmation. 50 Jahre ist sie her.
Elke Dangelmaier-Vinçon
Dekanatsreferentin, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 18.03.2016
Ach, die Zeit vergeht
Viele Menschen sind fast immer in Hektik, immer auf Achse, oder meist im Stress. Wenn es Abend wird oder das Wochenende kommt, ist dieses oder jenes noch nicht geschafft. Wir haben zu wenig Zeit. Wir empfinden das so: Die Zeit rast.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 12.03.2016
Zum Sonntag: Hoffnung für den Kleinen mit Hut
Ohne es zu wollen, habe ich den Nachbarn verletzt. Es dauert nicht lange, bis er mich zur Rede stellt. Ich ahne, was folgen wird. Ein Konfliktgespräch...
Horst Buchholz
Personalleiter, Evang. Kindertagesstätten im Kirchenbezirk Ludwigsburg -
Personalleiter, Evangelische Kirchenpflege Ludwigsburg -

Sa, 05.03.2016
Zum Sonntag: Fastenzeit– mittendrin.
Begonnen hat es wieder am Aschermittwoch. In jungen Jahren mag es einem seltsam vorkommen, was man da in der Kirche tut. Asche auf den Kopf streuen als Zeichen dafür, dass das Leben einmal zu Ende geht. Von älteren Menschen hört man, dass im Rückblick die Zeit sehr schnell vergangen ist.
Gebhard Altenburger, Diakon
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 27.02.2016
Zum Sonntag: Nur für Frauen?
So ein Gottesdienst von Frauen, der ist bestimmt nur für Frauen! So denken viele (Männer), die etwas über den Weltgebetstag hören. Frauen aus einem meist fernen Land entwerfen einen Gottesdienst, der dann in der ganzen Welt gefeiert wird.
Kerstin Vogel-Hinrichs

Fr, 26.02.2016
„…eigentlich sollte es bei dir gar keine Armen geben“
„…eigentlich sollte es bei dir gar keine Armen geben; … wenn du auf die Stimme des Herrn deines Gottes hörst… Darum mache ich dir zur Pflicht: Du sollst deinem Not leidenden und armen Bruder, der in deinem Land lebt, deine Hand öffnen“.

Sa, 20.02.2016
Zum Sonntag: Gehen oder bleiben?
Viele einzelne Geschichten stehen auch hinter der gestiegenen Zahl von Kirchenaustritten. Innerhalb einer Generation, kann man sagen, ist aus dem etwa fünfzigprozentigen Anteil der Evangelischen an der Bevölkerung weniger als ein Drittel geworden.

Fr, 19.02.2016
Ich bin dann mal weg
Ich bin dann mal weg – das Buch von Hape Kerkeling war ein großer Erfolg und auch den Film, der jetzt im Kino zu sehen ist, haben schon ganz viele Menschen angeschaut.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 13.02.2016
Zum Sonntag: Großherzig statt kleinkariert
Das Wort „engherzig“ wird im Duden mit „kleinlich“, „unduldsam“, „intolerant“, „spießbürgerlich“, „kleinkariert“ beschrieben.

Sa, 06.02.2016
Zum Sonntag: Lachen ist gesund
Karnevalssitzungen, Faschingsumszüge und Fasnetstreiben haben jetzt Hochkonjunktur. Das närrische Fieberthermometer steigt bis zum Fastnachtsdienstag stetig an.

Sa, 06.02.2016
Zum Sonntag: Du hast in mir etwas zum klingen gebracht
Trauernde Jugendliche, haben sehr persönliche Fotografien erstellt, die derzeit in der Ludwigsburger Stadtkirche ausgestellt sind. Von einem dieser Bilder habe ich mich für heute inspirieren lassen.
Michael Friedmann
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 05.02.2016
Rolle oder ganz selbst sein?
Wir spielen viele Rollen im Leben. Als Chef verhalten wir uns anders als einer, der gewohnt ist Anweisungen zu bekommen. Wir spielen Rollen in unserem Privatleben als Eltern, Geschwister oder als Kinder.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 30.01.2016
Zum Sonntag:
Immer mehr jedoch wird die Natur eingegrenzt oder vom Menschen umgestaltet und wir vergessen, dass Gott es ist, der sie uns als Geschenk anvertraut hat. So scheint dieser Psalmvers nicht mehr zeitgemäß.
Richard Fock
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 29.01.2016
Ein Mensch durch denn die Sonne scheint
Steffen geht in die zweite Klasse und ist ein aufgeweckter kleiner Bursche. Trotzdem ist er immer noch gern mit seiner Mutter unterwegs, zum Beispiel beim Einkaufen in der Stadt
Horst Rüb
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Martinskirche

Sa, 23.01.2016
Zum Sonntag: Gib Gott eine Chance
Ein frommer älterer Mann hatte große Geldsorgen und schwere Zeiten durchzumachen. Er versuchte es nun mit folgendem Gebet...

Fr, 22.01.2016
Hand in Hand
Die Sonne fällt durch die großen Fenster hinein. Ein langer heller Flur. Weiße Fliesen auf dem Boden, die Wände weiß gestrichen.

Sa, 16.01.2016
Zum Sonntag: In Bewegung
Unsere Weihnachtskrippe steht noch. Das heißt, eigentlich stimmt das nicht ganz: Die Figuren sind in Bewegung. Seit dem 1. Advent haben sich zunächst Maria und Josef dem Stall genähert, in dem dann an Weihnachten das Christkind geboren wurde. In derselben Nacht schickte der Engel die Hirten zum Stall. Die Könige waren da noch weit weg – sie besuchten die Heilige Familie erst am 6. Januar.
Albrecht Häcker
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Poppenweiler

Fr, 15.01.2016
Was trägt Sie durch den Alltag?
Du bist mein geliebter Sohn, du bist meine geliebte Tochter, du bist mein geliebtes Kind.Wer möche diesen Satz nicht gerne hören?
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Do, 14.01.2016
Zum Sonntag: Licht nach dem Dunkel
In diesen Tagen finden nahezu auf allen Ebenen die Neujahrsempfänge statt. Und wenn wir es genau betrachten, dann merken wir, wie passend der Jahreswechsel genau eine Woche nach Weihnachten etwas sehr Schönes zum Ausdruck bringt: Wir starten im neuen Jahr mit der inneren Freude von Weihnachten, oder wie auch immer wir es nennen mögen.
Alexander König, Dekan
Dekan, Kath. Dekanat Ludwigsburg

Sa, 09.01.2016
Zum Sonntag: Was ist eigentlich das Wichtigste?
Was ist eigentlich das Wichtigste? Ist es mein Glaube, meine Partnerin, meine Arbeit oder doch die Kinder? – So werden Sie sich vielleicht fragen. Anthony de Mello, ein Jesuit, Philosoph, Theologe und Psychologe aus Südamerika, hat sich dazu seine ganz eigenen Gedanken gemacht.
Schmid, Michael

Fr, 08.01.2016
Freiheit braucht Perspektive
Ich habe eine gute Bekannte. Sie stammt ursprünglich aus Lateinamerika. Seit mehr als zehn Jahren lebt sie in Deutschland und fühlt sich hier wohl.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 02.01.2016
Zum Sonntag: Silvester kann einpacken
Wieder einmal wurde das neue Jahr mit unzähligen Böllern und Unmengen Sekt begrüßt. Ich kann nicht leugnen, dass auch mich die bunten Lichtexplosionen in der Silvesternacht faszinieren. Und ich bekomme Gänsehaut, wenn sich Menschen auf der Straße von Herzen ein gutes neues Jahr wünschen!
Christian Lehmann

Sa, 19.12.2015
Zum Sonntag: Zur Weihnacht
Müde aber auch froh sind die Eltern des Christus-Kindes. Jetzt ist alles gut. Sie sind am Ziel ihrer Reise und haben doch noch ein Dach über dem Kopf gefunden. Das Kind ist da und schläft ruhig. Es ist gut eingewickelt und wird von Ochs und Esel bewacht. Nun können Maria und Josef sich ausruhen und wieder neue Kraft schöpfen.
Michael Vinçon
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Auferstehungskirche

Fr, 18.12.2015
Teilnehmen am Leiden
Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit wurde am 8. Dezember eröffnet. Es ist ein außerordentliches Heiliges Jahr und dies hat seine Gründe.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 12.12.2015
Zum Sonntag: Ja wer kommt denn eigentlich?!
Vor gut einer Woche zog Smart seinen Radiospot für den neuen Viersitzer zurück. In der kritisierten Werbung unterhalten sich Eltern im Auto während der Rückfahrt von der Familienfeier: "Die Kinder haben Opa den Weihnachtsmann echt abgekauft. ... Ich wünschte, sie würden nie erfahren, dass es den Weihnachtmann gar nicht gibt."
Martin Wunram, Pastoralreferent
Pastoralreferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 05.12.2015
Zum Sonntag: Der heilige Nikolaus – gelebte Nächstenliebe
Der heilige Nikolaus zählt seit vielen Jahrhunderten zu den populärsten Heiligen, obwohl wir historisch von ihm wenig wissen. Ende des 3. Jahrhunderts wuchs er in Myra (heutige Türkei) auf, erlebte die letzten Jahre der Christenverfolgung, wurde selbst gefangen und gefoltert und nahm später als Theologe bei einem der wichtigsten Kirchenversammlungen teil.
Peter Förster
Pastoralreferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 04.12.2015
Die Freude auf die Freude
Manchmal sieht man kleine Kinder in Erwartung dessen, was kommt, vor Aufregung und Freude hüpfen. In Vorfreude springen sie herum:

Sa, 28.11.2015
Zum Sonntag: Adventsmomente
Jedes Jahr beginne ich den Advent mit dem Wunsch nach etwas mehr Stille, der sich meist nicht erfüllt, weil sich Aufgaben, Termine, Einladungen und Veranstaltungen im Kalender drängen.
Ursula Kaiser
Pastoralreferentin / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 20.11.2015
Wenn Trauer alleine bleibt
Wenn Menschen sterben, bleiben meistens Angehörige und Freunde in Trauer zurück. Es schmerzt, wenn man sich bewusst wird, dass man alleine zurückbleibt und der Verstorbene nicht wieder auf diese Erde kommt.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 13.11.2015
Zum Sonntag: Denn ihr wisst nicht wann die Zeit da ist
ist das Ende nahe? - Im Evangelium vom Sonntag verweist uns Jesus auf das Ende der Welt wie wir sie kennen. Es heißt bei Markus (Mk 13,24-27)
Schmid, Michael

Fr, 13.11.2015
Was ist Dir wichtig?
Was ist Dir wichtig, also so richtig wichtig?Was macht Dich glücklich, was bringt Dir Freude, was lässt Dich lächeln gestern und heute?
Sabine Hering

Sa, 07.11.2015
Zum Sonntag: Mit-tragen
„Zuschauen müssen, nicht helfen können - das war das Schlimmste.“ So erzählen manchmal Angehörige von der letzten Lebensphase eines Verstorbenen. Leiden konnten nicht gemildert werden, Schmerzen waren nicht mehr zu stillen.
Christoph Bayer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evangelischer Pfarrverein in Württemberg e.V. -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 30.10.2015
Umgang mit dem Fremden
Es liegt schon einige Jahre zurück. 1200 Menschen hatten Platz genommen unter einer 23 Meter hohen Kuppel. Ein Minarett ragte 34 Meter hoch in den Himmel einer deutschen Stadt.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 24.10.2015
Zum Sonntag: Was eine kleine Fähre und mein Glaube gemeinsam haben
Neulich hat mich jemand gefragt, was mir eigentlich mein Glaube bedeutet. Mir fiel dazu folgendes Bild ein: die »Bac du Sauvage«, eine kleine Fähre in der Camargue im Süden Frankreichs.
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 23.10.2015
Botschaft Jesu gehört der Welt
Übermorgen wird der Sonntag der Weltmission in der katholischen Kirche gefeiert. Das Wort 'Mission' hat seine Unschuld verloren und muss wieder neu buchstabiert werden.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 16.10.2015
An Einfalt kann man ersticken
Gesegnete Vielfalt' - Dieser Gedanke ging mir nicht mehr aus dem Sinn, als ich am vergangenen Sonntag sah, wie ein riesiges Regenbogen-Transparent an der Oper in Stuttgart entrollt wurde.
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Mi, 14.10.2015
Zum Sonntag: Allein gegen den Rest
Ich bin wirklich kein Sportler. Ich bin weder trainiert, noch im Wettkampf erfahren. Im LKZ-Firmenlauf 2015 will ich aber dennoch ein gutes Ergebnis erzielen. „Ich kann es schaffen“, sage ich mir. „Du bist bei den Walkern und walken kannst Du ja. Du benötigst nur einen guten Start und Du musst Dir Kräfte einteilen. Es sind ja nur 3,5 Kilometer Das dürfte doch kein Problem sein“.
Horst Buchholz
Personalleiter, Evang. Kindertagesstätten im Kirchenbezirk Ludwigsburg -
Personalleiter, Evangelische Kirchenpflege Ludwigsburg -

Sa, 10.10.2015
Zum Sonntag: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“
So lautet einer der wichtigsten Sätze des jüdischen Philosophen Martin Buber, der in diesem Jahr 50.Todestag hatte. Einander begegnen können – das setzt voraus, einen andern Menschen nicht als Ob­jekt zu betrachten sondern als eigenständiges Gegenüber anzuer­ken­nen.
Margarete Rittmann
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-West -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 09.10.2015
Restlos glücklich
Erntegaben und Lebensmittel liegen wohl geordnet vor den Altären der Kirchen im ganzen Land. Auch in den christlichen Kirchen in Kornwestheim wurde am letzten Wochenende das Erntedankfest gefeiert
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 02.10.2015
Ohne Empfänger verhallt der Dank
An kommenden Samstag, Sonntag wird das Erntedankfest gefeiert, gleichzeitig ist der 3. und 4. Oktober der Gedenktag des Franz von Assisi.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 02.10.2015
Zum Sonntag: Hast du auch Danke gesagt?
Bei kleinen Kindern ist es uns wichtig: Wenn sie etwas bekommen haben, sollen sie Danke sagen. Aber wie ist das bei uns Erwachsenen? Nehmen wir nicht vieles für selbstverständlich? Erst wenn uns auf einmal etwas genommen wird, merken wir, wie gut wir es seither gehabt haben.
Oliver Groll
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 26.09.2015
Zum Sonntag: „Not sehen und handeln“
so lautet das Motto der Caritas. Diesem Motto entsprechend engagieren sich derzeit viele Menschen für die ankommenden Flüchtlinge - spontan und unbürokratisch. Sie richten Quartiere für die Flüchtlinge her, verteilen Lebensmitteln, begleiten beim Gang zu Behörden, übersetzen … Was wäre unsere Gesellschaft ohne sie – diese vielen freiwillig engagierten Bürgerinnen und Bürger? Sie wäre viel ärmer. Ärmer an Gemeinsinn, ärmer an Zusammenhalt, ärmer an Solidarität.
Oliver Merkelbach
Dekan / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 25.09.2015
Die Kirche und die Lust?!
Der Glaube an Gott ist etwas Ernstes. Es geht dabei um existenzielle Fragen: Wozu leben wir? Haben wir Aufgaben, die wir erfüllen müssen? Da geht es um das richtige Verhalten angesichts der Not in dieser Welt.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Do, 17.09.2015
Was wäre das für eine Welt
„Liebe ist die stärkste Macht der Erde. Ich habe gesehen, was die Liebe vermag, und es ist beeindruckend.
Sabine Hering

Sa, 12.09.2015
Zum Sonntag: Keine Sorge!
"... Darum sorget nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat". (Mt. 6, 33f). Wenn wir uns angesichts dieser Worte aus der Bergpredigt fragen, aber was können wir tun, heute? Wie umgehen mit diesen Bildern von Menschen, denen die Sorge ins Gesicht geschrieben steht, was tun mit und für Flüchtlinge, die eine neue Existenzmöglichkeit suchen, für die es oft kein Zurück mehr gibt?

Fr, 11.09.2015
Leistung oder Frucht bringen?
Kommt in der Bibel der Begriff Leistung vor? Ich habe nachgeschaut und entdeckt, dass das biblische Wort dafür Frucht bringen heißt.

Sa, 05.09.2015
Zum Sonntag: Gutes Wetter!?
Hatten wir diesen Sommer gutes Wetter? – Was würden Sie darauf antworten? Vielleicht: „Ja, weil es viele Sonnentage gab!“ Oder: „Ja, weil man viel draußen unternehmen konnte!“ Oder: „Ja, weil ich auch ohne Strand schön braun geworden bin!“ Oder aber: „Nein, weil es zu oft zu heiß war!“ Oder: „Nein, weil es genau am falschen Tag geregnet hat!“
Christian Lehmann, Pfarrer Evang. Kirchengemeinde Walheim

Sa, 29.08.2015
Zum Sonntag: in drei Worten Wesentliches sagen
Unter dem Hashtag #MakeLifeBetterIn3Words beschreiben derzeit Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter in drei Worten, was ihr Leben besser macht.
Olaf Digel
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Neckarweihingen
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 22.08.2015
Zum Sonntag: Tun und Sein
Sind Sie gerade im Urlaub oder fängt er heute an? Oder liegt er schon hinter Ihnen oder noch vor Ihnen? Und wie ist das - haben Sie genaue Pläne für diese Auszeit? Fahren Sie weg oder bleiben Sie hier? Und was müssen Sie noch alles tun, bis es soweit ist? Planen, organisieren, auswählen, vorbereiten, vor- und nacharbeiten, machen und tun...
Sabine Horn
Geschäftsführerin, Ökumenische Hospizinitiative

Fr, 21.08.2015
Erzähl doch von N
Erzähl doch von N, sagte unser Besucher, als ich grübelte, worüber ich heute schreiben soll. Wir kamen gerade von N zurück, hatten sie gemeinsam besucht und N beeindruckt viele, so auch unseren Besucher. N hat das, was man gemeinhin ein großes Herz nennt und sie hat unglaublich viel Energie

Fr, 14.08.2015
Nachdenklich werden
August: Sonne, Reisen, Begegnungen, steinige Berggipfel und violett blühendes Heidekraut, grüne Weiden mit weißen Schafen, kleine Mücken an großen Seen und kaum Menschen auf den Wegen - Wandern in Schottland.

Fr, 14.08.2015
Nachdenklich werden
August: Sonne, Reisen, Begegnungen, steinige Berggipfel und violett blühendes Heidekraut, grüne Weiden mit weißen Schafen, kleine Mücken an großen Seen und kaum Menschen auf den Wegen - Wandern in Schottland.

Sa, 08.08.2015
Zum Sonntag: Lieber Gott, wenn es dich gibt...
… sang Peter Maffay vor 30 Jahren. Viele waren beeindruckt. Da versucht einer den Spagat zwischen Gottvertrauen ("Lieber Gott") und Zweifel durchzuhalten („wenn es dich gibt“).
Heinz-Werner Neudorfer
Dekan, Evang. Kirchenbezirk Marbach

Fr, 07.08.2015
Schnapsidee Schnapszahl
Am morgigen 8.8. steht wieder ein Run auf die Standesämter bevor. An einigen Orten werden Sonderschichten gefahren.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 01.08.2015
Zum Sonntag: Rastplatz für die Seele
Endlich ist es soweit: Vor uns liegen die schönsten sechs Wochen des Jahres – Sommerferien. Die Uhren gehen ein wenig langsamer, die Straßen in der Stadt sind leerer, die Welt rückt näher zusammen im Urlaub. Und wer unterwegs ist auf den Autobahnen, sieht immer wieder so ein Schild: Autobahnkirche.
Elke Goldmann
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Do, 30.07.2015
Vom Werten und Bewerten
Am Mittwoch haben viele junge Menschen ihr Zeugnis erhalten. Es war sicher sehr spannend für die Schülerinnen und Schüler, wie es wohl ausfallen wird und ich kann mir vorstellen, wie hohe Zufriedenheit und Einsicht sich abwechselten mit Enttäuschung und Ärger. Auf eine Ziffer wurde gebracht, was sie in einem Schuljahr geleistet haben. Wie werden wohl die Eltern darauf reagieren?
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Do, 30.07.2015
Vom Werten und Bewerten
Am Mittwoch haben viele junge Menschen ihr Zeugnis erhalten. Es war sicher sehr spannend für die Schülerinnen und Schüler, wie es wohl ausfallen wird und ich kann mir vorstellen, wie hohe Zufriedenheit und Einsicht sich abwechselten mit Enttäuschung und Ärger. Auf eine Ziffer wurde gebracht, was sie in einem Schuljahr geleistet haben. Wie werden wohl die Eltern darauf reagieren?
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 25.07.2015
Zum Sonntag: Eine Lügengeschichte
Ist es mal wieder so weit: Sauregurkenzeit! Die Zeit für Lügengeschichten ist wieder angebrochen.Hier habe ich eine für Sie:
Bernhard Hellmuth, Diakon
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 24.07.2015
Urlaub - Chance für neue Eindrücke
Nur noch drei Schultage, dann sind endlich Ferien. Schülerinnen und Schüler können es kaum erwarten. Bis dahin aber ist der Endspurt angesagt, auch wenn die Noten längst gemacht sind. Abschlussfeste werden vollends organisiert und gefeiert. In vielen Schulen finden Gottesdienste statt
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 24.07.2015
Urlaub - Chance für neue Eindrücke
Nur noch drei Schultage, dann sind endlich Ferien. Schülerinnen und Schüler können es kaum erwarten. Bis dahin aber ist der Endspurt angesagt, auch wenn die Noten längst gemacht sind. Abschlussfeste werden vollends organisiert und gefeiert. In vielen Schulen finden Gottesdienste statt
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 17.07.2015
Überwachung oder Vertrauen?
In einer großen Wochenzeitschrift lese ich, dass immer mehr besorgte Eltern ihre Kinder mittels Smartphone-Apps und Ortungsgeräten überwachen. Das Kind muss die GPS-Uhr oder das Smartphone immer bei sich haben. Sonst werden die Eltern alarmiert.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Mi, 15.07.2015
Zum Sonntag: Zeugnistag
Zeugniskonferenzen landauf landab in den Schulen. Es ist zwar noch gut eine Woche bist zu den Sommerferien, doch die Noten und Beurteilungen stehen fest und müssen jetzt nur noch abschließend zu Papier gebracht werden.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

So, 12.07.2015
Zum Sonntag: Einzigartig
Der Pate hält den kleinen Säugling über das Taufbecken. Der Pfarrer spricht über dem Kind den Namen des dreieinigen Gottes und den Namen des Täuflings aus. So werden Gott und Mensch miteinander verbunden.
Karlheinz Hering
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Möglingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 11.07.2015
Frei sein, nicht nur trendy!
"Socken? Nicht unbedingt“ so war am Montag ein Zweispalter in der Stuttgarter Zeitung überschrieben. Manchmal bin ich ganz schön neidisch auf die Zeitgenossen, die sich trotz Griechenlandkrise und übervollen Flüchtlingsunterkünften mit solch banalen Fragen beschäftigen. Und es scheinen nicht Wenige zu sein.

Sa, 04.07.2015
Zum Sonntag: Laudato si, mi signore
Laudato si, mi signore. Sei gelobt, mein Herr. In Schulgottesdiensten und auf Kinderfreizeiten wird gern jenes deutsch-italienische Lied gesungen, das auf den Sonnengesang des Hl. Franz von Assisi zurückgeht.
Alexander König, Dekan
Dekan, Kath. Dekanat Ludwigsburg

Fr, 03.07.2015
Wir haben die Erwartungen Gottes enttäuscht“
Neben der Frauenfußballweltmeisterschaft hat vor allem die Enzyklika: „Laudato si“ von Papst Franziskus weltweit Aufmerksamkeit erregt. Es ist hier sicher nicht möglich den Inhalt dieser Enzyklika wiederzugeben,
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Mo, 22.06.2015
Zum Sonntag: Die Natur wahrnehmen
Leuchtende Rapsfelder, blaue Kornblumen, das Rot des Klatschmohns, die gelben Sonnenblumen – wie schön ist die Welt in dieser Jahreszeit! Wer aufmerksam in die Natur hinausgeht, gerät ins Schwärmen.
Ursula Kaiser
Pastoralreferentin / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 19.06.2015
Zeit zum Leben …
Auf der Suche nach einem guten Einstieg in eine Reflexionsrunde mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat mich ein Themenheft zur Zeit angesprochen.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 13.06.2015
Zum Sonntag: Vom Glück des Augenblicks
Schon wieder ist ein Tag um und ich frag mich, wo er geblieben ist. Zwischen den Fingern ist die Zeit zerronnen und dabei hatte ich mir doch so viel vorgenommen. Gelebt, ausgekostet habe ich den Tag nicht. Ich habe funktioniert, das Notwendige erledigt und dann blieb noch Einiges liegen … vor allem das Leben blieb da auf der Strecke, mein Leben.
Dorothea Schlatter
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Martinskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 12.06.2015
Sind wir nun klüger?
Der Evangelische Kirchentag ist am letzten Sonntag mit einem Abschlussgottesdienst auf dem Cannstatter Wasen zu Ende gegangen. Über 100 000 Christen waren seit Mittwoch vergangener Woche zusammengekommen um sich ihres Glaubens zu vergewissern, um über wichtige gesellschaftliche Fragen zu diskutieren. Sie waren zusammengekommen zu Bibelarbeiten, zu Konzerten und um nachzudenken und zu feiern.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

So, 07.06.2015
Zum Sonntag: Und wovon träumen Sie?
Morgen lädt der Abschlussgottesdienst des Stuttgarter Kirchentags auf dem Cannstatter Wasen dazu ein, über unsere Lebensträume nachzudenken.
Freimut Bott
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Oßweil -

Fr, 05.06.2015
Das Zentrum vom Rand aus sehen – damit wir klug werden
„Anunghaseo“ - Guten Tag! So grüßen wir uns seit Anfang der Woche. Südkoreanische Gäste aus dem Partnerkirchenbezirk und die Gastgeber.
Martin Strecker
Diakon, Kreisdiakonieverband Ludwigsburg - Geschäftsstelle - -

Sa, 30.05.2015
Zum Sonntag: „Gugg gscheid nâ!“ - Damit wir gemeinsam klug werden!
Der Deutsche Evangelische Kirchentag stellt vom kommenden Mittwoch an das Leben in Stuttgart und in der Region buchstäblich auf den Kopf. „Damit wir klug werden“, so das Motto des Kirchentages, treffen sich Menschen verschiedenen Konfessionen und Religionen
Andrea Mattioli
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Eglosheim
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 29.05.2015
Drei in einem
Der kommende Sonntag hat in der Kirche den Namen 'Fest der heiligen Dreifaltigkeit'. Das bezieht sich auf die drei Personen Gottes: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das klingt scheinbar so, als ob sich Gott in drei Götter aufgeteilt hätte.
Ernst Worbs
Pfarrer i. R., Sonstige Dienste

Sa, 23.05.2015
Zum Sonntag: Entflammt...
Er kann jeden treffen, entflammen, animieren. Die Taube ist sein bekanntestes Symbol. Die sanfte Taube freilich ist es nicht, von der zum „Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes“, zu Pfingsten erzählt wird.
Winfried Speck
Dekan, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg
Dekan, Evang. Kirchenbezirk Ludwigsburg
Dekan, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Stadtkirche

Fr, 22.05.2015
Dem Geist Jesu Füße und Hände zu geben
Kommenden Sonntag wird Pfingsten, das Fest des Geistes Jesu gefeiert. Am 7. und 8. Juni findet auf Schloss Elmau in malerischer Alpenkulisse der nächste Wirtschaftsgipfel der sieben größten Industrienationen, der sogenannten G7 statt. Diese Nationen beraten, wie es in der Welt weitergehen soll.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 16.05.2015
Zum Sonntag: Können Sie warten?
Das Wetter lockt, die Feiertage auch und was wochentags erlitten wird, findet in der kostbaren Freizeit seine Fortsetzung: Wir stehen im Stau. Sinnlos vertane Zeit, Radiosender, die uns mit Wunschtiteln und Stauspielen bei Laune halten wollen. Es braucht schon beste Nerven, um beim stop and go heiter und gelassen zu bleiben.
Eveline Kirsch
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Hoheneck
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 09.05.2015
Zum Sonntag: Muttertag
„Muttertag“ – für etliche Familien steht morgen ein wichtiger Termin an. Und mir stellt sich die Frage, wo die Idee des Muttertags gut tun kann. Vielleicht trägt sie ja etwas in sich, was über die Geschenke der Jüngsten an die Mama hinausgeht, möglicherweise auch für mich als Mann (und Vater)?
Albrecht Häcker
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Poppenweiler

Fr, 08.05.2015
Beide Seiten sind herausgefordert
Hans-Martin Brombach ist Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche.Morgen ist der 9. Mai.' Als Kind und Jugendlicher bedeuteten diese Worte für mich: Da hat dein Freund Geburtstag und es gibt wieder eine Party.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 02.05.2015
Zum Sonntag: Gott ist mein Rückenwind
Eine gemeinsame Radtour mit meiner Frau in den Osterferien über die Nordseeinsel Langeoog endete mit einem verblüffenden Ergebnis: für die rund 12 km ebener Strecke brauchten wir auf dem Hinweg eineinhalb Stunden, für den Rückweg aber gerade einmal 20 Minuten.
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Sa, 25.04.2015
Zum Sonntag: Vorfreude
Sie haben die Zeitung in der Hand und sitzen gemütlich beim Frühstück, vermute ich mal. Und wenn Sie Samstage lieben, dann sind Sie genau richtig. Endlich ausschlafen, endlich den Tag für etwas Eigenes nutzen, shoppen, Sport machen, im Garten arbeiten oder heute in einen Wochenendurlaub starten. Thank God it´s Friday – TGiF, nennt sich eine Restaurantkette. Gottseidank ist Samstag, könnte man heute Morgen in Vorfreude einstimmen.

Fr, 24.04.2015
Lächle und lebezweimal so lang!
Warum schaust du so ernst drein? Lächele und lache, dann lebst du zweimal so lang. Diesen philosophischen Satz bekam ich von einem Mann an den Kopf geworfen. Er saß dabei seitwärts auf einem Esel, baumelte mit den Füßen und aus seinem Smartphone erklang Bob Marley.

Fr, 17.04.2015
Was soll das?
„Was soll das? Wo steckt der Sinn darin, dass wir nun wieder ohne ihn sind? Warum ist das alles geschehen, kannst du einen Sinn darin sehen?“
Sabine Hering

Sa, 11.04.2015
Zum Sonntag: Schöpfung
Was haben der Müll am Straßenrand, die Klimaerwärmung und das Lob Gottes miteinander zu tun? Mehr als Sie denken!
Achim Dürr
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Neckargröningen
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Aldingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 10.04.2015
Friede sei mit euch!
Auweia, in diese Falle wollte ich nie mehr tappen - und prompt bin ich wieder reingefallen. Jeder trägt vernarbte Verletzungen aus frühester Kindheit in sich, die wir vielleicht schon längst vergessen oder verdrängt haben. Unversehens tritt jemand darauf, ohne darum zu wissen. Die Wunde bricht auf und tut wirklich weh. Keiner ist schuld und trotzdem ist der Betroffene unfrei in seiner Reaktion, unfrei in seinen Gefühlen.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 04.04.2015
Zum Sonntag: Ostern
schwer wie ein Stein fühlen wir uns manchmal – mit den Sorgen, die uns umtreiben und belasten, mit unserem Mut, der oft so klein ist, mit den Ängsten, die wir (noch) nicht bewältigen konnten, mit unseren Hoffnungen und Träumen, die sich nicht erfüllt haben.
Bärbel Gnamm
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Kreuzkirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 28.03.2015
Zum Sonntag: Rückzugsorte zur Besinnung
Berge haben eine unwahrscheinliche Anziehungskraft. Nicht nur für mich als Skifahrer in den Alpen, sondern schon für Jesus vor 2000 Jahren im Heiligen Land.
Helmut Mergenthaler
Alten-Pflegeheim-Seelsorger, Sonstige Dienste

Fr, 27.03.2015
Palmesel als Friedenssymbol
Gut erinnere ich mich an meine Kindheit; besonders an einen für Kinder netten Brauch an Palmsonntag. Wer als letzter der Familie am Sonntag vor Ostern aus dem Bett gekommen ist, wurde von den anderen Familienmitgliedern als Palmesel verspottet. Zurück geht dieser Spott auf die Palmsonntagsprozessionen in früherer Zeit. Ein Umzug durchs
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 21.03.2015
Zum Sonntag: "Off" statt "On"
Vielleicht kennen Sie das Gefühl, ohne Handy bin ich verloren. Kein Zugang zur Welt, zu Informationen, zu Freunden, zu Kollegen. Das verunsichert.

Fr, 20.03.2015
Ist Gott allmächtig?
Die Allmachtsträume der Menschen gehen heute sehr weit. Sie beschränken sich nicht nur auf die Fabrikation von immer besseren Maschinen, Autos, Handys, Gegenständen, die unser Leben erleichtern sollen. Sie beschränken sich auch nicht auf die Herrschaftsinteressen der Mächtigen. Sie beschränken sich nicht auf Eingriffe in das menschlichen Leben vor der Geburt mittels der Präimplantationsdiagnostik oder am Ende des Leben auf dem Wege der Euthanasie.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 14.03.2015
Zum Sonntag: Neu beginnen kannst du mit dem letzten Atemzug
Was geschehen ist, ist geschehen. Das Wasser, das du in den Wein gossest, kannst du nicht mehr ausschütten, aber alles wandelt sich. Neu beginnen kannst du mit dem letzten Atemzug.“, so schrieb es Berthold Brecht. Ich finde dieser Text passt sehr gut in die vorösterliche Zeit...
Schmid, Miachael

Do, 12.03.2015
Gott hat Humor
Ich mag es mit anderen zu lachen! Ich finde es schön, wenn sich jemand die Mühe macht, das, was wir gerade gemeinsam erleben, mit Humor einzufärben und mit feinem Strich neu zu zeichnen: das Spröde überspitzt und das Sperrige so richtig breit macht und das Überernste oder sich oder mich auf die Schippe nimmt, wenn wir uns zu sehr aufplustern. Es hat etwas Befreiendes, die sogenannte Realität wird aufgebrochen und man erkennt, dass man die Dinge auch anders sehen kann, das ist hilfreich. Es weitet die Möglichkeiten, es öffnet den Horizont.

Fr, 06.03.2015
Die Kreuzwege des Lebens
Das Thema Leid und Tod sind Themen, die die meisten Zeitgenossen in ihrem Alltag gerne auszublenden versuchen. In der 40-tägigen Fastenzeit und den noch vor uns liegenden Kartagen kommt der leidende Sohn Gottes in den besonderen Blick.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 27.02.2015
Einsatz für das Gemeinwesen
Es gibt sie, die positiven Erlebnisse und nicht nur die Krisen-, Kriegs-und Terrormeldungen, wo man sich fragt: Haben die Verantwortlichen total den Verstand verloren? Haben sie nichts aus der Geschichte gelernt? Wo bleibt ihr Gewissen?Zu den positiven Erlebnissen gehört mein Besuch vor ein paar Tagen in der Vesperkirche.

Do, 19.02.2015
Anderen mit Respekt begegnen
Die Tür der kleinen Kirche am Hafen stand offen. Innen stellten einige Personen die Bänke um. Eine Frau trat auf uns zu und sagte, dass hier demnächst ein offenes Singen stattfände. Wir dürften dabei gerne mitmachen.
Ernst Worbs
Pfarrer i. R., Sonstige Dienste

Sa, 14.02.2015
Zum Sonntag: Valentinstag
Rote Rosen, das Lieblingsessen kochen, ein Schmuckstück, ein feiner Duft, Herzchen aus Schokolade – solche Gesten sind oft Zeichen der Liebe zu einem Menschen, manchmal zum Valentinstag in letzter Minute noch besorgt, aber – das weiß ja keiner!
Gebhard Altenburger, Diakon
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 13.02.2015
Lachen befreit!
Zumindest äußerlich gut gelaunte Menschen sind in diesen Tagen an vielen Orten zu treffen. In bunten Kostümen begegne ich ihnen auf den Straßen oder sehe sie beim Zappen durch die Programme bei Prunksitzungen im Fernsehen. Es geht auf den Höhepunkt und zugleich des Ende der 5. Jahreszeit zu. Wie echt die gute Laune und das Lachen beim närrischen Volk ist, lässt sich immer wieder schwer beurteilen.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 13.02.2015
Zum Sonntag: Von der besseren Gerechtigkeit
Manchmal muss sich die Kirche anhören, sie kümmere sich ausschließlich um die Menschen am Rande, nicht um die Leistungsträger, die den Sozialstaat erwirtschaften. Zu denen an den Hecken und Zäunen sind wir allerdings als Kirche gesandt. Da ist das Zeugnis Jesu wohl nicht zu verbiegen.
Manfred Rohloff
Pfarrer i. R., Sonstige Dienste

Fr, 06.02.2015
Ein befreiendes Angebot
Wie hilfreich ist doch ein Aktenvernichter. Das stellte ich erleichtert fest, nachdem ich mir vor wenigen Tagen einen gekauft hatte. Viele Unterlagen mit sensiblen Daten, die man nicht einfach so in die Papiertonne werfen kann, werden im Nu in feine Streifen zerschnitten und können so - unlesbar gemacht - problemlos entsorgt werden. Nicht nur mit Adressen, Kontonummern und anderen vor Missbrauch zu schützenden Informationen kann man den Reißwolf füttern. Er schafft es auch, belastende Briefe, nervende Anfeindungen und besserwisserische Belehrungen zwar nicht in Luft, aber in harmlose Schnipsel aufzulösen.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 31.01.2015
Zum Sonntag: Auf der Suche
Es spricht sich herum: dieses Jahr findet der Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart statt, vom 3.-7. Juni. Sein Logo zeigt das Textfeld einer Online-Suchmaschine, die viele Menschen täglich nutzen, um Informationen zu recherchieren. Rechts vom Suchfeld ist eine Lupe zu sehen und als Ergebnis wird die Kirchentagslosung aus Psalm 90,12 präsentiert: „damit wir klug werden“.
Susanne Matthies
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Eglosheim

Sa, 24.01.2015
Zum Sonntag: Hoffnung
So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
Karl-Heinz Fruth

Fr, 23.01.2015
100 Äpfel gerecht verteilen
Beim Autofahren erreicht mich folgende Nachricht: 2016 werden 1% der Menschen über mehr Vermögen verfügen, als der gesamte Rest zusammen. Hoppla, ich hatte ja vermutet, dass die Verteilung sehr ungleich ist – aber gleich so? Dazu kommt noch, dass diese 1% im Jahr 2014 nur 48% des Vermögen besaßen. Die Ungleichverteilung und damit die Ungerechtigkeit werden also immer größer.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 17.01.2015
Zum Sonntag: Im Himmel verankert
Der Himmel – und mit ihm Gott – geraten derzeit ins Zwielicht. Terroristen missbrauchen den Namen Gottes für ihre tödlichen Anschläge auf unschuldige Menschen. Andere bekennen sich öffentlich zum Atheismus, weil sie Gott für ein sinnstiftendes und humanistisch orientiertes Leben nicht mehr „brauchen“.
Irmtraut Aebert
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 16.01.2015
Starke Gemeinschaft
Was für Bilder haben uns in den letzten Tagen erreicht. Arm in Arm gehen die führenden politischen Köpfe in Europa auf den Straßen von Paris entlang, um miteinander zu demonstrieren: das terroristische schreckliche Attentat geht uns alle etwas an. Europa rückt zusammen. Solidarität wird groß geschrieben und eindrücklich inszeniert.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 10.01.2015
Zum Sonntag: ...aus den Fugen geraten
Wenn wir uns das Geschehen auf unserer Erde vor Augen führen, könnte man meinen, die Welt sei aus den Fugen geraten. Wir scheinen umzingelt von Kriegen und Kriegsgefahren. Ob das der Konflikt am Ostrand Europas ist, der islamistische Terrorstaat in Vorderasien, ob das der Palästinakonflikt ist oder zerbrechende arabische Länder. Und das ist nur eine kleine Auswahl. Konflikte sind bedrohlich nahe an uns heran gerückt und wir bekommen deren Auswirkungen mehr und mehr zu spüren.
Richard Fock
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 09.01.2015
Aus der geistigen Enge heraus
Zur Zeit lese ich die 'Wohnungen der Inneren Burg' von Teresa von Avila und es lohnt sich, an diese große christliche Mystikerin, deren Geburtstag sich 2015 zum 500. Mal jährt, zu erinnern.

Fr, 09.01.2015
Wege in die Weite und Vielfalt
Zur Zeit lese ich die „Wohnungen der Inneren Burg“ von Teresa von Avila und es lohnt sich an diese große christliche Mystikerin, die in diesem Jahr ihren 500. Geburtstag feiert, zu erinnern. Teresa beschreibt in diesem Buch, den Weg zu Gott, als einen Weg nach Innen, in die Tiefe der eigenen Seele, da Gott ja in uns wohnt.

Sa, 03.01.2015
Zum Sonntag: Gute Vorsätze...
Das neue Jahr ist noch recht jung. Aber können Sie sich noch erinnern? Da war doch was. Neulich.Gute Vorsätze und so?
Elke Dangelmaier-Vinçon
Dekanatsreferentin, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 02.01.2015
Positives Klima für Flüchtlinge schaffen
Vor einem Jahr war mir bewusst, dass der Bürgerkrieg in Syrien mit seinen unzähligen Opfern und der Zerstörung vieler Kulturstätten zu einem Schrecken ohne Ende geworden war. Nicht bewusst war mir, zu welcher barbarischen Zerstörungskraft die Ideologie radikalisierter Islamisten in diesem Landstrich fähig sein wird.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 27.12.2014
Zum Sonntag: Unter die Haut...
Es geht unter die Haut, wenn ein Patient im Rollstuhl beim Weihnachtsliedersingen im Klinikum uns Sängerinnen und Sängern ein Lied singt. Er stimmt „Nobody knows the trouble I' ve seen, nobody knows but Jesus“ an ...
Hildegard Renovanz-Grützmacher
Geschäftsführende Pfarrerin, Klinikenseelsorge Ludwigsburg

Fr, 19.12.2014
Das Leben aller ist wichtiger als....
Vom 27. bis 29. Oktober lud Papst Franziskus die Sprecher von Basisgemeinden aus aller Welt ein. Nachdem er lange zugehört hatte, hielt Franziskus eine Rede, die mehr als auffallend war. In dieser Rede definiert er Solidarität als eine Weise gemeinschaftlich zu denken und zu handeln, „dass das Leben aller wichtiger ist als die Güterhäufung einiger weniger.“
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 13.12.2014
Zum Sonntag: Ich denk an Dich!“
Wie schön und wohltuend können ein paar kleine Worte sein. „Ich lieb Dich!“, einfach so, zwischendrin, mitten im Alltag! Oder Worte wie „Wie schön, dass es Dich gibt!“, machen glücklich, lassen spüren, was an Beziehung zwischen Menschen lebt und sie nicht für selbstverständlich nehmen.
Michael Friedmann
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Mi, 10.12.2014
Nikolaus-Nachlese
Meiner war weiß. Meiner war rot. Meiner war grün. So die Unterhaltung von Kindergartenkindern am vergangenen Montag morgen auf dem Weg zum Kindergarten. Die Kinder haben sich darüber ausgetauscht, wo und wie sie den Nikolaus am Wochenende erlebt haben.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 05.12.2014
Kirchentag – nicht nur für die Kirche
Vom 3. Bis zum 7. Juni findet in Stuttgart der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag statt, ein Großereignis, zu dem etwa 100 000 Dauerteilnehmer vor allem aus Deutschland aber auch aus anderen Ländern erwartet werden. In unzähligen Diskussionsforen und bei Vorträgen präsentieren sich christliche und andere gesellschaftliche Gruppen einer kirchlichen und weltlichen Öffentlichkeit.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 29.11.2014
Zum Sonntag: Ein gutes Neues Jahr wünsche ich Ihnen!
Nein, ich hab mich nicht im Kalender geirrt. Mit dem 1. Advent morgen beginnt ein neues Jahr. Wir Christenmenschen haben neben dem normalen Kalender noch eine andere Zeitrechnung. Das Kirchenjahr!
Gisela Vogt
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Friedenskirche -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 28.11.2014
Advents-Gedanken/Gedenken
Wieder steht der 1. Advent vor der Tür. Wir gehen in diese Zeit hinein mit all dem, was in uns ist an diesjährigen Erfahrungen und Erlebnissen, mit all unseren Gedanken und Gefühlen. Advent zu begehen, das sollte mit guten Gedanken beginnen. Eigentlich bereiten wir uns vor auf das Gedenken Gottes an uns. Wir bereiten uns vor, um uns daran zu erinnern, wie Gott sich in die menschliche Wirklichkeit hinein begeben hat.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 22.11.2014
Zum Sonntag: Der Friedhof – ein Ort voller Leben
Der Asperger Friedhof ist voller Leben. Viele Menschen gehen über diesen Friedhof, auf dem Weg zur Arbeit, in den Kindergarten, auf dem Weg zum Einkaufen. Meist stehen die Tore zum Friedhof weit offen und laden ein, hier durch zu gehen.
Kerstin Vogel-Hinrichs

Fr, 21.11.2014
Endlich Stille!
Endlich Stille. Für einen kurzen Moment keimt die Hoffnung in mir auf, dass jemand am anderen Ende abgehoben hat. Und dann beginnt die Melodie von vorne, unbarmherzig immer wieder die gleiche Tonabfolge…

Fr, 14.11.2014
Eine herausfordernde Woche geht zu Ende!
Erinnerung, Gedenken, Trauer, Besinnung und Feststimmung: Diese Woche hatte es in sich.Mit einem doppelten Erinnerungs- und Gedenktag begann die Woche. Im Kalender stand der 25. Jahrestag des Mauerfalls, der am Sonntag die Medien bestimmte. Das große Fest in Berlin, das vielfache Erinnerungen an den Tag vor 25 Jahren wieder wach rief, hat Menschen bewegt und klingt bis heute noch nach.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 14.11.2014
Zum Sonntag: Was wir alleine nicht schaffen...
Allein sind wir oft überfordert. Das eine Mal fehlt uns die zündende Idee, wie es weitergehen soll. Das andere Mal haben wir weder genügend Erfahrung noch das passende Fachwissen und müssen Experten zurate ziehen. In vielen Fällen brauchen wir aber einfach eine dritte Hand, die uns zu Hilfe kommt.
Alexander König Roswitha Köble

Sa, 08.11.2014
Zum Sonntag: Lob des Nichtstuns
Gott und Lenin sind daran schuld, dass aus müßiggehenden Paradiesbewohnern Arbeitstiere wurden: das steht geschrieben in der Augustausgabe der Zeitschrift GEO (8/14, 109f).

Fr, 07.11.2014
Ein bisschen so wie Martin
In den Kindergärten laufen die Vorbereitungen zum Namenstag des Heiligen Martin am 11. November auf Hochtouren. Die Geschichte von der Mantelteilung des römischen Soldaten mit einem Bettler kennen fast alle Kinder und die Lieder für den Martinsumzug mit den Laternen auch.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 01.11.2014
Zum Sonntag: Lebendige Vorbilder
Ein liebenswerter Kollege hat einmal auf die Frage, was ein Heiliger sei, kurz geantwortet: „Meine Mutter.“ Er hat damit den Blick auf einen Menschen gelenkt, den keiner von uns je kennen lernen wird, von dem sich aber erzählen lässt. Mein Kollege konnte uns nahebringen, wie sie gelebt hat, was sie dachte, wie sie mit anderen Menschen umging und was ihr wertvoll war. Sie war für ihn - und durch seine Erzählungen auch für uns - ein lebendiges Beispiel für echtes Christsein, eine Heilige.
Bernhard Hellmuth, Diakon
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 31.10.2014
Auskunft geben können
Konfirmandengruppe: Ich rede von Freitag, 31.Oktober und sage: "Ich möchte Euch an diesem Tag einladen." Wie aus einer Pistole geschossen kommt die begeisterte Reaktion: „Halloween! Machen wir da eine Halloween-Party?“ Als ich verneine und sage: „31. Oktober ist für uns Protestanten ein wichtiger Gedenktag, ihr wisst schon…“ kehrt beklemmte Stille ein.

Sa, 25.10.2014
Zum Sonntag: Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn
Diese Worte des englischen Schriftstellers Julian Barnes beschäftigen mich, besonders in meiner Arbeit als Krankenhauspfarrer. Sie holen mich immer wieder ein, sie beschreiben manche Alltagserfahrung so treffend.

Fr, 24.10.2014
Waffen niederlegen!
Einen Monat nach Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren wurde Benedikt XV zum Papst gewählt. Schon in den ersten sechs Tagen nach seiner Wahl rief er in einer öffentlichen Erklärung die kriegführenden Mächte auf ihre Waffen niederzulegen und Friedensgespräche zu führen.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 18.10.2014
Zum Sonntag: Helfen können
„Zuschauen müssen, nicht helfen können - das war das Schlimmste.“ So erzählen manchmal Angehörige von der letzten Lebensphase eines Verstorbenen. Leiden konnten nicht gemildert werden, Schmerzen waren nicht mehr zu stillen.
Christoph Bayer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evangelischer Pfarrverein in Württemberg e.V. -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 17.10.2014
Natur erleben
Am vergangenen Wochenende waren die Kornwestheimer Konfirmandinnen und Konfirmanden auf ihrer Freizeit in Bad Urach mitten in einer herrlichen Natur. Für Stadtbewohner, die in ihren Bereichen mit verdichteter Wohnbebauung leben und auch außerhalb der Stadt nur wenig ursprüngliche Natur vorfinden, war das ein besonderes Erlebnis.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 11.10.2014
Zum Sonntag: Dem Sterben ein Zuhause geben
Dem Sterben ein Zuhause geben - Unter diesem Motto arbeitet unser Verein seit 18 Jahren: schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen begleiten, entlasten und unterstützen, und seit 7 Jahren gilt dies auch für unseren ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst.
Sabine Horn
Geschäftsführerin, Ökumenische Hospizinitiative

Sa, 04.10.2014
Zum Sonntag: Erntedank
Kaum sind die großen Ferien vorüber steht schon das Erntedankfest vor der Tür.Aber warum feiern wir dieses Fest eigentlich noch? Bauern gibt es in der Stadt schon lang keine mehr. Nur noch wenige haben einen Garten und kaum jemand pflanzt Obst und Gemüse noch selber an.
Michael Vinçon
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Auferstehungskirche

Fr, 26.09.2014
Alles unter Kontrolle
Neulich beim Sport. Am Ende beobachte ich, wie jemand auf seiner Uhr herumdrückt und werde neugierig. Auf Nachfrage wird mir erklärt, dass dieses Teil etwas ganz Tolles ist. Damit kann man nämlich fast alles messen
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 20.09.2014
Zum Sonntag: Schätze im Leben
Als echter Philosoph, der er war, glaubte Sokrates, ein weiser Mensch würde instinktiv ein einfaches Leben führen. Er selbst pflegte noch nicht einmal Schuhe zu tragen. Und doch fühlte er sich immer wieder vom Marktplatz angezogen und besuchte ihn oft, um die dort angebotenen Waren zu betrachten. Als einer seiner Freunde ihn fragte, warum er das täte, sagte Sokrates: “Ich gehe gerne hin, um festzustellen, wie viele Dinge es gibt, ohne die ich fantastisch auskomme.”

Fr, 19.09.2014
Die Gottlosigkeit des Navi
Inzwischen ist wieder nahezu jeder Urlauber aus demselbigen zurück. Wer mit dem Auto unterwegs war, hat sich sicher von einem Navi leiten lassen. So ein Gerät ist etwas sehr Zweckdienliches. Es verhindert, dass wir uns verfahren. Das ist etwas sehr gutes, zumal für Menschen mit einem schlechten Orientierungsvermögen.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 13.09.2014
Zum Sonntag: Net amol schlecht
Schwaben gelten als maulfaul. Wer nichts sagt, sagt auch nichts Falsches. Erst mal nachdenken, bevor man loslegt. Dann neigen sie zu Übertreibungen: „Wir können alles außer hochdeutsch!“ Oder aber sie pflegen das Understatement. „Net amol schlecht“ bedeutet in Wirklichkeit: „hervorragend“ Darum ist es auch nicht einfach, mit Schwaben ins Gespräch zu kommen. Das funktioniert in der Regel nur bei einer Hocketse oder in der Besenwirtschaft. Oder bei Einschulungsfeiern, wenn die Eltern fast aufgeregter sind als die Kinder.
Winfried Speck
Dekan, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg
Dekan, Evang. Kirchenbezirk Ludwigsburg
Dekan, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Stadtkirche

Fr, 12.09.2014
Sommerzeit – und was sonst noch geschah…
Die letzte Ferienwoche ist vorbei. In den letzten Wochen war kaum etwas los. Das merken auch die Zeitungen. Über was sollen sie denn schon schreiben? – Da wundert es niemanden, wenn der Zeitung mit den vier Buchstaben die Erhöhung des Hartz-VI-Regelsatzes um 8 EURO/Monat sogar eine Titelseite wert war. Um 8 Euro wird die Sozialhilfe für Menschen am untersten Rand unserer Gesellschaft erhöht
Martin Strecker
Diakon, Kreisdiakonieverband Ludwigsburg - Geschäftsstelle - -

Do, 04.09.2014
Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017
Die evangelische Kirche ist auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017. Kennen Sie Reformatorinnen? Am 5. September war der Gedenktag von Katharina Zell (geb. Schütz, 1497-1562), eine Reformatorin der ersten Stunde.

Sa, 30.08.2014
Zum Sonntag: Urlaubszeit!
Die meisten von uns haben ihren Urlaub inzwischen vermutlich hinter sich. Den Tag am Strand verbringen, die Wellen beobachten, den Wolken hinterherschauen und abends bei einem guten Essen von einer Anhöhe hinaus ans weite Land blicken. Die Seele baumeln lassen, Entspannung pur. Wie im Paradies, einfach himmlisch!
Karlheinz Hering
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Möglingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 29.08.2014
Religionsfreiheit sichern
Der freiheitliche Rechtsstaat ist ein hohes Gut. Jeder und jede kann machen, was sie will. Nur an die Gesetze muss man sich halten. Im Idealfall sind diese Gesetze so verfasst, dass sie die Menschen daran hindern anderen zu schaden. Zu diesen freiheitlichen Grundsätzen gehört unabdingbar auch die Religionsfreiheit. Dass jeder Mensch nach seiner Überzeugung, nach seiner Weltanschauung und nach seinem Glauben leben kann.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Do, 28.08.2014
Zum Sonntatg: … und schuf sie als Mann und Frau …
Korn und Mais sind weitgehend in Scheunen und Silos verschwunden. Die Weinlese hat begonnen. Erntedank steht vor der Tür. Genau der richtige Zeitpunkt über „Schöpfung“ nachzudenken. Am Sonntag wird in evangelischen Kirchen über die Schöpfungsgeschichte gepredigt. Dankbarkeit setzt Einverständnis voraus.
Heinz-Werner Neudorfer
Dekan, Evang. Kirchenbezirk Marbach

Sa, 23.08.2014
Zum Sonntag: Horizonte
Sommer – Zeit aus dem Alltag auszusteigen und Horizonte aufzutun. Viele kleine Dinge beschäftigen im Alltag und nehmen gefangen. Dies muss noch erledigt werden! Daran muss ich denken! Jedes Ding hat seine Wichtigkeit – kaum Zeit nachzudenken, warum ich etwas tue. Der Alltag ist am Laufen – und nimmt mich mit in den Strudel des Kleinen und des Großen. So dreht sich das Rad. Ich bin Teil des Ganzen, funktioniere und laufe...
Martin Wunram, Pastoralreferent
Pastoralreferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Mo, 18.08.2014
Haus der Weisheit
Ein brutaler Milizenführer namens Abu Bakr al-Baghdadi hat sich den Titel „Kalif“ gegeben. Er beansprucht damit, Anführer und oberster Richter aller Muslime zu sein. Das Wort „Kalif“ bedeutet „Nachfolger“ oder „Stellvertreter“.
Ernst Worbs
Pfarrer i. R., Sonstige Dienste

Sa, 16.08.2014
Zum Sonntag: Lebensweisheit
In einer Legende wird von einem König berichtet, der sein Königreich gut regieren möchte und darum seine Weisen des Landes bittet, alles Wissenswerte über das Leben zusammen zu tragen. Die Gelehrten machen sich an die Arbeit und legen nach 40 Jahren tausend Bände vor, doch der König sagt ihnen, dass er diese nicht alle lesen könne, sie sollen das Wichtigste herausschreiben...
Sabine Horn
Geschäftsführerin, Ökumenische Hospizinitiative

Fr, 15.08.2014
Der Kampf um nachhaltigen Frieden
Wie gnadenlos und brutal Macht ausgelebt werden kann, erleben wir in diesen Wochen in erschreckender Weise. Schwerbewaffnete hindern Unfallexperten daran, Absturzopfer zu bergen und Wrackteile zu untersuchen. Selbsternannte Gotteskrieger jagen Andersgläubige, die nicht konvertieren wollen, aus ihrer Heimat.

Sa, 09.08.2014
Zum Sonntag: Ferienzeit
Ferienzeit ist Reisezeit – viele Menschen sind jetzt unterwegs. Im Urlaub zieht es uns in die Ferne. „Hoffentlich kommen wir heil an und möge der Stau auf einer anderen Autobahn sein…“ – so unsere Gedanken beim Aufbruch. Für andere ist die Ferienzeit auch Umzugszeit. Eine Wechsel des Arbeitsplatzes oder private Gründe machen die Ortsveränderung notwendig. Unterwegs ist man auch in so genannten „Roadmovies“ – Straßenfilme, weil sie meist in einem Auto, unterwegs auf einer Straße spielen, zum Beispiel „Little Miss Sunshine!“ aus dem Jahr 2006...
Olaf Digel
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Neckarweihingen
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 08.08.2014
Wie soll da Friede werden?
Da nehmen sich die islamischen Gotteskrieger das Recht heraus mit einem schneidenden Schwert scharf zu trennen zwischen den Rechtgläubigen und den Ungläubigen. Mit unfassbaren Methoden und mit grausamer Härte gehen sie unbeirrt vor. Niemand ist vor ihnen sicher. Mit Erschrecken trifft es nicht nur die seit vielen Jahrhunderten von Jahren friedlich dort lebende Christen, sondern auch Andersgläubige im Islam.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 02.08.2014
Zum Sonntag: Nötige Leichtigkeit
Papst Johannes XXIII. schrieb einmal in sein Tagebuch: „Giovanni, nimm dich nicht so wichtig!" Vielleicht tun sich da die Italiener mit dieser Haltung leichter als die eher schwermütigen Deutschen, die alles so ernst nehmen, die an alles mit Gründlichkeit und Konsequenz herangehen.
Peter Förster
Pastoralreferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 01.08.2014
Endlich Ferien!
Das gilt in diesen Tagen zumindest für Lehrer und Schüler, so wie alle, die in diesen von den Schulferien bestimmten Jahresrhythmus eingebunden sind.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 26.07.2014
Zum Sonntag: Endlich Sommerferien!
Nächste Woche geht’s endlich los mit den heißersehnten Sommerferien und dem Urlaub. Wenn wir dabei eine fremde Stadt besichtigen, dann gehören da auch immer Kirchen dazu. Nun sind Kirchen meistens schöne Gebäude, können viel aus ihrer Geschichte erzählen. Doch ist das alles? Warum ist es für uns so wichtig, Kirchen zu besichtigen? Auch wenn manche unscheinbar, renovierungsbedürftig oder gar verfallen sind?
Elke Goldmann
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 25.07.2014
Verantwortung fürs Gesamte bedenken
An die Verantwortung für das Gesamte wird nicht gedacht. Man verfährt nach dem Gedanken: Die Energiewende ist gut, solange ich nicht betroffen bin.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 19.07.2014
Zum Sonntag: Eine Welle der Begeisterung
Da war sie wieder einmal: eine Welle der Begeisterung, die Deutschland überzog. 60 Jahre nach dem Wunder von Bern, dem ersten Weltmeistertitel im Fußball für Deutschland. Wir sind zum 4. Mal Weltmeister! Das ließ nur wenige kalt in den vergangenen Tagen und Wochen. Allzeit-Rekordeinschaltquoten in TV und sozialen Netzwerken. Jubelnde Massen im ganzen Land vor den Leinwänden beim Public-Viewing, Rekordbesucherzahlen auf Berlins Fanmeile, als Jogis Team sich mit dem Pokal dort zeigte.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 18.07.2014
Von den Armen her denken
Durch Papst Franziskus wurde das Wort Armut wieder ins Zentrum unseres Denkens gerückt, Armut nicht nur verstanden als eine Tatsachenbeschreibung, sondern als eine zur Befreiung der Menschen notwendige Denkkategorie. Es ist ein Unterschied, ob ich die Armen als Hungernde, als Unterentwickelte oder als Armgemachte und Anders-Entwickelte wahrnehme.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 12.07.2014
Zum Sonntag: Ist Rache süß?
„Wie du mir, so ich dir.“ „Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.“ Diese Redensarten sind uns vertraut. Nicht nur, weil wir sie auswendig kennen, sondern vor allem auch, weil wir oft genug nach genau diesem Muster reagieren und handeln.
Oliver Groll
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 11.07.2014
Mit Worten auf der Suche nach Leben
Dass die Waffen schweigen, wünsche ich mir. Aber an vielen Stellen „sprechen“ Waffen. Wie gering ist das Vertrauen in die eigene Sprache, wenn die scheinbar Mächtigen und Starken in unserer Welt Waffen sprechen lassen?
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 05.07.2014
Zum Sonntag: Die neue Stadtkirche
wie schön, dass es Euch gibt. Euch, in Eurer ganzen Vielfalt und Unterschiedlichkeit: Junge und Alte, und die dazwischen, Reiche und Arme und die dazwischen, Fromme und Heiden und die dazwischen, Gesunde und Kranke und die dazwischen. Unter Euch gibt es welche, die sehe ich oft, andere kommen nur ab und zu mal vorbei.
Elke Dangelmaier-Vinçon
Dekanatsreferentin, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 04.07.2014
Tief durchatmen
Ein Erwachsener macht pro Minute 12-15 Atemzüge, ein Neugeborenes 40-50. Darüber müssen wir nicht nachdenken, das müssen wir nicht steuern, atmen ist ein Reflex, der ganz automatisch funktioniert, wenn wir genügend Luft haben. Wenn ich so darüber nachdenke wird mir bewusst, dass wir unseren Atem erst wahrnehmen, wenn wir wenig Luft bekommen oder völlig außer Atem sind.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Fr, 20.06.2014
Asylrecht bewahrt Menschenwürde
Die Diskussion dieser Monate über das Ankommen vieler Flüchtlinge und des Antrages auf Asyl ist zumeist geleitet von der Frage, ob die Sozialsysteme unseres Landes dies verkraften. Dies ist eine gefährliche Verengung der ganzen Thematik.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 14.06.2014
Zum Sonntag: Einfältig oder dreifältig?
Ein einfältiger Mensch ist ja ziemlich einfach gestrickt. Bei Gott ist das total anders. Er ist nämlich dreifältig. Morgen feiert die Kirche den Tag der heiligen Dreifaltigkeit oder Trinitatis. Das Fest ist erst verhältnismäßig spät entstanden oder soll ich sagen kirchlich als Idee konstruiert worden. Welche Idee steckt denn nun hinter der Dreieinigkeit Gottes?

Fr, 13.06.2014
Aus Mutlosen werden Begeisterte
Bei einem Ausflug dieser Tage sah ich in einem Biergarten die Nationalflaggen der Länder, die in Brasilien an der Fußballweltmeisterschaft teilnehmen. Auch die Technik für öffentliches Fußballgucken war schon aufgebaut. Kinder haben vor diesen Fahnen geraten, welches Land sich hinter welchen Farben verbirgt. Ich habe gestaunt, dass manche fast alle Fahnen zuordnen konnten. Ich bin mir sicher, dass sich eine große Fußballbegeisterung hinter diesem Wissen verbirgt.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 30.05.2014
Nicht gewinnen zu müssen und trotzdem nicht zu verlieren.
Dir stehen alle Türen offen. Es kommt darauf an, was du daraus machst.Du bist die Beste. Nur du kannst dich noch selber schlagen. Jetzt kannst du dich beweisen.Das wird jungen Leuten oft mit auf den Weg gegeben, wenn sie mit der Schule fertig sind.Scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 24.05.2014
Zum Sonntag: Wahlgedanken
Es ging mir die letzten Tage nicht aus dem Sinn. Die Melodie hatte sich festgesetzt. Sie war immer wieder gegenwärtig und mit ihr diese Worte, die ursächlich nichts mit den Wahlen am kommenden Sonntag zu tun hatten. Es war ein anderer Zusammenhang , aber irgendwie passt der Text auch für den Wahlsonntag .“Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut, Für die Ängste, für die Sorgen; für das Leben heut und morgen; für die Wahrheit einzustehen und die Not um uns zu sehen; für die vielen kleinen Schritte, Gott, bleib du in unserer Mitte.“
Manfred Rohloff
Pfarrer i. R., Sonstige Dienste

Fr, 23.05.2014
Wer ist meine Mutter?
So fragte Jesus als er von seiner Familie abgeholt werden sollte, denn sie glaubten er hätte den Verstand verloren (Mk 3,20f.31-35). Konfrontiert mit diesem Ansinnen, blickte Jesus, - fast könnte man annehmen, dass er dabei jeden Einzelnen anschaute, die Leute um sich herum an und sagte: „Das hier sind meine Mutter, meine Schwestern und Brüder. Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder, Schwester und Mutter.“
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 17.05.2014
Zum Sonntag: Im Gleichgewicht
Vergangene Woche waren bei uns die Handwerker. Dienstbereich und Privatwohnung sind jetzt baulich getrennt. Das entlastet die Arbeit und das Leben der Familie: nicht jede lautstarke Auseinandersetzung der Kinder kommt bei mir am Schreibtisch an und umgekehrt kriegt die Familie nicht mehr jeden Besuch im Amtsbereich mit. Eine wunderbare Erleichterung und Vereinfachung des Alltags – Arbeit und Familie sind voneinander getrennt.
Beate Schneider
Pfarrerin, Evangelische Kirchengemeinde Freiberg a. N. - Pfarramt Simon-und-Judas-Kirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 16.05.2014
Wehret den Anfängen
Durch dieses Jahr begleitet uns das Gedenken an den Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren. Ein weiterer wichtiger Gedenktag wird der 1. September sein, wenn sich der Beginn des 2. Weltkriegs zum 75. Mal jährt. Meine beiden Großväter gehörten zu der Generation, die aktiv an beiden Kriegen beteiligt war. Das Erlebte prägte ihr Denken, und immer wieder gewährten sie uns Enkeln einen kleinen Einblick in diese Abschnitte ihres Lebens, auf die sie nicht stolz waren. Ihre Gedanken waren eindrücklich für uns
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 10.05.2014
Zum Sonntag: Muttertag
Mir fällt da ein anderer Tag im kirchlichen Kalender auf. Der morgige Sonntag trägt wie die anderen Sonntage einen Namen. Das wissen nicht so viele Menschen, deshalb ein paar Sätze zum morgigen Sonntag „Jubilate“. Der lateinische Namen entstammt der Psalmlesung, die für diesen Sonntag bestimmt wurde aus dem Anfang von Psalm 66. So bekommt der Sonntag sein Gepräge, das sich auch in den Predigttexten niederschlägt.
Karl-Heinz Fruth

Fr, 09.05.2014
Faszination Film
In meiner Freizeit und in meinen Arbeitsbezügen nutze ich gerne Filme um mir und anderen eine bewegte und hoffentlich bewegende Geschichte erzählen zu lassen. Ich schätze die direkte Wirkung der bewegten Bilder, denen ich mich kaum entziehen kann. Bei einem guten Film vergeht die Zeit wie im Flug, bis ich wieder im Alltag auftauche.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 03.05.2014
Zum Sonntag: Brot und Brotgeschichten
Wenn ich mit einem Freund einst in Frankreich Urlaub machte, kamen wir nicht umhin, uns täglich ein frisches Baguette zu besorgen. Der frische Duft, die goldgelbe Farbe und dann der sofortige Biss in die beiden Ende war ein Genuss ohne Ende.
Michael Friedmann
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 02.05.2014
Gute Nachrichten gibt es viele
Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten!' - diesen Slogan sagt man Journalisten nach. Natürlich leben die Zeitungsmacher nicht nur von schlechten Nachrichten, sondern auch von guten. Aber an Katastrophen, Unfällen, Mord, Totschlag und Krisen herrscht kein Mangel, daneben fallen gute Nachrichten nicht sonderlich auf.
Herbert, Pastor i. R. Seeger

Sa, 26.04.2014
Zum Sonntag: Heute schon gelebt?
Vielleicht haben Sie sich diese Frage auch schon einmal gestellt. „Heute schon gelebt?“ - diese Frage hat Auforderungscharakter: „Vergiss das Wichtigste nicht! Du bist am Leben. Mach die Augen auf dafür. Jeder Tag ist dazu da.“ Diese Botschaft gefällt mir. Ein Signal gegen das eintönige Dahinleben im Alltag, der uns oft wenig Zeit lässt zum Nachdenken oder Innehalten

Sa, 19.04.2014
Zum Sonntag: Frohe Ostern!
Faschings-, Pfingst- und Sommerurlaub – dies sind, so kommt es mir vor, die wich-tigsten Termine im Jahresablauf. Manche Menschen scheinen nur noch darauf hin zu leben. Durch diese Auszeiten bleibt der Rest des Jahres erträglich. Weihnachten, Ostern und Pfingsten – das waren einmal die jährlichen Höhepunkte. Als „Urlaub“ noch ein Fremdwort war, boten die kirchlichen Feste die notwendigen Auszeiten im Alltagstrott.Aus diesem Dreiklang der kirchlichen Feste ragt nur noch Weihnachten heraus. Was bleibt jedoch von Ostern, der Auferstehung des Jesus von Nazareth von den Toten?
Albrecht Häcker
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Poppenweiler

Sa, 12.04.2014
Zum Sonntag: Palmsonntag mit dem Esel
Unterwegs sind jetzt viele. Mit dem Bus, dem Motorrad, der Bahn, dem Flugzeug geht es über kurz oder lang auf die Reise. In der Stadt wird das Fahrrad gefördert und immer noch sind auch die eigenen Beine dienlich. Der Esel war damals in Jerusalem nicht üblich für Festumzüge. Als Lasttier wohl schon im Alltag zu beobachten. Bis heute gilt das Tier als eigensinnig und störrisch. Der alte Bileam musste es erfahren. Selbst mit schlagen und ziehen lässt sein Esel sich nicht bewegen. Aber dann geht es dem Alten auf, dass dieser Weg wohl verbaut, versperrt, ja gottlos ist. Der Esel schien es zu ahnen. Ross und Reiter, imposante Elefanten, erprobte Karawanenkamele, solche Transportmittel bevorzugten die Kaiser.
Zipfel, Hans-Martin Eberhard Ziegler
Mitarbeiter, Evangelische Kirchengemeinde Freiberg a. N. - Pfarramt Simon-und-Judas-Kirche -

Fr, 11.04.2014
Palmesel
Der Palmsonntag ist der Beginn der Karwoche, der Trauerwoche für Christen, weil Jesus verhaftet und gekreuzigt worden ist. Beim Einzug Jesu in Jerusalem wird noch lautstark „Hosianna“ gerufen, ein paar Tage später heißt es: „Kreuzige ihn!“
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 05.04.2014
Zum Sonntag: Gott segne uns mit wachen Augen und einem fairen Fahrstil
Wenn die Frühlingssonne über den Tau streicht, das frische Grün der Wiesen zu leuchten beginnt, spätestens dann freue ich mich auf die erste Ausfahrt mit Freunden auf unseren Mopeds. Das alte Bike ist zwar mit seinen 33 Jahren schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber der Erlebnisfaktor ist immer noch enorm hoch.
Oliver Langer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Möglingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 04.04.2014
Die Zeichen der Zeit
Gegen eine Entproblematisierung der Geschehnisse, die oft eine rein pragmatische Lebensweise nach sich zieht, gilt es sowohl die Zeichen der Zeit zu sehen, wo Handeln am nötigsten ist, um Menschen zu retten, um Unheil abzuwenden, als auch die Zeichen von Aufbrüchen wahrzunehmen, wo Menschen schon in diese Richtung gehen.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 29.03.2014
Zum Sonntag: Mein ökumenischer Bus
Sonntagmorgens habe ich ab und zu Predigtdienst in der Ludwigsburger Stadtkirche. Dann schnappe ich den großen schwarzen Kleidersack mit meinem Talar und gehe zur Bushaltestelle. Dort stehen meist schon zwei ältere Damen, die sich angeregt unterhalten. Man hört, dass sie ihre Kindheit nicht im Schwäbischen verbracht haben. „Flüchtlinge“ hätte sie meine Oma genannt, obwohl sie doch schon so viele Jahre hier wohnen.
Elke Dangelmaier-Vinçon
Dekanatsreferentin, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 29.03.2014
Zum Sonntag: „Gib mir lebendiges Wasser! - Nur noch 22 Tage bis zur Auferstehung!“
Liebe Leserin, Lieber Leser, sie haben Glück, dass Sie heute diesen Artikel lesen. Die Zeit läuft uns davon, 22 Tage sind es noch bis Ostern, das heißt nur noch 21 Tage Vorbereitungszeit. - Das ist nicht mehr viel für die Begegnung mit Jesus Christus. - Stellen Sie sich vor, sie wären Zuhause, es klingelt, sie machen die Tür auf und ein Fremder bittet Sie: „Gib mir zu trinken!“ In diesem Augenblick keine Zeit zu haben, im Fremden Jesus nicht zu erkennen, oder völlig unvorbereitet zu sein das wäre… lieber nicht drüber nachdenken.
Michael Schmid

Fr, 28.03.2014
Selber denken
Mein Fastenkalender der Aktion 7-Wochen-Ohne hat dieses Jahr das Thema „selber denken“ und will zum Nachfragen und Neudenken auffordern. Selber denken – gute Idee, mach ich. Kein Problem. Muss eh so viel denken, muss daran denken, dass ich ein Angedacht schreibe und rechtzeitig wegschicke, dass ich noch für das Mittagessen einkaufen muss, dass ich…
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Fr, 21.03.2014
Glauben bezeugen, ohne besserwisserisch zu sein
Die Geschichte des Propheten Elia zeigt, wie durch eine tiefe Krise aus einem fanatischen, besserwisserischen Eiferer für den Glauben ein Mann wird, der gelassen warten kann, bis Gott ihn wieder gebrauchen möchte für seine Sache.

Sa, 08.03.2014
Zum Sonntag
Vor einigen Tagen las ich mit meinen Kindern die Geschichte von »Frederick«. In dem Kinderbuch von Leo Leonni geht es um eine Mäusefamilie, die für den Winter Vorräte sammelt. Alle Mäuse arbeiten Tag und Nacht – alle, bis auf Frederick. Denn während die anderen Mäuse fleißig Getreidekörner, Mais und Nüsse in den Bau schleppen, sitzt Frederick augenscheinlich nur faul da. Frederick hingegen sieht das anders: »Ich arbeite doch«, antwortet er, »ich sammle Sonnenstrahlen und Farben und Wörter...
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 07.03.2014
Zeit der Veränderung
Die Fastenzeit ist eine Zeit, die Veränderung will, denn am Ende soll sich Auferstehung ereignen. Es ist der Kernpunkt des Christentums, dass nichts Totes einen endgültigen Status hat. Alles drängt zum Geheimnis der Auferstehung.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 01.03.2014
Zum Sonntag: Selber denken! 7 Wochen ohne falsche Gewissheiten
Wir tummeln uns auf vielen Allgemeinplätzen: „dabei sein ist alles“, „gut gekaut ist halb verdaut“, „ den Tag nicht vor dem Abend loben“ oder „wer rastet, der rostet“. Aber ist das tatsächlich so?
Bärbel Gnamm
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Kreuzkirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 28.02.2014
Blick hinter die Maske
Die Zeit der Masken und Maskeraden geht in den kommenden Tagen auf ihren Höhepunkt zu. Sich neu zu erfinden, kann spannend sein. Einmal auszuprobieren, wie es ist, ein anderer, eine andere zu sein – auch wenn dies nur eine kurze Zeit währt. Am Aschermittwoch legen die Narren schon wieder ihre Masken ab.

Sa, 22.02.2014
Zum Sonntag: Können Sie schweigen?
Wer verschwiegen sein kann, dem bleibt viel erspart, manch Rücktritt zum Beispiel. Auch manch peinliches Zurückrudern, weil man etwas so nicht gemeint habe. Anvertrautes sollte nicht nur bei einem Arzt oder bei der Pfarrerin bleiben. Freundinnen und Freunde sollen wissen, auf die ist Verlass, der kann schweigen. Ein Geheimnis für sich zu behalten, etwas mit sich auszumachen, sich nicht vergewissern können, verlangt etwas ab. Manchmal sind sogar Nachteile zu ertragen, weil man nicht reden darf. Können Sie schweigen?
Eveline Kirsch
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Hoheneck
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 21.02.2014
Sich öffnen für den Tag
Wie beginnen wir einen neuen Tag? Jeder Morgen gibt die Möglichekite, wieder neu zu starten und sich für das, was kommen mag zu öffnen.
Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 15.02.2014
Zum Sonntag: Olympische Gedanken
Citius, altius, fortius - Schneller, Höher, Stärker ist das Motto der Olympischen Spiele. Es stammt von Pierre de Coubertin, dem Gründer des IOC 1894, der es von einem befreundeten Dominikanerpater übernahm. Offiziell wurde es zum ersten Mal während den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris zitiert.
Ursula Kaiser
Pastoralreferentin / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 14.02.2014
Sport, keinen Kommerz!
„Der Hochleistungssport ist Teil einer Lotteriegesellschaft, in der der Wunsch, Millionär zu sein oder zu werden, nahezu alles prägt. Bereicherung ist angesagt..." Könnte Sport nicht auch anders sein?

Sa, 08.02.2014
Zum Sonntag: Komm und sieh!
Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine bekannte Persönlichkeit unserer Tage treffen. Wen würden Sie wählen und warum? Wäre es ein erfolgreicher Star, weil Sie sehen wollen, wie diese Stars leben und zu ihrem Erfolg kamen? Wäre es ein berühmter Sportler, weil Sie sehen wollen, ob es im Leistungssport noch Kameradschaft gibt oder nur noch das Schielen nach dem eigenen Erfolg?
Irmtraut Aebert
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 07.02.2014
Richtig streiten will gelernt sein
Richtig streiten will gelernt sein. Richtig streiten – das ist alles andere als einfach. Wie schnell schaukelt es sich gegenseitig hoch, mitten im Alltag und von einem Moment auf den anderen. Wie schnell werden Streitanfänge im Lauf der Zeit ausgeblendet und der Blick ist viel zu sehr auf die eigenen verletzten Gefühle gerichtet.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Do, 30.01.2014
Forschung und Religion
Es ist sehr bemerkenswert, dass die Europäer eine Raumsonde auf den Weg geschickt haben, die einen Kometen aus der Nähe untersuchen und einen Roboter auf ihm landen lassen soll. Bemerkenswert ist auch die Namensgebung „Rosetta“, nach dem Stein von Rosetta, der es Champollion 1822 ermöglichte die altägyptischen Hieroglyphen zu lesen und zu verstehen.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 25.01.2014
Zum Sonntag: Sternsinger
Wie und wo die Sternsinger helfen...
Richard Fock
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 24.01.2014
Vielfalt als Gewinn
Ein, zwei Wochen hat das Thema Wellen geschlagen, jetzt ist es fast ganz aus der Öffentlichkeit verschwunden: der Bildungsplan 2015 und die Verankerung wesentlicher Prinzipien darin. Neben nachhaltiger Entwicklung, Medienbildung, Verbraucherbildung, Prävention und Gesundheitsförderung und beruflicher Orientierung gehört auch die Selbstverständlichkeit unterschiedlicher sexueller Identität und der vorurteilsfreie, positive Umgang mit ihr dazu.
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 18.01.2014
Zum Sonntag: Morgens im Bad
Morgens im Bad. Ich bin noch ein bisschen müde. Aber neugierig bin ich auch. Aus diesem Grund wandert mein Blick – ich kann fast nicht anders – zu dem Spiegel, in dem ich mir selbst entgegenschaue. Wie ich wohl an diesem Morgen zu dieser Stunde aussehe?
Horst Buchholz
Personalleiter, Evang. Kindertagesstätten im Kirchenbezirk Ludwigsburg -
Personalleiter, Evangelische Kirchenpflege Ludwigsburg -

Fr, 17.01.2014
Am Anfang ist das Wort
So wichtig Gesten im Alltag sind, unser Hauptkommunikationsmittel ist die Sprache. Diese Erfahrung machen alle, die fremde Länder bereisen. Worte und Sprache tragen dazu bei, Brücken zu bauen oder auch Gräben aufzureißen.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 10.01.2014
Unser tägliches Brot
Eine Mülltüte brachte ich in den Restmüll-Container und erschrak. Da lag vor mir ein durchsichtiger Beutel, und ich sah eine ganze Packung geschnittenes Brot. Kann das wahr sein, einfach ein Brot wegzuwerfen? Von Herbert Seeger, Kornwestheim
Herbert, Pastor i. R. Seeger

Sa, 04.01.2014
Zum Sonntag: Viel Glück im Neuen Jahr!
Wie kann uns das neue Jahr glücken? „Das passiert mir so nicht mehr“, mag sich der eine gesagt haben und: „Hoffentlich bleibt das auch im nächsten Jahr so!“ mag sich eine gewünscht haben. Wo finden wir das Feuer um unser Glück zu schmieden? Etwas Leidenschaft wird schon dazu gehören, zu einem glückenden Jahr.
Freimut Bott
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Oßweil -

Fr, 03.01.2014
Einer trage des anderen Last
In den letzten Tagen des alten Jahres las ich zum ersten Mal davon, dass Stuttgarter Bürger gegen die Ausweisung eines Wohnheimes für Flüchtlinge in Feuerbach protestieren wollen. Sie machen geltend, dass Konflikte zwischen Anwohnern und Asylbewerbern drohen würden.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 27.12.2013
Kapellenlose Religiosität?
An Weihnachten haben wir den herausfordernden Prolog aus dem Evangelium von Johannes gehört. „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott … Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden war.“ Redet damit Johannes einer "kapellenlosen Religiosität" das Wort?
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 21.12.2013
Zum Sonntag: Weihnachten – nicht zu fassen!
Ein silberner Stern in einer dunklen, marmorverkleideten Grotte. Flackernde Öllampen geben Licht. Menschen aus aller Herren Länder stehen Schlange, um diesen Ort zu erreichen. Für nur ein paar Momente wollen sie da sein, in Hautkontakt kommen mit diesem Ort, der daran erinnert, dass Gott seine Liebe und Treue auf den Punkt gebracht hat. „Hier war es!“, sagen die Besucher, „Hier wurde Jesus Christus geboren.“

Fr, 20.12.2013
Damit der Mensch zum Menschen werde
Hohe Erwartungen und zugleich große Ängste – unterschiedlichste Gefühle prägen die Tage um Weihnachten. Doch die wichtigste Botschaft lautet: Der Mensch kann zum Menschen werden, er muss nicht der Wolf bleiben.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 14.12.2013
Zum Sonntag: Land zum Leben – Grund zur Hoffnung
Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Dabei hört man oft das Versprechen, dass unser Geld zu 100 % bei den Bedürftigen ankomme. Dabei kommen mir so meine Zweifel. Das Evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ hilft seit über 50 Jahren den Ärmsten der Armen. Grundlage dafür ist die intensive und gut gepflegte Zusammenarbeit mit den Partnerkirchen, an deren Projekte die Spenden gehen. So weiß man, dass die Spendengelder vor Ort richtig und nachhaltig verwendet werden.
Olaf Digel
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Neckarweihingen
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 13.12.2013

... es kommt ein Schiff geladen.... Ein altes Adventslied und die Gegenwart....
Elserose Haug
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Pauluskirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 07.12.2013
Zum Sonntag: Kerzen, viele Kerzen!
Kerzen und Lichter, immer mehr werden es. Nicht nur an unserem Adventskranz zu Hause wird Morgen die zweite Kerze angezündet, sondern auch in den Schaufenstern der Läden, auf dem Weihnachtsmarkt, die Lichterdekoration in der Stadt, … ja, in dieser Zeit, wo die Tage immer kürzer und die Nächte immer dunkler und länger werden, da zünden wir im Gegenzug immer mehr Lichter an, bis an Weihnachten dann das große Licht der Liebe und des Friedens zu uns in die Welt kommt.
Sabine Horn
Geschäftsführerin, Ökumenische Hospizinitiative

Fr, 06.12.2013
Alles andere kommt dann ganz von selbst.
Kommen wir gleich zur Sache: Gott kommt! Bevor Sie also im Forum in LB Weihnachtslieder singen gehen oder bei der VHS Krippen basteln oder Weihnachtsshoppen in Stuttgart, alles schöne Dinge, wohlgemerkt, vergessen Sie nicht, Adventszeit ist Zeit der Ankunft: Gott kommt!

Sa, 30.11.2013
Zum Sonntag: Advent!
Fünfzehn Jahre ist es her, dass meine drei Kinder in der Pubertät waren. Sie wollten an den Wochenenden nicht mehr nur Monopoli spielen. Sie wollten ihre Freundinnen und Freunde treffen. Vielleicht auch eine Zigarette rauchen und erste Kontakte mit dem anderen Geschlecht ausprobieren. Wie froh war ich damals, dass sie in die Teestube ins Gemeindehaus gehen konnten. Als alleinerziehende Mutter hatte ich sowieso dauernd Sorge um sie...
Hildegard Renovanz-Grützmacher
Geschäftsführende Pfarrerin, Klinikenseelsorge Ludwigsburg

Fr, 29.11.2013
Advent
Der Advent ist eine gute Zeit, um wieder neu auf das Leben und die Botschaft Jesu in den Evangelien zu hören.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 23.11.2013
Zum Sonntag: Der Kirchenvater und das „richtige“ Leben
Als junger Mann war er einer, der „nichts anbrennen ließ“. Wilde Zeiten hatte Aurelius Augustinus hinter sich, als er mit 32 Jahren eine völlige Veränderung erlebte. Wie, fragte er, lebt der Mensch „richtig“, d. h. verantwortungsbewusst vor Gott und den Mitmenschen?
Heinz-Werner Neudorfer
Dekan, Evang. Kirchenbezirk Marbach

Fr, 22.11.2013
Solidarisch in dunklen Zeiten
In dieser dunklen Jahreszeit ist es gut helle Momente zu erleben. Neben den hellen Lichtern in den Fenstern und Geschäftsauslagen, die oft schon weihnachtlich glänzen, reizt es mich besonders, die hellen Momente des Miteinanders wahrzunehmen.
Hans-Jürgen Winkler, Gemeindereferent St. Martinus, Kornwestheim Hans-Jürgen Winkler
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 16.11.2013
Zum Sonntag: Kirche für die, die anders sind
Frau M. hat einen Blumenstrauß neben sich stehen. Sie strahlt, sie freut sich. Die Blumen sind von ihrer Mutter. Nora, ihre dreijährige Tochter, sitzt am Bettrand und malt auf ihrem Zeichenblock. Frau M. hatte eine Hirnblutung, die zum Glück zum Stillstand gekommen ist. ...

Fr, 15.11.2013
Klimatische Trauerarbeit
Die Taifun-Katastrophe auf den Philippinenübersteigt die Vorstellungskraft eines normalen in behüteter Sicherheit lebenden Bürgers. Warum ziehen wir da keine Konsequenzen? Warum leisten wir keine Trauerarbeit und verändern unser Verhalten?
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Mo, 11.11.2013
Zum Sonntag: Spuren des Segens Gottes im Leben
Zum Weihnachtsfest und besonders dann zum Jahreswechsel wünschen sich die Menschen viel Gutes, vor allem Gesundheit. Christen wünschen sich auch gerne den Segen Gottes. Das ist nichts Neues. Das ist ein guter Wunsch. Doch was steht dahinter?
Helmut Mergenthaler
Alten-Pflegeheim-Seelsorger, Sonstige Dienste

Sa, 09.11.2013
Zum Sonntag: Tage der Erinnerung
Kennen Sie Menschen, bei denen sich Demenz einstellt? Wohl vertraut sind sie in ihrem Erscheinungsbild aber mehr und mehr gleiten die Gedanken ab in eine andere Welt. Fremdsein stellt sich ein. Der liebe Mensch entfernt sich. Angehörige sind oft hilflos, wenn sich die Anzeichen von Demenz verstärken. Ein Wandel, der weh tut.
Martin Wunram, Pastoralreferent
Pastoralreferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 26.10.2013
Zum Sonntag: Weinstock und Reben
Gehen Sie in diesen Herbsttagen auch so gerne in den Weinbergen in unserer Umgebung spazieren? Es ist eine Freude, die reifen Trauben zu sehen, auch das Ergebnis viel mühsamer Arbeit. Und wenn es dieses Jahr wohl nicht so viel Wein gibt, so soll er doch sehr gut werden...
Kerstin Vogel-Hinrichs

Fr, 25.10.2013
Missionieren?
Das Wort „Mission“ ist bei uns in Deutschland nahezu nur noch negativ besetzt. Es erinnert an Zeiten, in denen die Kirchen, oft begleitet mit Waffengewalt das Christentum verbreiteten. Ohne jetzt über vergangenen Zeiten urteilen zu wollen, gilt es heute dieses Wort aus seiner Negativgeschichte zu befreien. Gelingt dies nicht, darf es auch nicht mehr verwendet werden.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 19.10.2013
Zum Sonntag: Großartige Kleinigkeiten
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einem im Rückblick ganz groß werden. Ich hatte an jenem Tag einen langen, anstrengenden Arbeitstag gehabt und ging zum Bahnhof in Ludwigsburg, wo ich mit dem Zug nach Hause fahren wollte...
Horst Buchholz
Personalleiter, Evang. Kindertagesstätten im Kirchenbezirk Ludwigsburg -
Personalleiter, Evangelische Kirchenpflege Ludwigsburg -

Fr, 18.10.2013
Demokratie- mühsam, aber lohnend
Diese Wochen stehen für unsere Gemeinde ganz im Zeichen der Demokratie. Am 1. Dezember werden in der ganzen Landeskirche neue „Kirchenparlamente“ gewählt, Kirchengemeinderäte auf Ortsebene und eine neue Synode für die Landeskirche. Sie sind für uns zentral.

Fr, 11.10.2013
Denkanstoß beim Volksfest
„Wir treffen uns am Erntedankaltar!“ So – oder ähnlich - könnten sich Menschen in Stuttgart noch an diesem Wochenende verabreden. Zugegeben, sie sprechen ehr von der unübersehbaren Fruchtsäule, an der sie sich mitten auf dem Wasen treffen. Wer von den vielen Besuchern des Volksfestes weiß schon, dass dieses Wahrzeichen seit 195 Jahren tatsächlich an das erste Erntedankfest auf dem Wasen erinnert.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Do, 03.10.2013
Atempause (auch) für gute Arbeit!
In der vergangenen Woche lud die Katholische Arbeitnehmerbewegung in einer öffentlichen Aktion in Freiberg a.N. Passanten zu einer „Atempause - für gute Arbeit“ ein. So machte sie darauf aufmerksam, wie wichtig im Arbeitsleben Pausen, wie z.B. der arbeitsfreie Sonntag sind. Die angebotenen Liegestühle blieben jedoch weitgehend leer.
Martin Zahner, Ludwigsburg Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 28.09.2013
Zum Sonntag: Das erste Gebot ist das schwerste Gebot
„Du sollst nicht töten. Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht stehlen.“ – Mit ein bisschen gutem Willen, wenn wir uns ein bisschen anstrengen, müsste das eigentlich zu schaffen sein. Aber das erste der zehn Gebote hat es wirklich in sich; es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der von sich selbst behaupten könnte, das erste Gebot rund um die Uhr umfassend einzuhalten...
Oliver Groll
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 20.09.2013
Ich gehe wählen
Der Gang zur Wahlkabine fällt mir nicht leicht. Trotzdem gehe ich am Sonntag wählen. Dass ich wählen darf und so indirekt Einfluss nehmen darf auf das, was Politiker entscheiden, anstoßen, tun oder bleiben lassen, das ist für mich mehr als Grund genug wählen zu gehen.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 14.09.2013
Zum Sonntag: Fest der Kreuzerhöhung
Das Kreuz ist zweifelsohne das zentrale Symbol des christlichen Glaubens. Für Christen ist es Erkennungszeichen und Bekenntniszeichen zugleich...
Oliver Merkelbach
Dekan / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 13.09.2013
Freundlich und menschlich
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat mit ihrer jüngsten Orientierungshilfe zum Thema 'Familie' sich berühren lassen von der Vielfalt der Beziehungs- und Lebensverhältnisse, in der wir heute leben. Und entdeckt darin etwa 'Sinnstiftung, verlässliche Sorge, Stiftung von sozialem Zusammenhalt', kurz einen Lernort für Menschlichkeit, und zwar in den unterschiedlichsten 'Familien'....

Sa, 07.09.2013
Zum Sonntag: Schau an der schönen Gärten Zier...
Der Pfarrer macht seinen Rundgang durch das Dorf und bleibt an einem wunderschön angelegten Garten stehen. Voller Bewunderung sagt er zu dem Mann, der sich darin zu schaffen macht: "Wie im Paradies! Da hat Ihnen unser Herrgott aber einen herrlichen Ort geschenkt und schöne Blumen und Pflanzen wachsen lassen. "Ja", knurrt der Gärtner, "aber Sie hätten den Garten mal sehen sollen, als ihn unser Herrgott noch ganz allein bewirtschaftet hat!"

Fr, 06.09.2013
Ethik gegen die Beleliebigkeit
In unserer teilweise moralischen Beliebigkeit täte uns eine Bindung an menschliche, soziale und religiöse Pflichten nur gut. Ein Beispiel ist die Ethik des Konfuzius.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Fr, 30.08.2013
Die Bibel ist ein Flüchtlingsbuch
In welchem Buch stehen eigentlich die meisten Flüchtlingsgeschichten?Ich denke, es ist die Bibel. Überall, wo ich sie vor mir ausbreite, lese ich von Menschen, die aufbrechen, die ihre Heimat verlassen oder verlassen müssen, um ihr Überleben zu sichern.

Sa, 24.08.2013
Zum Sonntag: Mitgeschöpfe als Schwestern und Brüder...
Außer dem Vornamen hat Sir Francis Bacon (1561-1626) mit seinem Namenspatron Franz von Assisi (1182-1226) nicht viel gemein, insbesonders was die Haltung unseren Mitgeschöpfen gegenüber betrifft.Hat für Franziskus jedes Geschöpf seinen Eigenwert in sich, so zählt für Sir Francis nur der blanke Nutzen.
Winfried Schmid
Pfarrer / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 23.08.2013
Den Sonntag schützen
Sonntags ist soziales Leben möglich, weil im Idealfall alle Zeit haben und nicht zur Arbeit gehen müssen. Deswegen ist es meines Erachtens gut, dass die Sonn- und Feiertage gesetzlich geschützt sind.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 17.08.2013
Zum Sonntag: „Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön“?
Nicht für alle, die über den Sommer zu einer Seefahrt aufbrechen. Im Mittelmeer sind auch in diesen Monaten wieder viele kleine Schiffe und Boote unterwegs. Nicht alle dieser Nussschalen sind wirklich seetüchtig, manche von ihnen sind nicht einmal richtig dicht...
Elke Dangelmaier-Vinçon
Dekanatsreferentin, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 16.08.2013
Bin ich wichtig?
In erfolgreichen Betrieben, Vereinen und Organisationen haben alle Beteiligten das Gefühl: Hier bin ich wichtig, hier werde ich gebraucht und habe etwas zu sagen. Wer eine Führungsrolle hat, stärkt und fördert die Mitarbeitenden. Es herrscht eine Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung.Von Pfr.i. R Dr. Ernst Worbs
Ernst Worbs
Pfarrer i. R., Sonstige Dienste

Sa, 10.08.2013
Zum Sonntag: Es wird Zeit...
„Es wird Zeit, dass der Stein sich zu blühen bequemt“, schrieb einmal Paul Celan in einem Gedicht. Das ist schon ziemlich lange her, und trotzdem scheint es wie für heute geschrieben zu sein. Auch wenn es für viele nicht so scheinen mag – wir leben in einer versteinerten Zeit...
Bernhard Hellmuth, Diakon
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 09.08.2013
Sich dem Nichtstun hingeben?
"Pausen sind der »Humus für Gelegenheiten, die es sonst nicht gäbe, für wichtige Erfahrungen und einmalige Erlebnisse«. „Pausen sind Leuchttürme des Daseins, die den Aktiven den Weg weisen und sie bewahren, an den Untiefen ihres Tuns zu scheitern.“
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 03.08.2013
Zum Sonntag: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…
Keine Sorge, liebe Leserinnen und Leser, ich habe mich mit dieser Zeile aus einem Adventslied nicht in der Jahreszeit geirrt. Doch es bekommt eine besondere Aktualität in diesen Wochen...
Elke Goldmann
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 02.08.2013
Hilfe-Selbsthilfe-sich helfen lassen
Menschen in Not zu helfen, ist eine Christenpflicht. Aber nicht alle Hilfe und jede Form von Hilfe ist auch sinnvoll und nachhaltig.

Fr, 26.07.2013
Alle reden übers Wetter
Alle reden übers Wetter - ich auch. Vor wenigen Wochen hieß es noch: immer diese Kälte und Nässe - das Jahr 2013 kann man vergessen - ich kann das echt nicht mehr brauchen usw. Jetzt hört es sich so an: diese Hitze, das ist ja nicht normal - wie geht es Dir in dieser Hitze usw.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Fr, 19.07.2013
Alles planbar
Als ich am Sonntag die Zeitung durchblätterte fiel mein Blick auf ein Bild. Darauf war ein Baby abgebildet, das einen Strampler trug, auf dem zu lesen stand: made with love and science (gemacht mit Liebe und Wissenschaft). Im Artikel erfuhr ich, dass zum ersten Mal ein Kind geboren worden war, dessen komplettes Erbgut bekannt und komplett auf eventuelle Krankheiten gecheckt worden war, bevor es mittels künstlicher Befruchtung in die Mutter übertragen wurde.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Fr, 19.07.2013
Zum Sonntag: Freispruch
Freispruch ist eine tolle Sache. Vor allem, wenn’s ein Freispruch erster Klasse ist. Dann heißt das: die oder der Angeklagte ist schlicht unschuldig. Und beim Freispruch zweiter Klasse? Ob tatsächlich unschuldig, kann niemand beweisen. Aber das Ergebnis ist das gleiche. In der Bibel gibt’s noch einen Freispruch dritter Klasse...
Christoph Bayer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evangelischer Pfarrverein in Württemberg e.V. -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 13.07.2013
Zum Sonntag: Unsere Herausforderung
Wohin geht es mit der Kirche angesichts des wachsenden Desinteresses in der Gesellschaft an Kirche und des Rückgangs der Gottesdienstbesucher?
Peter Förster
Pastoralreferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 12.07.2013
Sich auf den Ursprung besinnen
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben…“ mit diesen Worten besingt Paul Gerhardt, der große Liederdichter des 17. Jahrhunderts, seine Freude an den hellen und warmen Sommertagen. Man spürt es seinem Lied ab, mit welcher Freude er die Natur, besonders die Tiere beobachtet...
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 05.07.2013
Passt der Mensch noch zur Welt?
Eine Grundfrage unserer Gesellschaft heute ist: Passt der Mensch noch zu der Welt, die er sich geschaffen hat? Die alten Schöpfungsmythen erzählten noch, dass Gott, wie immer er auch genannt und gerufen wurde, die Welt und die Lebewesen geschaffen hätte und wie jedes Lebewesen darin seinen Platz finden sollte und dazu auch die Fähigkeit besaß. Dem Menschen wurde ein besonderer Lebensraum als Abbild Gottes zur Verfügung gestellt. In unserem Jahrhundert jedoch hat nicht mehr Gott die Welt geschaffen, sondern wir haben uns eine Welt, Umwelt geschaffen, die unser Leben immer mehr bestimmt und plötzlich merken wir, dass wir nicht mehr zu dieser Welt passen.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 29.06.2013
Zum Sonntag: Mittendrin - die neue alte Stadtkirche
An diesem Wochenende steht sie wieder mitten drin. Umgeben von Ständen mit Düften kulinarischer Angebote aus aller Welt, von feiernden Menschen und fröhlicher Stimmung. Kaum ein Durchkommen wird sein zu ihr, am Abend, wenn es warm ist, und doch ist sie aus dem bunten Treiben nicht wegzudenken: Unsere Stadtkirche.
Wolfgang Baur
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Stadtkirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 28.06.2013
Das Leichte gewichten
„Dem Leben Raum geben“. Dieses Thema des ökumenischen Ortskirchentag schwingt in mir nach. Eine große Weite ist da mitzuhören. Es geht um Vielfalt, es geht um Offenheit, es geht um den großen Horizont Gottes. Es geht letztendlich darum in mir selbst ab zu spüren, wo ich in meinem eigenen Leben einer „Leichtigkeit des Seins“ Raum gebe.
Ulrich Theophil
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Johanneskirche Süd
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 22.06.2013
Zum Sonntag: Der Herr ist mein Hirte...
Einer der beliebtesten und bekanntesten Psalmen ist der Psalm 23. Als Diakon in vier Pflegeheimen höre ich ihn von Bewohnern manchmal auswendig vorgetragen. Welch ein tröstender Schatz – nicht nur im Alter!
Helmut Mergenthaler
Alten-Pflegeheim-Seelsorger, Sonstige Dienste

Fr, 21.06.2013
"Dem Leben Raum geben"
„Dem Leben Raum geben“ bedeutet deutlich zu machen, dass der christliche Glaube nicht in den Mauern der kirchlichen Gebäude oder im stillen Kämmerlein als Privatsache von einigen wenigen Spezialisten seinen Raum hat. Im Gegenteil: Kirche und Glaube gehören in mitten ins Leben, dorthin, wo Menschen ihren Alltag gestalten und zu bestehen haben.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 15.06.2013
Zum Sonntag: Bleiben oder Gehen?
Immer mal wieder flattert mir eine „Mitteilung über einen Kirchenaustritt“ ins Pfarramt.Die Gründe für diesen Schritt sind vielfältig: Der eine möchte die Kirchensteuer sparen. Die andere ist mit dem christlichen „Bodenpersonal“ nicht zufrieden. Wieder andere sind dem christlichen Glauben entfremdet...
Irmtraut Aebert
Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Fr, 14.06.2013
Kann Kultur sich ändern?
Kann eine Kultur sich ändern? Dies scheint eine Frage zu sein, die immer mehr Menschen umtreibt, mich auch. Ein Beispiel: Ich schlage vor, wir sollten in unserer Gesellschaft und in unserer Wirtschaft künftig auf Wachstum verzichten. Kurzes Schweigen, dann sehr wahrscheinlich ein Aufschrei.....

So, 09.06.2013
Zum Sonntag: Nur nicht murren...
Heute möchte ich sie mit einer benediktinischen Regel bekanntmachen, die sie möglicherweise ärgern wird: „Vor allem darf niemals das Übel des Murrens aufkommen, in keinem Wort und keiner Andeutung, was auch immer als Anlass vorliegen mag
Achim Dürr
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Neckargröningen
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Aldingen -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Mi, 05.06.2013
Schaue die Zertrennung an,...
Schaue die Zertrennung an,... sammle, großer Menschenhirt, alles, was sich hat verirrt. Die Zertrennung, auf die dieses Kirchenlied hinweist, ist eine vielfache: zwischen verfeindeten Völkern und Gruppen, zwischen Religionen und Konfessionen, aber auch innerhalb von Familien, unter Erben, in Beziehungen.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 01.06.2013
Zum Sonntag: Junitage-Reifezeit
Heute ist nicht irgendein Samstag. Klar, Pokalfinale. Aber darauf will ich nicht hinaus, sondern auf etwas anderes. Heute beginnt der Juni mit dem Sommeranfang. Die alten Römer tauften den Monat wahrscheinlich nach der Göttin Juno. Sie war Jupiters Gattin, zuständig für Ehen und Geburten, während er die Felder segnete. Ja, die Feldfrüchte sollten in diesem Monat reifen.

Sa, 25.05.2013
Zum Sonntag: Gelebtes Vertrauen
„Gelebtes Vertrauen“, so lautet das Motto der Bruderschaft von Taizé in Frankreich.Gelebtes Vertrauen, ein Gegen-Entwurf zu unserer Welt: Verunsicherung und Zukunftsangst beherrschen heute weite Teile der Gesellschaft. Ein Ausdruck davon ist z.B., dass Paare sich oft gegen ein Kind entscheiden.
Richard Fock
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Do, 23.05.2013
Angedacht: Begeisterte Fußballfans- begeisterte Christen?
Mir gefällt es, wenn mir begeisterte Menschen begegnen, bei denen ich spüre, wofür ihr Herz schlägt. Es gefällt mir natürlich besonders, wenn sie sich auch noch für eine Sache oder Menschen einsetzen, die Hilfe und Unterstützung brauchen und nicht nur der eigenen Selbstdarstellung dient. Von begeisterten Menschen handelt auch die Geschichte , die am Pfingstfest vor 5 Tagen im Mittelpunkt stand.

Sa, 18.05.2013
Zum Sonntag: Pfingsten 2013
Was wäre der Glaube ohne Liebe, ohne Austausch, ohne Begegnung? Das wäre doch eine frustrierende Angelegenheit. Soweit sollten wir es nicht kommen lassen...
Michael Vinçon
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Auferstehungskirche

Fr, 17.05.2013
Angedacht: Pfingsten, das Geburtstagsfest der Kirche
Es fällt uns manchmal schwer, das zu tun, was wichtig für uns oder andere wäre. Es bleibt oft beim guten Vorsatz. Die Freunde von Jesus hatten versprochen: „Wir wollen den Menschen von Gott und Jesus erzählen.“ Aber dann verließ sie der Mut
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 11.05.2013
Zum Sonntag: Grünkraft
In diesem Jahr habe ich mich noch stärker als in den vergangenen Jahren auf den Frühling gefreut, besonders auf die Farben, angefangen von zartem Hellgrün bis zu kräftigem Rot, Blau, Gelb und dem ganzen Spektrum, das die Natur zu bieten hat.
Ursula Kaiser
Pastoralreferentin / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 03.05.2013
Angedacht: Ohne Visonen kein Leben...
Es ist keine Frage, dass der Mensch, will er in seiner Menschwerdung voranschreiten, sich nach allen Seiten austrecken muss. Wer nur auf sich selbst fixiert ist, wird das Leben verfehlen. Ohne Visionen verkommt das Volk, heißt es schon in der Bibel, im Buch der Sprichwörter.
Franz Nagler
Pfarrer / Kath. Kirche, Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Kornwestheim

Sa, 27.04.2013
Die Erfindung des Spiegels
Letzten Montag beim Zähneputzen stand ich wie gewohnt vor meinem Badezimmerspiegel. Aber anstatt wie sonst kritisch mein Spiegelbild zu begutachten, staunte ich über den Spiegel an sich...
Katharina Leser
Pastoralassistentin / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 26.04.2013
Angedacht: Genug? Genug!
„Der also auch“ denke ich, als uns Anfang der Woche die Meldung erreicht, dass eine bekannte Persönlichkeit sich selbst wegen Steuerhinterziehung angezeigt hatte.
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Sa, 13.04.2013
Angedacht: Gott als Raum
Haben Sie schon einmal gespürt, dass die Zeit stehen geblieben ist? Liebende beschreiben dieses Zeitgefühl manchmal in ihren Gedichten. Die Zeit bleibt stehen. Da ist ein Geschmack der Ewigkeit, der zu kosten ist.

Sa, 06.04.2013
Zum Sonntag: Quasimodogeniti
Wer denkt da nicht zuerst an Quasimodo, der als Glöckner von Notre Dame bekannt wurde. Er wurde in Victor Hugos Roman von 1831 nach jenem Sonntag benannt, an dem er im Alter von 4 Jahren in der Pariser Kirche abgelegt und von Archidiakon Claude Frollo gefunden wurde.
Freimut Bott
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Oßweil -

Sa, 23.03.2013
Zum Sonntag: Brot
Ein neues Haus ist entstanden. Früher war es eine Bäckerei. Die Hofbäckerei, die die Menschen im Schloss mit Backwaren versorgte. Heute raucht hier kein Backofen mehr. Und dennoch geht es in diesem Haus weiterhin um Brot...
Elke Dangelmaier-Vinçon
Dekanatsreferentin, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 16.03.2013
Zum Sonntag: Verzicht – oder nicht?
„Liebe zu dir ist, nicht den Rasen zu mähen, weil man Angst hat, dass der Lärm bestimmt den Nachbarn stört“ – mit dieser und ähnlichen Textzeilen besang en die inzwischen längst vergessenen „Bödelbarden“ Schobert und Black in den Siebziger die Sache mit der aufopfernden Liebe...
Bernhard Hellmuth, Diakon
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Mi, 13.03.2013
Zum Sonntag: Ostern
„jetzt ist er weg, der Spuk ist vorbei“ so dachten einige erfreut an dem Karsamstag damals. „Jetzt ist er weg“, so trauerten seine Freunde und Schüler in einer Erstarrung über den Verlust.
Karl-Heinz Fruth

Sa, 09.03.2013
Zum Sonntag: ...was du norch werden kannst...
„Lass dich durch das, was du bist, nicht darüber täuschen, was du noch werden kannst. Verlache nie den Kern; er wird einmal ein großer Feigenbaum sein (aus Afrika).“
Georg - Pfr. i. R. Schützler

Sa, 02.03.2013
Zum Sonntag: Riskier was, Mensch! – Sieben Wochen ohne Vorsichtht
"Riskier was, Mensch! Sieben Wochen ohne Vorsicht." Das Motto der Fastenaktion der evangelischen Kirche für 2013 klingt wie der Auftrag zu Leichtsinn und Rabaukentum...
Andrea Mattioli
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Eglosheim
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 23.02.2013
Zum Sonntag: Der neue Papst
Wie ich mir den neuen Papst wünsche? Ich werde wohl wie Sie, liebe Leserin und lieber Leser, nicht danach gefragt, aber… ein paar Wünsche hätte ich schon!
Andreas Bührer
Pfarrer, Evangelische Kirchengemeinde Freiberg a. N. - Pfarramt Amanduskirche

Fr, 22.02.2013
Angedacht: Ständig zwitschert es …
Bei diesem Halbsatz denke ich nicht an den bevorstehenden Frühling. Schlag auf Schlag geht es in unserer Zeit. Twittern ist für viele das große Thema...
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 16.02.2013
Zum Sonntag: Mehr oder weniger Fastenzeit
Mit Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit wird nicht nur bei vielen Christen der große Verzicht geübt. Auch Gesellschaftlich ist solch eine Auszeit attraktiv, einmal von Gewohntem und Liebgewonnenen Abstand zu nehmen und einen Alltag ohne diese zu gestalten.
Michael Friedmann
Gemeindereferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 09.02.2013
Zum Sonntag: Mittagessen mit Gott
Mit wem essen Sie denn für gewöhnlich zu Mittag? Alleine oder in der Familie, mit ArbeitskollegInnen oder bei Verabredungen mit FreundInnen? In den nächsten drei Wochen laden wir Sie ganz herzlich zum Mittagessen in die Vesperkirche ein. Und wer weiß, wer Ihnen da begegnet?
Bärbel Gnamm
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Kreuzkirche
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 02.02.2013
Zum Sonntag: Spieglein, Spieglein an der Wand
Kennen Sie auch diesen morgendlichen kritischen Blick in den Spiegel und Sie fragen sich, wer Sie da anschaut? Sind es fröhliche Augen, ein lächelnder Mund oder erblicken Sie herunterhängende Mundwinkel, traurige Augen?...

Sa, 26.01.2013
Zum Sonntag: Der Ton macht die Musik
Um es vorwegzunehmen: Grundsätzlich bin ich ein konzentrierter Autofahrer und Beifahrer fühlen sich an meiner Seite sicher. Doch vor einiger Zeit passierte es: Die rote Ampel vor mir schaltete auf Grün und ich bemerkte es nicht...
Jörg Nabor
Pastor / Evang. freikirchlich, Sonstige Dienste

Fr, 18.01.2013
Angedacht: Erfülltes Leben
Neulich bin ich über eine Traueranzeige in der Zeitung ins Nachdenken gekommen. In ihr stand: Nach einem erfülltem Leben starb Frau XY. An den Worten „erfülltes Leben“ blieb ich hängen...
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Fr, 11.01.2013
Angedacht: Exzentrisch leben!
Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen, dass Sie exzentrisch leben!Vielleicht ist dies ein ungewöhnlicher Wunsch. Im Duden finden sich für das Wort „exzentrisch“ folgende Synonyme: aus dem Rahmen fallend, vom Üblichen abweichend, extravagant; auch die umgangssprachlichen Wörter spleenig und flippig werden erwähnt...

Sa, 05.01.2013
Zum Sonntag: Zeit ist Gnade
Wir sprechen von der guten alten Zeit und wünschen uns bessere Zeiten. Manchmal erleben wir, dass die Zeit wie im Flug vorübergeht. Oder auch, wie sich in Erwartung eines Ereignisses Wochen und Monate zäh dahinbewegen. Die Empfindungen beeinflussen unser Zeitgefühl. Am Anfang eines neuen Jahres ist eine gute Zeit, um darüber nachzudenken...
Erika Schlatter-Ernst

Fr, 04.01.2013
Angedacht: Das angehen, was man ändern kann
Wenn man ins Neue Jahr hineinblickt, ist es zum Fürchten. Die Euro-Krise schwelt weiter und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies in einem Jahr anders sein wird. Der Japanische Staat ist höher verschuldet als Griechenland und in den USA einigen sich Republikaner und Demokraten nur unter größter Mühe und größtem Druck wenigstens das Allernötigste zu unternehmen, ...
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 29.12.2012
Zum Sonntag: Zum Jahreswechsel
Wieder geht ein Jahr zu Ende, wieder einmal viel zu schnell. Menschen schauen zurück, manche wagen auch zaghaft den Blick nach vorn, der viele Fragen entdeckt: Wie wird das neue Jahr? Wie viel Freiheit bleibt zur eigenen Gestaltung des Lebens? Welcher finanzielle Spielraum bleibt dafür? Wie ehrlich wird die Politik mit den Menschen umgehen? Wird Kleinkram wieder aufgebauscht, um von den wirklichen Problemen abzulenken?...
Gebhard Altenburger, Diakon
Diakon / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 28.12.2012
Angedacht: Zwischen den Zeiten
Mir gefällt die Vorstellung „Zwischen den Zeiten“/“Zwischen den Jahren“ zu sein. Das klingt geheimnisvoll und aufregend, nach einem Ort an dem andere Regeln, vielleicht auch andere Themen und Herangehensweisen gelten...

Sa, 22.12.2012
Zum Sonntag: Genug Krippen, oder: Wo liegt Bethlehem?
Zugegeben, mein Mann hat es nicht immer leicht mit mir. Vor Weihnachten rollt er besonders die Augen. Meist, weil ich schon wieder eine Weihnachtskrippe entdeckt habe und finde, die bräuchte es unbedingt noch in unserer Sammlung. ..
Elke Dangelmaier-Vinçon
Dekanatsreferentin, Evang. Dekanatamt Ludwigsburg -
Pfarrerin, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 15.12.2012
Zum Sonntag: Waldspaziergang mit Folgen
Im zugegebenermaßen nicht sonderlich adventlichen Lied der Ärzte mit demselben Titel findet einer im Wald ein Stück Holz und baut sich daraus seinen Gott. Im selben Wald finden sich nicht nur sonntags viele, denen der Himmel dort wesentlich näher scheint als in so manch dürftig beheizter Kirche...
Müller, Wolfgang

Sa, 08.12.2012
Zum Sonntag: Störungen haben Vorrang
Er war ein merkwürdiger Aussteiger. Er hielt sich in der Wüste auf, lebte von Heuschrecken und wildem Honig. Und er war ein kompromissloser Bußprediger. Störend, irritierend ging er seine Zeitgenossen an...
Christoph Bayer
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evangelischer Pfarrverein in Württemberg e.V. -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 01.12.2012
Zum Sonntag: Die Armut kehrt zurück
„Vielleicht wird es vor Weihnachten besser…“ ruft er mir noch hinterher, als ich sein Zimmer verlasse. Herr Becker (Name geändert) ist Patient in der Klinik. Gesundheitlich geht es langsam aufwärts. Nur: „Wie kriege ich meine Familie ernährt?“ ...

Sa, 24.11.2012
Zum Sonntag: Ende und Anfang!?
… und dann kehrt Ruhe ein, dann verdichtet sich die Zeit so, dass ich meine, sie hören zu können; fühlen und erleben auf alle Fälle, … dann, wenn ein Mensch gestorben ist...
Sabine Horn
Geschäftsführerin, Ökumenische Hospizinitiative

Fr, 23.11.2012
Angedacht: Liebevoll begleitet nach Hause gehen …
Manchmal werde ich zur Aussegnung in ein Trauerhaus gerufen, wenn der Verstorbene noch im Bett liegt. Ich finde es sehr schön, wenn Menschen sich dafür Zeit nehmen. Wir stellen dann Blumen im Zimmer auf, zünden Kerzen an, sprechen die alten Worte eines Psalmgebetes und stehen miteinander um das Bett...

Sa, 17.11.2012
Zum Sonntag: Du Opfer!
„Gedenket derer, die ihr Leben dem Volke zum Opfer gegeben!“ – So steht es über dem Torbogen, der zur Tammer Bartholomäuskirche hinaufführt...
Oliver Groll
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Tamm -
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 10.11.2012
Zum Sonntag: Am Herzschlag erkennen...
„Ihr Kind spürt Sie, es erkennt Ihre Stimme und Ihren Herzschlag.“ Das sage ich zu Leons Mutter, als sie auf die Frühchenstation kommt und zum ersten Mal ihr kleines, zartes Baby auf ihre Brust legt, nachdem es viel zu früh, mit 700g, auf die Welt gekommen ist...
Hildegard Renovanz-Grützmacher
Geschäftsführende Pfarrerin, Klinikenseelsorge Ludwigsburg

Sa, 03.11.2012
Zum Sonntag: An Luthers Geburtstag...
Am 31. Oktober haben evangelische Christinnen und Christen den Reformationstag begangen. Morgen wird in der Evangelischen Kirche das Reformationsfest gefeiert. Am kommenden Samstag jährt sich Luthers Geburtstag...
Olaf Digel
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Ludwigsburg-Neckarweihingen
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 27.10.2012
Zum Sonntag: Allerheiligen 2012
„Ihr mit euren Heiligen!“ Diesen Satz höre ich als Priester immer wieder. Und in der Tat: Der Umgang mit den Heiligen ist nicht unproblematisch. Bis heute gibt es viele Missverständnisse. Allen voran die Verwechslung von Anbetung und Verehrung: Anbetung gebührt allein Gott, den Heiligen hingegen gebührt Verehrung...
Oliver Merkelbach
Dekan / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 26.10.2012
Angedacht: Herbst
Jetzt ist es also doch wieder soweit – diese Woche war es morgens zum ersten Mal so richtig nebelig und es wurde auch tagsüber nie so richtig hell. Eben war doch noch sonniger Herbst. Mit warmen Sonnenstrahlen und Blättern, die sich in ihrer bunten Farbenpracht überbieten wollen. Auf einmal sind die Blätter nicht mehr bunt, sondern die Farben gehen mehr ins erdige, die Bäume werden langsam kahl. Morgens ist es schon richtig kalt, Zeit den Wintermantel herzurichten, die Handschuhe und den warmen Schal bereit zu legen...
Bettina Zehner
Diakonin, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Diakonat -

Do, 18.10.2012
Angedacht: Machtlos gegen Ungerechtigkeit?
Beim Konfirmandenelternabend wurde in Pattonville über das Unterrichtsthema „Diakonie“ gesprochen. Diakonische Einrichtungen der Kirchengemeinde, wie die Kirchliche Sozialstation, die häusliche Krankenpflege, andere Einrichtungen, wie das Diakoniewerk der Karlshöhe, oder auch als Beispiel für weltweite Nächstenliebe, „Brot für die Welt“, wurden vorgestellt und in ihrer Arbeit gewürdigt...
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Fr, 12.10.2012
Angedacht: Frischer Wind
Was er denn damit bezwecken wolle, so fragten sie ihn. Wozu das alles? Er hörte ihnen schweigend zu. Nach ein paar Minuten stand er auf, schritt seelenruhig zum Fenster, öffnete es ganz weit und sagte: „Ecco, deswegen“.Frischer Wind sollte in die stickigen und verstaubten Räume eindringen und sie mit neuem Leben erfüllen...
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

Sa, 06.10.2012
Zum Sonntag: Erntedank
In vielen Kirchengemeinden wird morgen wieder das Erntedankfest gefeiert. Der Altar wird besonders geschmückt mit den Gaben, die wir auch in diesem Jahr wieder ernten durften. Dazu kommen oft auch bereits verarbeitete Lebensmittel wie Mehl oder Brot oder auch mal Marmelade noch dazu. ..
Elke Goldmann
Geschäftsführende Pfarrerin, Evang. Kirchengemeinde Hochberg-Hochdorf-Christus Kirchengemeinde

Sa, 29.09.2012
Zum Sonntag: Herbstanfang ist Engelzeit
Heute ist Engeltag – der Tag des Erzengels Michael und aller Engel – Michaelis. Es gibt nicht mehr viele Jungen, die Michael heißen, aber Michaelskirchen gibt es noch jede Menge. In ihnen finden wir den Erzengel mit einer großen Lanze in der Hand. Damit kämpft er gegen einen Drachen und besiegt ihn, wir hier auf der Kanzel in der Asperger Michaelskirche...
Kerstin Vogel-Hinrichs

Fr, 28.09.2012
Angedacht: Schmähvideo ignorieren
Da bin ich schon froh, dass die Proteste in Deutschland gegen einen in den USA gedrehten Mohammed-Schmähfilm bisher friedlich verlaufen sind. Besser als demonstrieren wäre es aber, solche Machwerke einfach zu ignorieren.
Hansjürgen Bohner
Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Kornwestheim - Pfarramt Heilig-Geist-Kirche
Pfarrer, Evang. Kirchenbezirk LB - Bezirksämter -

Sa, 22.09.2012
Zum Sonntag: Armut fordert uns heraus
Armut ist ein Thema in Deutschland. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, der Niedrig-Lohnsektor wächst, die Mittelschicht schrumpft. Jeder sechste Deutsche ist von Armut bedroht. Das betrifft vor allem Arbeitslose und Alleinerziehende.
Peter Förster
Pastoralreferent / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 21.09.2012
Angedacht: Ja, wo laufen sie denn…
„Ja, wo laufen sie denn, wo laufen sie denn hin?“ Ein Satz, bekannt aus dem Sketch „Die Rennbahn“, der durch Loriot bekannt geworden ist, kommt mir in den Sinn, wenn sie meinen Weg kreuzen. Egal zu welcher Tageszeit begegne ich diesen Menschen, die etwas schneller unterwegs sind, als ich.
Hans-Martin Brombach
Pastor / Evang. Method. Kirche, Sonstige Dienste

Sa, 15.09.2012
Zum Sonntag: Steinerne Männchen
„Stoanerne Mandln“ („steinerne Männchen“) nennt man die über hundert teilweise überlebensgroßen Figuren auf einem der vielen Gipfel im Südtiroler Sarntal. Harmlos und witzig sehen sie aus, aufgeschichtete Steine und nicht mehr. Wer sich für ihre Geschichte interessiert, merkt bald, dass ihr Ursprung gar nicht harmlos ist...
Heinz-Werner Neudorfer
Dekan, Evang. Kirchenbezirk Marbach

Do, 13.09.2012
Angedacht: Under Destruction
Zeitgenössische Kunst ist ein Seismograph für brodelnde und latente Themen unserer Zeit. Sie entdeckt und erspürt Stimmungen und Entwicklungen, die gesellschaftlich da, aber noch nicht richtig greifbar sind. Im Moment schlägt dieser Seismograph häufig beim Thema Zerstörung, Vergehen, Destruktion aus: Basel hatte eine „Under Destruction“ Ausstellung, die Documenta 13 beschäftigt sich mit „Zusammenbruch und Wiederaufbau“...

Sa, 08.09.2012
Zum Sonntag: Vorbei: Der Sommerurlaub.
Vorbei: Der Sommerurlaub. So mancher hat die ersten Arbeitstage schon hinter sich. Andere trifft es nächste Woche. Spätestens wenn die Schule wieder beginnt ist die Saison vorbei. Diese ersten Tage danach sind von einer seltsamen Stimmung erfüllt. Wehmut, wenn man die Fotos auf den Computer lädt, den Dreck der Bergwanderungen von den Schuhen wäscht oder im Wäscheberg die Muscheln in den Taschen findet.
Jens Keil
Geschäftsführender Pfarrer, Evang. Kirchengemeinde Aldingen

Fr, 07.09.2012
Angedacht: Neustart
„Fahren Sie den PC herunter und starten Sie neu!“ Auch das noch! Schon wieder von vorne anfangen. Die Arbeit mit dem PC kostet manchmal ganz schön Geduld und Nerven. Und oft hilft nur eins, um weiter zu kommen: Neustart. Zumindest bei meinem PC ist das so. Aber nicht nur bei ihm – auch bei mir selbst.
Guido Hirschbühl, Pastoralreferent i. R.

So, 02.09.2012
Zum Sonntag: Jesus Superstar?
„Nein, nein, nein, ich bin’s nicht. Ich bin nicht der, den du suchst.“ So kommentierte der amerikanische Rockpoet Bob Dylan das Bemühen vieler seiner Fans, ihn zu einer Ikone der Protestbewegung und zu einer Art Messias zu machen...
Winfried Schmid
Pfarrer / Kath. Kirche, Sonstige Dienste

Fr, 31.08.2012
Angedacht: Ist der liebe Gott allein lieb?
Ist der liebe Gott allein lieb? Die Bibel beschreibt Gott manchmal als eifernden und zornigen Gott, und auch als einen ´Gott der Vergeltung`. „Kann so etwas in der Bibel stehen?“, fragen mich Schüler und Schülerinnen und auch Gemeindeglieder sind irritiert ob dieser Zuschreibungen...

Sa, 25.08.2012
Zum Sonntag
Gewitterstimmung am Bodensee – ein beeindruckendes Schauspiel! In der Ferne kündigt sich das Gewitter mit einem Grummeln an, man sieht eine schwarze Wolkenwand, die über den See heranzieht. Erste Blitze zucken über den Himmel; noch ist es drückend warm, aber starke Windböen lassen keinen Zweifel daran, dass das Gewitter sich bald entladen wird. Einzelne dicke Tropfen klatschen auf den Boden; als faszinierter Beobachter zieht man sich jetzt besser an einen sicheren, trockenen Ort zurück...

Fr, 24.08.2012
Angedacht: Gelernt ist gelernt
Kürzlich habe ich einen Besuch in einem Pflegeheim gemacht. Mein Gegenüber war mit mir vertraut. Wir kennen uns seit vielen Jahren und wir kennen uns aus besseren Zeiten. Früher war immer eine intensive Unterhaltung möglich gewesen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Da der Besuchte inzwischen sehr schlecht hört, kann kaum noch eine Unterhaltung stattfinden. Auch das Ablesen vom Mund, was das Verstehen unterstützen könnte, ist nicht mehr möglich, da mein Gegenüber nur noch grobe Umrisse wahrnehmen kann...
Hansjürgen Bohner